Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Unter fremden Himmeln von Tara Haigh
Schwierigkeiten in der aufstrebenden Kolonie
Bei Familie Berger geht es in der neuen Kolonie aufwärts. Die ersten Geschäftsbeziehungen wurden angebahnt und selbst Annas Geschäfte florieren dank ihrer guten Beziehungen zu den Einheimischen. Clara erweitert ihr Wissen um die Heilkunde der Einheimischen. Das friedliche Miteinander zwischen den Einheimischen und den Kolonialisten steht auf der Kippe als die Verwaltung der Kolonie von Armeeangehörigen übernommen wird.
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Auch der zweite Band der Neuguinea-Saga kommt rasant daher und bietet alles, was ein gutes Buch braucht. Neben den Informationen zu Flora und Fauna in Neuguinea geht es um Zweifel, Angst, Liebe, Trauer und Glück, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, Probleme müssen gelöst werden und es gibt Geheimnisse und auch Todesfälle. Ich erlebte die gesamte Bandbreite der Emotionen. Es passierte so viel, dass ich kaum Zeit zum Durchschnaufen hatte. Die Gründung einer neuen Kolonie in fremden Ländern war wahrlich kein Zuckerschlecken und Tara Haigh führt mir das ziemlich gut vor Augen.
Mir hat auch dieser zweite Band sehr gut gefallen und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
Rezensionen von Anjulia :
The Exes von Leodora Darlington
Endgültiges Beziehungsaus
Natalie glaubt, mit James den richtigen Mann fürs Leben gefunden zu haben. Zumindest bis sie feststellt, dass er ihr Teile ihres Erbes unterschlagen hat. Eine gefährliche Situation für James, denn Natalie hat sich von drei ihrer Ex-Freunde nicht einfach so getrennt. Sie sind tot, Natalie war bei jedem Todesfall in der Nähe, ist diesbezüglich aber ohne konkrete Erinnerungen.
The Exes von Leodora Darlington ist ein spannender Thriller voller Twists. Der englische Titel passt sehr gut zum Buch, eine Übersetzung ins Deutsche wäre überraschender Weise unvorteilhaft gewesen. Ein Großteil der Geschichte wird aus Natalies Sicht erzählt. Es gibt Rückblenden in die Vergangenheit. Ihre schwierige Kindheit, Schwesternschaft, weibliche Rache und natürlich richtig miese tote Ex-Freunde, denen Natalie keine Sekunde nachtrauert, ziehen sich als roter Faden durch das Buch. Natalie ist versucht, ihre Wut zu unterdrücken und ihre Beziehung zu James zu retten. Doch es stellte sich die Frage, ob diese letztendlich auch wert ist, gerettet zu werden? Der Schreibstil ist sehr angenehm und schnell zu lesen. An manchen Stellen war das Buch so treffend, dass ich schmunzeln musste. Natalie war für mich als Protagonistin überzeugend. Sie hat eindeutig etwas moralische Graues in ihrer Persönlichkeit, ist eine starke Figur, mitunter aber auch unsicher. Zwischen ihr und ihrem Ehemann entsteht ein Konstrukt aus Unwahrheiten, welche die Beziehung möglicherweise zum tödlichen Scheitern verurteilen.
Mich hat das Buch auch aufgrund seiner Zeitsprünge und Wendungen in seinen Bann gezogen, daher 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von lesemaus:
Verbrenn das Negativ von Josh Winning
nicht meins
Leider wird dies meine erste nicht ganz positive Rezension.
Die Leseprobe fand ich durchaus ansprechend, aber das Buch konnte mich am Ende nicht so wirklich überzeugen.
Im Buch „Verbrenn das Negativ“ greift Josh Winning typische Horrorfilm-Elemente auf und vereint sie zu einem Thriller mit Film-Feeling.
Diese Idee fand ich gut und es spricht mich im Prinzip auch an.
Zitat Klapptext: Die Journalistin Laura Warren kommt nach L.A., um über das Remake eines Horrorfilms zu berichten - eines verfluchten Films, in dem sie vor dreißig Jahren die Hauptrolle spielte: ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten ihren Tod vorhersagen zu können. Als damals tatsächlich acht Mitglieder der Besetzung und der Crew auf unheimliche Weise starben, beendete die traumatisierte Laura ihre Filmkarriere und änderte ihre gesamte Identität. Doch jetzt, auf dem Weg zum Filmset, springt ein Mann von einer Brücke und schlägt direkt hinter ihrem Wagen auf. Es hat wieder angefangen, denkt sie. Diesmal ist Laura entschlossen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen. Wenn er sie nicht vorher einholt...
