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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

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Gibt's das auch mit Liebe? von Ellen Berg

gefühlvoll, humorvoll, lebensintensiv

Klappentext / Inhalt:

Wie romantisch darf ’s denn sein?
Liebe ist was für Anfänger, findet Laura. Nachdem ihre angebliche Bilderbuchehe durch ist, hat sie die Nase voll von all den romantischen Klischees, die sie fleißig auf Instagram gepostet hat. Ihr aktueller Beziehungsstatus: geschiedener Single mit Dating-Frust.

Doch dann wird die Redakteurin dazu verdonnert, ausgerechnet über »nachhaltige Romantik« zu schreiben. Hä? Noch dazu soll sie auf Anweisung ihres Chefs eine Auszeit auf dem Biohof ihrer Schwester Vivi nehmen. Auch Vivi ist so eine emotionale Baustelle. Doch als Laura den nervigen Nachbarn Finn trifft, entdeckt sie plötzlich eine ganz neue Variante von Romantik …
Zwei ungleiche Schwestern auf romantischer Sinnsuche – niemand schreibt so einmalig komisch und gefühlvoll wie Bestsellerautorin Ellen Berg!

Cover:

Das Cover ist sehr hell und auch um humorvoll umgesetzt. Die Zeichnung birgt einen gewissen Charme und Witz in sich. Zwei auf einer Bank und dazwischen ein Huhn, dass ist schon ein recht amüsanter Anblick. Optisch und farblich ist das Ganze klasse umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um eine humorvolle und gefühlvolle Erzählung, mit allerhand Charme und Atmosphäre. Laura steht vor einem ziemlichen Liebeschaos nach dem Ende ihrer Ehe und mit Dating-Frust soll unbedingt sie einen Artikel über nachhaltige Romantik schreiben und als sie dann auch noch dazu verdonnert wird eine Auszeit auf dem Biohof ihrer Schwester zu verbringen, kommen noch weitere Beziehungsprobleme hinzu. Ob sich Laura wirklich entspannen und für was neues öffnen kann?

Inhaltlich sei hier nicht allzu viel verraten. Es wird lustig und emotional. Das ist hier garantiert, aber mehr erfahrt ihr nicht.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich zudem sehr gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Die Charaktere sind vielschichtig und facettenreich und auch die Entwicklungen toll umgesetzt. Laura, aber auch ihre Schwester Vivi fand ich toll umgesetzt und könnt mich gut in diese hineinversetzen. Laura und Vivi sind schon ziemlich verschiedenen und doch fand ich beide sympathisch. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Kapitel einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung war gut umgesetzt.

Die Geschichte ist sehr humorvoll, aber auch emotionsreich umgesetzt. Eine wundervolle Tiefe schwingt zudem auch mit. Eine tolle Geschichte, die sich sehr leicht und angenehm lesen lässt und aus der man auch so einiges vom Leben und Liebe mitnimmt.

Eine witzig, spritzig, humorvolle Erzählung, die für gute Unterhaltung und tolle Lesemomente sorgt.

Fazit:

Es handelt sich hierbei um eine humorvolle und gefühlvolle Erzählung, mit allerhand Charme und Atmosphäre.

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Gibt's das auch mit Liebe?

Rezensionen von Anno:

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Romeo und Julia von Steve Shakespeare; Steve Barlow; Steve Skidmore

Super Einstiegsdroge

Das Konzept dieses Buches geht definitiv auf! Es holt mit dem Format der Graphic Novel auch junge Leser mit ins Boot, macht aber durch zahlreiche Infos zu ‚Romeo und Julia‘ sowie zum Leben Shakespeares auch richtig Lust auf mehr.

Romeo und Julias Schicksal wird hier teilweise etwas knapp, aber durchaus nachvollziehbar geschildert.

