Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Die Katze, die kam, um zu bleiben von Nils Uddenberg
Zauberhaft
N
ils Uddenberg, pensionierter Psychiater, weiß seit Jahrzehnten, dass er kein Haustier mehr haben möchte, definitiv nicht! Doch eines Tages zieht eine junge Katze in seinen Schuppen und beschließt zu bleiben... Eine zu Herzen gehende Geschichte, bezaubernd erzählt, ideal für einen verregneten Nachmittag - und sowieso allen KatzenliebhaberInnen empfohlen!
Rezensionen von Iloenchen:
Die Seiten der Welt Nachtland von Meyer Kai
Noch besser als der erste Teil
Nachdem Furia die Exlibri in ihre Residenz gebracht hat, plant die Gruppe weiterhin den Widerstand. Doch wie sollte es anders sein als das alles anders kommt als gedacht?
Der zweite Teil von "Die Seiten der Welt" ist noch spannender als der erste. Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen schillernden Figuren, die Kai Meyer erschafft.
Selbst solche, die nur einen kurzen Auftritt haben, wirken lebendig. Der Autor schafft es, dass man eine enge Beziehung zu ihnen aufbaut und sie während des Lesens vor sich sieht.
Zudem wurde in diesem Buch die Spannung, die schon im ersten Teil aufgebaut wurde, nochmals gesteigert. Es tauchen immer wieder offene Fragen und Andeutungen auf, die einen durch die Seiten fliegen lassen. Zwar war das Buch lang, ich habe jedoch nur wenige Tage gebraucht, um es zu verschlingen.
Der Schreibstil mit seiner Liebe zu Details, der trotzdem sehr flüssig wirkt, hat dabei geholfen.
Ich kann die Seiten der Welt allen empfehlen, die gerne Fantasy lesen und ein ganz besonderes Buch suchen. Es ist allerdings notwendig, vorher den ersten Teil zu lesen und sobald der dritte Band erschienen ist, empfehle ich dringend, diesen griffbereit zu halten.
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
Hotel Alpha Roman von Watson Mark
Ein Buch mit einem optimistischen Unterton.
Die Geschichte wird über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten aus der Perspektive Grahams und Chas´ erzählt. Chas und Graham, zwei Hauptfiguren, die vielfältig miteinander verbunden sind (trotz ihres Altersunterschieds). Sie sind im Hotel Alpha glücklich, weil sie dort eine Lebensaufgabe gefunden haben.
Mit vielen Fragen wird der Leser konfrontiert, wie geht man mit vielen Veränderungen um, wie nimmt man sie an?. Ob die Antwort die uns Mark Watson gibt ? Je mehr die Dinge sich ändern, desto mehr bleiben sie, wie sie sind? die richtige ist?
Eine schöne Familiengeschichte für unterhaltungssüchtige, aber auch anspruchsvolle Leser.
Rezensionen von angelique.sauerbrey@gmx.de:
Das Meer in deinem Namen von Patricia Koelle
Das Meer, ein Ort zum Träumen und zum Nachdenken
Ein Buch wie warmer Sand am Meer.
Wie das Rauschen der Wellen im Ohr.
Wie Sonne auf unserer Haut.
Mit diesen Worten startet der Klappentext, da sie einfach wunderschön sind und das Ausdrücken, was ich fühle, beginne ich meine Rezension auch damit.
Die Astronomin Carlotta Templin genannt Carly ist an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem sie entscheiden muss, wie es mit ihr weitergehen soll.
Der Vertrag bei ihrem Professor und Mentor Thore Sjöberg läuft nun endgültig aus. Da kommt ihr der Zufall zu Hilfe, Thore erbt ein kleines Häuschen an der Ostsee und bittet Carly es für ihn zu sichten und gegeben falls zu entrümpeln. Dieses Angebot ist für Carly eine Herausforderung, da sie seitdem ihre Eltern tot sind, das Meer gemieden hat. Im Haus ihrer Tante war alles, was damit zu tun hatte, tabu. Doch Carly verspürt immer mal wieder eine tiefe Sehnsucht zum Meer und nimmt die Herausforderung an.
Kaum ist sie in Ahrenshoop angekommen und hat das Haus Naurulokki zum ersten Mal besichtigt, kommt in ihre das Gefühl auf, nach hause gekommen zu sein. Carly sieht nicht nur der ehemaligen Bewohnerin Henny Badonin etwas ähnlich, nein sie fühlt sich ihr auch irgendwie nahe?
Mit "Das Meer in deinem Namen" hat die Autorin Patricia Koelle einen wunderschönen und einfühlsamen Roman geschrieben, er ist der Auftakt einer Trilogie. Das Buch lädt den Leser ein, in eine andere Welt einzutauchen, zu genießen, zu entspannen und Geheimnisse aus der Vergangenheit zu lösen.