Der Thriller war gut zu lesen, aber er zog sich auch. Teils Wiederholungen, vieles erscheint mir unlogisch und das nahm mir die Spannung. Hat mich leider nicht abgeholt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, hat meine Erwartungen nicht erfüllt.
Rezensionen von Allesleser:
Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln von Henrik Siebold
Freundschaft braucht nicht viele Worte
Aufregende Detektivromane stehen gerade ganz oben auf der Lese-Wunschliste unserer Kinder.
Dafür geht es dieses Mal etwas weiter weg. Gemeinsam mit Ben und seinen Eltern reisen wir nach Japan!
Die große Schrift, wenig Text und die vielen farbigen Bilder sind genau richtig für Leseanfänger. So stellen sich schnell Leseerfolge ein und diese Geschichte wird zum Erlebnis.
Neben der aufregenden Geschichte rund um den Schatz zeigt der Autor hier vor allem, dass Kinder sich auch ohne viele Worte verstehen. Die beiden Jungs schließen schnell Freundschaft und Ben lernt so ganz nebenbei einiges über Land, Leute und japanisches Essen.
Das Buch vermittelt Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.
Passend zur Geschichte gibt es Illustrationen im Manga-Stil. Das macht es noch ein bisschen authentischer und hat den Kinder gut gefallen.
Rezensionen von Gavroche:
A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1 von Sophie Jordan
Prügelmädchen
Tamsyn wächst gemeinsam mit den drei Prinzessinnen von Penterra auf und ist in vielen Dingen mit ihnen gleich gestellt, allerdings nicht in allen entscheidenden Aspekten. Denn wenn eine Prinzessin etwas Falsches getan hat oder sich ungebührlich verhalten hat, dann muss Tamsyn an ihrer Stelle die Prügel einstecken und die Prinzessin muss bei der Bestrafung zuschauen.
Eigentlich hat sich Tamsyn dennoch recht gut mit diesem Leben arrangiert, denn sie kennt ihre leibliche Familie nicht, wurde als Baby im Palasthof abgelegt.
Doch dann muss sie den Fell, den Krieger der Grenzlande, heiraten, da der König keine seiner Töchter hergeben möchte. Fell wird getäuscht und ist zwar wütend, allerdings spüren die beiden dennoch eine Anziehung zueinander, die über das normale Maß hinausgeht. Tamsyn begleitet Fell in seine Heimat, der mit einer Prinzessin als Pfand Pläne hatte, die sich so jetzt allerdings nicht umsetzen lassen.
Ihr bester Freund am Hof schafft es nicht, Tamsyn zum Bleiben zu überreden.
Die Geschichte lässt sich Zeit und ja, es ist eine Geschichte mit Drachen, die allerdings schon lange nicht mehr gesichtet wurden, genau wie die Hexen. Doch die Magie ist nicht verschwunden.
Erzählt wird die Geschichte vorrangig aus der Sicht von Tamsyn, aber auch einige Kapitel aus der Sicht von Fell und aus der Sicht ihres Freundes. Gut gefallen haben mir jedoch die Sprecher und ich mag es, wenn es pro Perspektive immer einen anderen Sprecher bzw. eine Sprecherin gibt.
Die Sexszenen waren nicht so mein Ding und manches konnte ich nicht unbedingt nachvollziehen. Insgesamt recht gut, aber nicht überragend. Dennoch bin ich neugierig, wie es weitergehen wird.
Rezensionen von LeserinLu :
Zwei Papas für Tango von Edith Schreiber-Wicke
Liebe für alle
*Zwei Papas für Tango* erzählt die wahre Geschichte der beiden Pinguine Roy und Silo aus dem Zoo im Central Park, die gemeinsam ein Ei ausbrüten und ein Junges großziehen. Das Bilderbuch möchte Kindern zeigen, dass Familie viele Formen haben kann und Regenbogenfamilien ganz normal sind.
Die Geschichte ist kindgerecht erzählt und wird mit passenden Bildern begleitet, die beim Vorlesen zusätzliche Gesprächsanlässe schaffen.