Die Dialoge sind in nahezu moderner Sprache gehalten und der Illustrationsstil und die Farbgebung ist auch sehr ansprechend, wobei ich aber leichte Mängel im Gesichtsausdruck und der Vermittlung von Emotionen sehe. Was aber nicht weiter tragisch ist, man findet trotzdem rasch in die Geschichte.
Aufgebaut ist dieses Buch recht durchdacht. Es enthält vorab eine Einführung in Textform und eine bildliche Übersicht der Charaktere. Besonders erfreut hat mich aber der informative Teil am Schluss, der unbedingt gelesen gehört. Da gibt es so viel zu erfahren und auch zu staunen- über ‚Romeo und Julia‘ , aber auch über Shakespeare selbst. Man entdeckt berühmte Zitate, lernt zu verstehen wie das Werk entstanden ist und wie Shakespeare lebte. Das weckt die Neugier enorm und hat einen großen Mehrwert.
Ich kann dieses Buch daher nur wärmstens empfehlen.

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Romeo und Julia

Rezensionen von Vobabooks:

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Halber Stein von Iris Wolff

Leise und melancholische Familiengeschichte

„Halber Stein“ ist der Debütroman von Iris Wolff. Es ist eine Neuauflage des Romans, der 2012 erschienen ist. Nach dem Tod ihrer Großmutter Agneta reist Sine zur Beerdigung nach Michelsberg in Siebenbürgen, Rumänien. Nach dem Studium fühlt Sine sich ziemlich lost und hat viele Fragen ans Leben.

Erinnerungen an ihre Kindheit in Siebenbürgen werden wach, ihr Kindheitsfreund Julian ist wieder da und viele Familienfragen werden laut.
Eine leise und melancholische Familiengeschichte. Die Atmosphäre ist voller Sehnsucht und Traurigkeit. Es geht um Fragen wie Herkunft, Familie, Identität und Auswanderung, eingebettet in Historie und Kultur. Die Landschaftsbeschreibungen sind zudem wirklich schön und bildhaft. Das Erzähltempo ist dabei eher gemächlich. Eine berührende Geschichte über Sines Suche und ihre Familie.

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Halber Stein

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Mathilde und Marie von Torsten Woywod

ein Ort wilder Schönheit

Geschichten über Bücher, Bücherorte und Menschen die Bücher lieben haben immer ihren ganz eigenen Charme und einen besonderen Platz in meinem Herzen. Dieses Buch ist eine sanfte, ruhige Erzählung über Menschen, Begegnungen und Einkehr.

Die Handlung ist eindeutig Figurengetrieben, wiegt sie den Leser dich in süßer Langsamkeit.

Die Handlung wird hauptsächlich durch die offenen, ehrlichen Gespräche vorangetrieben und davon, wie sich die Beziehungen zwischen den Figuren verändern.

Ich mochte das beschauliche, urige Setting des Dorfes voller kleiner besonderer Läden.
Die Eremitin Mathilde fand ich eine besonders interessante Figur, die zuerst eher passiv durch ihre Tagebucheinträge die Handlung betritt, dann aber zum essentiellen Bestandteil dieser wird.

Es ist eine super schöne Geschichte über Neuanfänge, Bindungen und Gemeinschaftsgefühl. Das Buch vermittelt ein Gefühl ein Einkehr und Heimkehr und hat mir richtig gut gefallen.

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Mathilde und Marie

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Heartbreak Hotel von Micol Arianna Beltramini

Zuckersüß

Diese Graphic Novel ist einfach super schön, nicht nur der Zeichenstil und die Farbwahl sind super ansprechend und sorgen für eine schöne Stimmung innerhalb der Geschichte, auch die Themen selbst sind toll gewählt und dadurch sehr nahbar und ansprechend.

Das Buch richtet sich eindeutig an Jugendliche und greift relevante Themen auf, die bereits in meiner Jugend für mich wichtig waren.

Es geht um Freundschaft, Liebe, Verrat und Verlust. Eben das, was jeder potentiell als Päckchen mit sich rumträgt, worüber man aber nur schwer sprechen kann oder möchte und sich dadurch entsprechend auch mal allein und verlassen fühlt.

Die Themen sind emotional sehr aufgeladen, was die Geschichten authentisch macht. Und gleichzeitig hat die Geschichte einen sehr schönen, positiven Unterton. Die Figuren connecten auf Basis ihrer negativen Erlebnisse, sehen also quasi das schlechteste aneinander. Und stellen dabei fest, dass sie mit ihren hässlichen Seiten nicht allein sind.