Patricia Koelle hat einen sehr poetischen Schreibstil und lässt den Leser in eine wunderbare Stimmung eintauchen, sie beschreibt das Meer und Ahrenshoop mit viel Liebe und sehr authentisch. Ich hatte gleich ein Gefühl von Sommer und Sonne, ich konnte das Meer riechen, den Wind auf meiner Haut und in den Haaren spüren. Einfach traumhaft!
Auch haben mich die kleinen aber wichtigen Details fasziniert, die die Autorin ins Buch mit eingebaut hat, wie die vielen kleinen Nachrichten, die im Haus verteilt liegen oder aber die leckeren Rezepte zu den jeweiligen Geschehnissen oder Abraham, den Rosenstock, den Carly in Berlin zurücklassen musste oder Friederike, Orjes Drehorgel oder oder ? ich könnte stundenlang weiter aufzählen.
Und dann das wunderbare und geheimnisvolle Haus Naurulokki ?, ich hatte es direkt vor meinen Augen und bin mit Carly auf Entdeckungsreise gegangen.
Parallel zu Carly wird auch die Geschichte um Henny, Nicholas und Joram erzählt. Beide Geschichte die Vergangenheit und die Gegenwart ergänzen sich wunderbar und machen das Buch zu einem Highlight.
Die Autorin hat mit viel Charme und Liebe ihren Charakteren Leben eingehaucht und sie mit den verschiedensten Eigenschaften ausgestattet. In Carly habe ich mich sofort verliebt, sie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden und klammert sich an ihre besondere Freundschaft zu Thore. In Ahrenshoop macht sie dann eine große Entwicklung, sie stellt sich ihren Ängsten, wird selbstbewusster und findet langsam ihren Weg. Hilfe hat sie durch alte und neue Freunde, wie Orje, Synne, Jakob usw.
Aber auch mit der verstorbenen Henny konnte ich mich identifizieren, sie hat sich von den Rückschlägen nicht unterkriegen lassen und hat sich ihr Leben in Ahrenshoop und Naurulokki gut eingerichtet.
Rezensionen von JessiLeseratte:
Schau mir in die Augen, Audrey von Kinsella Sophie
witzig und tiefgründig
Schreibstil
Ich kannte Sophie Kinsella zuvor nur von ihren witzigen Frauenromanen und daher war ich überrascht, dass sie nun auch ein Jugendbuch mit einem etwas ernsterem Thema geschrieben hat. Begeistern konnte mich ihr Schreibstil auch hier wieder und ich war überrascht wie sensibel sie doch mit Audreys Depressionen umgegangen ist.
Das Buch ist natürlich sehr witzig und eben typisch Kinsella, aber ich muss sagen, dass ich dieses Buch besonders wegen der Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit so überraschend anders fand. Ich dachte erst, dass dies unmöglich so gut harmonieren kann, aber Sophie Kinsella hat ihr ein tolles Gespür für die Gefühle ihrer Protagonistin bewiesen!
Charaktere
Audrey habe ich schon nach den ersten Seiten in mein Herz geschlossen! Sie ist etwas ganz besonderes, aber sie weiß es leider nicht. In der Vergangenheit ist ihr etwas schlimmes widerfahren, etwas, dass sie zerbrochen hat. Die Geschichte beginnt in einer solchen Tiefphase, denn wir lernen eine sehr depressive Audrey kennen, die wenig Selbstvertrauen hat und niemals ihre Sonnenbrille absetzt. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, da ich selbst auch eine schwere Phasen im Leben hatte und selbst an Depressionen gelitten habe.
Neben Audrey finden wir in dem Buch noch viele andere tolle Charaktere. Zum einen ist da die Familie, bestehend aus der verrückten Mutter (Ja, ich muss sie hier einfach ?verrückt? nennen, denn sie ist wirklich extrem nervig mit ihrer Art!), aus dem immer gelassenen Vater, Audreys großer Bruder Frank, der mit seiner Computerspielsucht für reichlich Ärger sorgt und letztendlich auch der kleinere Bruder Felix, der meistens noch nicht weiß, was in der Familie passiert.
Eine interessante Persönlichkeit ist zudem Linus, der Freund von Frank, der im Verlauf der Geschichte noch eine große Rolle für Audrey spielt. Ihn fand ich einfach sehr einfühlsam und seine ganze Art war zuckersüß!!!
Meine Meinung
?Schau mir in die Augen, Audrey? hat mich von der ersten Seite an begeistern können und ich muss sagen, dass dieses Buch auch noch nach dem Lesen nachwirkt. Die Geschichte von Audrey und Linus fand ich einfach absolut romantisch und diese ganzen winzigen, vertrauten Momente zwischen den Beiden haben mein Herz erwärmt! Sophie Kinsellas Liebesromane sind ja meistens eh schon traumhaft schön, aber hier setzt sie noch eines drauf, denn dadurch, dass Audrey so jung, unerfahren und unsicher wirkt, sind die Momente der Beiden so greifbar und einfach nur perfekt, ohne das wirklich viel gesagt werden muss. Es reichen schon ganz kleine Gesten, wie ein ?Schuhkontakt? oder aber ein einfacher Zettel mit einer süßen Botschaft!