Für Kinder bietet das Buch einen guten Einstieg, um über Familie, Fürsorge und Verantwortung zu sprechen. Kritisch sehe ich allerdings die sprachliche Entscheidung, Roy und Silo ausschließlich als „befreundet“ zu beschreiben. Das greift für mich zu kurz. Die beiden sind kein Freundespaar, sondern ein Liebespaar, das gemeinsam ein Kind großziehen möchte. Gerade weil kleine Kinder sehr wohl verstehen können, dass zwei Männer oder zwei Frauen sich lieben, finde ich es schade, dass diese Chance verpasst wurde. Statt gleichgeschlechtliche Liebe klar zu benennen und zu normalisieren, wird sie hier durch den Begriff Freundschaft abgeschwächt. Ich kenne eine englischsprachige Version dieser Geschichte für Kinder, die das weitaus klarer benennt und die ich deshalb für gelungener halte. Abgesehen davon bleibt die Geschichte natürlich sehr berührend – schon allein, weil sie auf realen Ereignissen basiert und zeigt, wie vielfältig Familie sein kann.
Rezensionen von peedee:
Ein Job für Neill Archer von Karen Witemeyer
Ein grosser Seufzer…
The Archer Brothers, Band 3: Sommer 1893, Panhandle, Texas. Neill Archer, der jüngste der Archer-Brüder, will auf eigenen Füssen stehen. In Dry Gulch sucht er eine Arbeit, um mehr Geld für eigenes Ackerland auf die Seite legen zu können. Als ein Dachdecker benötigt wird, um das Heim einer Witwe zu reparieren, zögert er nicht und sucht die angegebene Adresse auf.
Der Empfang ist schwierig, denn die Witwe ist sehr misstrauisch, hochschwanger und scheint in grosser Gefahr zu sein…
Erster Eindruck: Ein schön gestaltetes Cover der Edition „Kleine Auszeit“ – gefällt mir sehr gut.
Dies ist Band 3 einer Reihe, kann aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. Wie ich soeben festgestellt habe, lese ich in der umgekehrten Reihenfolge, denn ich habe zuerst Band 4 und nun Band 3 gelesen.
Schon nach den ersten paar Zeilen war ich ganz in der Szenerie von vor 130 Jahren drin. Ich konnte mir gut vorstellen, wie Neill Archer in die Kleinstadt reitet und dort um Arbeit fragt. Er erhält auch ein Arbeitsangebot, aber er weiss nicht von wem, denn ihm wurde während des Gottesdienstes nur ein Zettel zugesteckt mit Angaben, wann und wo er sich einzufinden habe, wenn er die Arbeit wolle. Als er beim Haus der Witwe ankommt, erwartet ihn nicht eine vermeintlich alte Frau, sondern ein sehr junge, attraktive und zugleich hochschwangere Frau: Clara Danvers. Er spürt gleich die Anziehung zu Clara – es ist ihm sein grösster Wunsch, ihr zu helfen, sie zu beschützen. So etwas hat er noch nie verspürt. Gott möge ihm helfen, Clara beizustehen.
Die Autorin schreibt über sich, dass sie historische Romane mit Happy-End-Garantie liebt. Dies ist hier sehr gut spürbar. Obwohl die „kleine Auszeit“ nur 142 Seiten lang dauerte, und alles in einem wunderbar glücklichen Ende gipfelte, wirkte die Kurzgeschichte nicht gehetzt. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten, bin ein Fan der Archer-Brüder und freue mich, noch die anderen zwei Bände zu lesen. Von mir gibt es 5 Sterne.
Rezensionen von Gavroche:
Loki - Her Twisted Heart von Franka Neubauer
Mythologie Mix
Die Kriegerin Harlow ist eine sogenannte Agrai, deren Aufgabe es ist, die Welt der Menschen zu beschützen. Doch Harlow kennt ihre Mutter nicht, da diese als Verräterin gilt, weil sie sich mit einem Gott eingelassen hat. Harlow hat es nicht einfach in der Gesellschaft der Kriegerinnen, aber zum Glück hat sie ihre Freundin Asra.
Die Agrai wurden einstmals von der Göttin Artemis geschaffen und sind nun die Letzten, die in der Welt der Menschen existieren und übernatürlicher Herkunft sind. Da sie von Artemis abstammen, ist es ihnen nicht erlaubt, sich zu verlieben.
Als die Agrai angegriffen werden, wird Asra verwundet. Die Freundin schickt sie nach Abyssos, um ihr zu helfen und so trifft Harlow dann auf Loki. Der Roman wird vorrangig aus der Sicht von Harlow erzählt, so dass wir auf dem Wissensstand wie sie sind. Aber einige Kapitel gibt es auch aus der Sicht von Loki, was eine gute Abwechslung war.