Die Geschichte ist schon auf süß gemacht, erinnert vom Stil so ein bisschen an Kawaii. Mir gefällt das und es nimmt den tragischen Erlebnissen so ein bisschen die scharfen Kanten. Da eine Graphic Novel eh nur begrenzt in die Tiefe gehen kann, hat mir das Gesamtbild gut gefallen.

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Heartbreak Hotel

Rezensionen von Ameland:

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Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg

Ich möchte bitte sofort Band 2 haben

Der 12-jährige Eliot lebt in Amsterdam ein recht unbeschwertes Leben und ahnt noch nicht welche Veränderungen auf ihn zukommen. In der Silvesternacht erlischt sein Schutzbann und er wird zu einem Gejagten, der nebenbei auch noch die Welt retten soll.

Mir ging es beim Lesen in einer Hinsicht wie Eliot, ich hatte kaum Momente, um durchzuschnaufen.

Eliot erlebt mit seinen Freunden, dem blinden Florens, der klugen Abigail und dem Schildkröterich Mr. Touchdown in einer Parallelwelt schier unglaubliche, aufregende und spannende Abenteuer, bei denen man den Atem anhält und einfach mitfiebern muss.

Marc Rosenberg schafft es vom ersten Kapitel an, mich in den Bann dieser Geschichte zu ziehen. Der früh gespannte Spannungsbogen hält bis zum Ende an und es fällt schwer das Buch zur Seite zu legen. Dabei hat der Autor seiner Fantasie scheinbar keine Grenzen gesetzt.

Wer sich für dieses Buch entscheidet, kann sich nicht nur auf ein spannendes Abenteuer freuen, er trifft dabei auch auf sprechende Tiere und berühmte Persönlichkeiten, er wechselt in andere Jahrhunderte und erfährt interessante Dinge aus längst vergangenen Zeiten.

Ein wirkliches tolles Lesevergnügen für Kinder ab ca. 10 Jahren. Ich fiebere schon der Fortsetzung entgegen und kann es kaum erwarten, mich mit Eliot und seinen Freunden ins nächste Abenteuer zu stürzen.

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Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Half His Age von Jennette McCurdy

Wie im Wahn

Ganz ehrlich, dieses Buch liest sich wie ein Fiebertraum und gleichzeitig konnte ich es nicht aus der Hand legen. Age Gap ist ja so ein Ding, mich persönlich triggert das irgendwie total, aber es muss ganz klar gesagt sein, dass Waldo hier der initiierende Part ist, also nicht in eine Beziehung gedrängt wird.

Das hier ist also durchaus eine Geschichte über Konsens, über Begehren und die Schwierigkeiten, die sich aus einer Beziehung zu einem älteren, verheirateten Mann ergeben,

Waldo bestätigt jedes Klischee einet toxischen Beziehung, obwohl sie die Muster selbst erkennt, Verhalten reflektiert und emotional hinterfragt. Missbräuchliche Beziehungsmuster wurden ihr von ihrer Mutter vorgelebt, die sie dafür auch entsprechend verachtet. Und gleichzeitig eifert sie derselben Form von Bestätigung hinterher und zieht keine Schlussfolgerungen für sich selbst. Ich hätte sie am liebsten zwischendurch immer wieder geschüttelt oder in den Arm genommen, denn es kristallisiert sich sehr klar heraus, dass Waldo vor allem eine vertrauensvolle Bezugsperson fehlt. Imm wieder wirkt sie gleichzeitig zu reif für ihr alter und dann wieder fast schon kindlich verloren.

Allein, dass sie den Mann, mit dem sie eine Affäre hat, ihre gesamte Beziehung über weiterhin Mr Korgy nennt, bildet das vorliegende Machtgefälle sehr deutlich ab. Er bestimmt die Rahmenbedingungen, gibt den Takt vor, hält sie verfügbar. Und Waldo versucht dem Bild der perfekten, einfachen, unkomplizierten Geliebten zu entsprechend, während es sie innerlich zerreißt und sie sich in ungesunde Verhaltensmuster wie extremes Onlineshopping flüchtet. Dazu kommt Waltons sozial schwacher Hintergrund, der sie noch mehr in eine benachteiligte Position bringt.

Die Geschichte liest sich wie im Wahn, steuert unweigerlich auf die absolute Eskalation zu- nämlich Waldos Desillusionierung und die Verschiebung des Machtgefüges. Das fand ich wirklich gut und interessant dargestellt. Waldo am Scheitelpunkt- alles was sie vermeintlich wollte zum Greifen nah, nur um festzustellen, dass es nicht so ist, wie sie es in ihrer Fantasie idealisiert hat.

Das Buch hat eine schräge Sogwirkung. Ich hab immer wirklich zwischen Fassungslosigkeit, bis hin zu Ekel geschwankt und trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, so gefesselt war ich von den Chors, das sich da entfaltet. Absolut voyeuristisch, skandalträchtig und mitreißend. Klasse geschrieben, kann nicht anders sagen. Ich war hooked bis zum Schluss.

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Half His Age

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Minnesota von Jo Nesbø

Nicht einfach nur ein Krimi

Jo Nesbo hat es ja mit getriebenen, vom Schicksal geplagten Ermittlern und so reiht sich auch Bob Oz in dieses Schemata ein. Das Buch ist nicht einfach ein Krimi mach Schema X, die Story ist super dicht und wendungsreich, übt auch Kritik am Polizeiapparat an sich und auch ein stückweit am American Way of Life.

Die Erzählung schreitet anfangs eher ruhig voran, durchzogen von alten Erinnerungen, Nostalgie-Feeling und Verfall. Die Beschreibungen sind teilweise fast schon ausschweifend in ihrem Detailreichtum. Einerseits sorgt das dafür, dass man ein ziemlich konkretes Bild vor Augen hat, andererseits zieht sich dadurch vor allem der Start in die Handlung für mich in die Länge.

Bob ist irgendwie unsympathisch, gerade im Umgang mit Frauen hat er was von einem Ekelpaket. Und gleichzeitig ist er auf traurige Art bemitleidenswert, Typ armes Würstchen. Seine gewitzte Teufelskerl-Aura und schonungslose Offenheit sind aber durchaus unterhaltsam. Habe sehr ambivalente Gefühle ihm gegenüber.

Das Buch lebt in meinen Augen von den detaillierten Beschreibungen rund um Bobs Ermittlungsarbeit. Hier wird viel nach links und rechts geblickt, was die Geschichte authentisch und atmosphärisch macht und ihr einen aktuellen, Gesellschaftskritischen Bezug gibt.
Das Spannungslevel schwankt ein bisschen und teilweise wird scheinbar gezielt Tempo rausgenommen. Aber Bobs Verbissenheit macht hier wirklich was her.
Fands gut.

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Minnesota

Rezensionen von ekiam:

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Sachen suchen: Besuch im Zoo von Susanne Gernhäuser

"Sachen suchen"-Spaß im Zoo

Die Bücher aus der „Sachen suchen“-Reihe sind bei unseren Kindern sehr beliebt und werden immer wieder gern allein angeschaut oder gemeinsam vorgelesen. Auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme.

Das Thema Zoo ist ohne Frage umstritten, für Kinder allerdings ein echter Dauerbrenner.

Die Illustrationen, die durch den typischen Zoo führen (Eingang, Spielplatz und Streichelzoo sowie die gängigen Tierarten, die in fast jedem Zoo zu finden sind), sind liebevoll gestaltet.

Auf jeder Seite gibt es alltägliche Situationen im Zoo zu entdecken, und dennoch ist nichts so überladen, dass kleine Kinder davon überfordert werden.