Eine interessante Verknüpfung unterschiedlicher Götterwelten, der griechischen und der nordischen Mythologie, die mir gut gefallen hat und die interessant ausgestaltet wurde.
Ein guter erster Teil, der manchmal ein wenig spannender hätte sein können, mir aber insgesamt doch gut gefallen hat und ich freue mich schon, wenn der Folgeband erscheinen wird.
Rezensionen von clematis:
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder
Lebensentwürfe
Marlen aus Güstrow und Hannah in Berlin sind die zwei Hauptfiguren, um die sich dieser Roman auf zwei Zeitebenen dreht. Während Marlen zum Kriegsende, im Mai 1945, in einem verlassenen Forsthaus Zuflucht sucht, grübelt Hannah im Jahre 2023, wie sie damit umgehen soll, dass ihre beste Freundin aufs Land zieht und ihr Vater nach 34 Jahren plötzlich in ihrem Leben auftaucht.
Zwei höchst unterschiedliche Geschichten, beide mit ihrem eigenen Reiz, welche verbunden sind durch ein verbindendes kleines Ölbild, erzählt Alena Schröder in diesem bunten Roman. Viel Leid, schwere Schicksalsschläge und die Gabe, sich fürs Richtige zu entscheiden, scheinen mir wesentliche Elemente zu sein, dazu die Beziehungen innerhalb einer Familie und die Bürde, welche einem mitunter von seinen Vorfahren mitgegeben wird. Der Erzählfluss ist angenehm, viel schwingt zwischen den Zeilen mit, sodass nicht alles ausgesprochen werden muss, da und dort leidet dadurch allerdings auch die besondere Nähe zu den Figuren, welche ich mir beim Lesen immer wünsche. Die namenlose Leinwand zieht sich wie ein roter Faden durchs Geschehen, bleibt aber in seinem Effekt am Ende hinter den Erwartungen zurück. Die Berührung zwischen den beiden Handlungssträngen bleibt zart wie ein Stückchen Seide, was ich sehr schade finde. Möglicherweise könnte ich das Geschehen besser einordnen, hätte ich die anderen beiden Bücher über Hannah, Silvia und Evelin gelesen, dies war mir leider zu Beginn nicht klar. Die Lebensentwürfe von Marlen und Hannah werden jedoch sehr anschaulich skizziert, was daraus wird … lest selbst!
Mein ganzes Leben wird stimmungsvoll erzählt und besticht durch die leicht melancholische Stimmung in beiden Zeitebenen.
Rezensionen von BarbaraM:
National Geographic Kids - Die tollsten Tierbabys aus aller Welt von Maya Myers
Tierisch schön & lehrreich
Mir hat das Buch „Die tollsten Tierbabys aus aller Welt“ aus der Reihe National Geographic Kids supergut gefallen. Die vielen Fotos – teilweise auch großformatig – sind wunderschön und laden richtig zum Staunen ein.
Die Texte sind nicht überladen, enthalten aber dennoch viele interessante Informationen.
Besonders schön finde ich, dass die kleinen Leser immer wieder direkt angesprochen werden, zum Beispiel beim Fennek mit der Frage: „Was hörst du, wenn du nach draußen gehst?“ oder beim gelbbraunen Kofferfisch: „Kennst du andere Dinge, die kastenförmig sind?“ Dadurch wird das Buch sehr lebendig und regt zum Mitdenken an.
Besonders gut haben mir und meinen Kindern die Belugamutter und ihr dunkelgraues Kalb gefallen. Die Frage, welche unterschiedlichen Geräusche meine Kinder machen können, hat für unglaublich viel Spaß gesorgt – es wurde gezeigt, ausprobiert und ganz viel gelacht.
Auch die kleine Säule mit dem Faktenwissen zu jedem Tier gefällt mir richtig gut: kompakt, übersichtlich und dennoch sehr informativ.
Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass das Buch aufgrund seiner Größe und seines Gewichts für jüngere Kinder nicht gut zum eigenständigen Entdecken geeignet ist. Zum gemeinsamen Betrachten oder Vorlesen eignet es sich jedoch hervorragend.
Insgesamt ist es ein tolles Sachbuch, das Wissen vermittelt und dabei viel Freude macht.