Wie für die „Sachen suchen“-Bücher typisch, gibt es zu jeder der elf Doppelseiten einen kurzen Text, der eine passende Situation beschreibt und mit einer Frage endet, sowie eine Suchleiste mit einzelnen Tieren, Personen oder Gegenständen, die im Bild gefunden werden sollen. Gerade dadurch werden wir immer wieder dazu angeregt, selbst erlebte Situationen noch einmal zu durchleben, die Seiten ganz genau zu entdecken und einfach ins Gespräch zu kommen. Ganz nebenbei werden so auf spielerische Art die Sprachentwicklung und die Beobachtungsgabe gefördert und Wissen über Tiere altersgerecht vermittelt.

Ein wirklich kurzweiliges Buch für Klein und Groß, das auch schon für Kinder unter 2 Jahren geeignet ist.

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Sachen suchen: Besuch im Zoo

Rezensionen von Claudia R.:

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Das Erbe der Drachenkrone von Sabrina Qunaj

bewegender historischer Roman

Klappentext / Inhalt:

Leidenschaft, Macht und Intrigen vor der malerischen Kulisse von Wales
Wales im 13. Jahrhundert: Eleanor de Montfort ist dreizehn, als ihr Vater und ihr Bruder in der Schlacht gegen König Henry III. sterben. Für Eleanor bedeutet dies fortan ein Leben im Exil in Frankreich.

Vor seinem Tod hatte ihr Vater bereits ihre Vermählung mit Llewelyn ap Gruffydd arrangiert, dem Fürsten von Wales. Nach Jahren des Sehnens und Hoffens ist nun die Zeit gekommen, dass Eleanor endlich die Ehe mit Llewelyn eingehen kann – wäre da nicht der neue König von England, der Wales endgültig zu unterjochen droht …
Die fulminante Fortsetzung des großen Historien-Epos

Cover:

Das Cover zeigt eine edles Wappen und dies sowie der Titel sind golden hervorgehoben, was es königlich und edel wirken lässt. Ansonsten ist der Hintergrund und das Drumherum einfach gehalten. Optisch und farblich wirkt es edles und prächtig. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier erkennbar,

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten und finalen Band des Historien-Epos. Der erste Band liegt für mich schon ein wenig zurück und so brauchte ich anfangs ein wenig, um wieder in Geschehnisse und Charaktere hineinzufinden. Dies gelang dann aber doch recht schnell und gut. Eleanor ist ein kluges Mädchen und doch hat Edward es recht leicht mir ihr, da sie wenig Erfahrung und Menschenkenntnis hat. Nachdem 10 Jahre ins Land gingen und Eleanor zwar an sich erwachsener geworden ist, so scheint ihre naive Art dennoch erhalten zu bleiben und auch das bittersüße Ende zeigt, dass nicht immer alles gut geht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und sehr gut beschreibend. Man findet sich schnell in diese Zeit aus Krieg, Intrigen und Gemetzel hinein und auch die Atmosphäre des Ganzen kommt spürbar herüber. Auch die Zeit und die damaligen Ansichten werden gut verständlich gemacht und auch was es heißt ein Mädchen und kein Junge in der Erbfolge zu sein.

Die Abschnitte sind zwar teils recht lang, aber dennoch kommt man gut und flüssig voran. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich und auch von der Gliederung und Gestaltung ist ist gut umgesetzt. Klasse fand ich auch das Verzeichnis der handelnden Personen, sowie die Karte am Beginn und das Glossar mit den Stammbäumen, am Ende des Buches.

Die Geschichte ist spannend, emotionsreich und unterhaltsam umgesetzt. Man bekommt Einblicke in die Historie und zugleich eine faszinierende Geschichte mit Emotionen und Einblicken in die damalige Zeit. Ein wundervoller historischer Roman, der sich gut lesen lässt.

Die Charaktere sind klasse umgesetzt, auch wenn mir Eleanor durchaus manchmal etwas zu naiv war, aber irgendwie passte es auch zu ihr. Die Entwicklungen machten es spannend und auch hier sieht man ein gewisses Facettenreichtum.

Fazit:

Ein emotionsgeladener und bewegender historischer Roman, mit dem Porträt einer Frau, deren Mut und Naivität sich der Macht der Männer entgegenstellt.

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Das Erbe der Drachenkrone