Die sensible, fast schon melancholische Seite des Buches hat mir auch sehr gut gefallen. Sophie Kinsella hat es gut geschafft, eine Teenagerin zu erschaffen, die zum ersten Mal in ihrem Leben in ein tiefes, dunkles Loch fällt und aus eigener Kraft nicht mehr herauskommt. Bemerkenswert fand ich vor allem auch den Umgang der Eltern und ihres Bruders Frank mit diesem Problem. Sie verurteilen nicht, sondern wollen helfen. Ich glaube, solche liebevollen Eltern sind heute eher selten und deswegen hat mich auch dieser Umgang innerhalb der Familie zutiefst berührt.
Etwas schade fand ich im ersten Moment, dass wenig über Audreys Vergangenheit erzählt wird. Letztendlich, nachdem ich länger darüber nachgedacht habe, finde ich das Buch jedoch perfekt, so wie es ist, denn Audrey ist nun einmal ein Mensch, der etwas schlimmes durchgemacht hat, sich aber nicht allein auf das Erlebnis beschränken sollte. Das ?Warum? ist im Grunde nämlich auch egal, denn es gibt auf dieser Welt leider immer Menschen, die aus purem Egoismus andere, schwächere Personen fertigmachen müssen. Eigentlich gibt es dafür meistens keinen Grund und so wird es auch bei Audrey gewesen sein! Es ist wichtig, dass sie nicht in der Vergangenheit lebt, sondern der Zukunft ins Auge blickt, denn nur so kann man wirklich leben!
Zum Schluss muss ich noch den Humor des Buches loben. Kinsella schafft es immer wieder, ganz alltägliche Situationen ungemein witzig zu beschreiben. Beim Lesen von ?Schau mir in die Augen, Audrey? musste ich deswegen auch oft laut lachen, denn ihr Stil ist wirklich einmalig. Besonders gefallen hat mir die Auseinandersetzung von Audreys Mutter mit Frank, der dauern vor dem Computer sitzt und zockt. Natürlich eskaliert die Situation auch hier und es tauchen noch so einige lustige Momente über dieses Thema auf!
Fazit
?Schau mir in die Augen, Audrey? konnte mich besonders durch die Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit überzeugen. Es ist ein Buch, das mich zeitgleich bewegen und zum Lachen bringen konnte, von daher meine absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Hotel Alpha Roman von Watson Mark
Versöhnung nach den Mühen des Anfangs
Hotel Alpha ist eine leichte Sommerlektüre, die erst nach 150 Seiten einen Spannungsbogen aufbauen kann und etwas interessanter wird. Die Hauptpersonen Howard York, der Besitzer des Hotels, Chas, sein blinder Adoptivsohn und Graham, der Concierge des Hotels verbindet ein schicksalhaftes Ereignis. Das spannende und überraschende Ende des Buches versöhnt jedoch den Leser mit den Mühen des Anfangs.
Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:
Hotel Alpha Roman von Watson Mark
Very brittish
Eine Sommergeschichte - wenig aufregend, merkwürdige Charaktere. Ein Londoner Hotel umrahmt die Lebensgeschichten dreier Personen. Ganz witzig finde ich, dass sich fast die gesamte Geschichte im Hotel abspielt. Sie erinnert an amerikanische Vorabendsendungen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde AndréeRezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Hotel Alpha Roman von Watson Mark
Gediegene Langeweile
Eine Lebenslüge macht noch keinen Roman, zumal dann nicht, wenn ihre Aufdeckung von Anfang an zu erwarten ist. Auch ein Salon-Löwe als Hotelier, ein fader Underdog als altmodischer Rezeptionist und ein blinder, seltsam angepasster Heranwachsender mit ihren unterschiedlichen Erzählperspektiven helfen da nicht.
Alle Figuren bleiben blass, von ihrem zentralen Konflikt ganz zu schweigen.
Angesichts der überraschungsfreien Konstruktion des Romans stellt sich ein ähnliches Gefühl ein wie in einem Stadthotel der Spitzenklasse: gediegene Langeweile.
Der Band steht bereits in einem öffentlichen Bücherschrank.
Rezensionen von Wonder_:
Schau mir in die Augen, Audrey von Kinsella Sophie
Ernstes Thema in humorvoller Verpackung
Ernstes Thema in humorvoller Verpackung, gefüllt mit traumhaften Charakteren und garniert mit jeder Menge Charme. Ein wahres Highlight!
Audrey leidet nach einem Vorfall an ihrer alten Schule an einer Angststörung und versteckt sich rund um die Uhr hinter ihrer Sonnenbrille. Nach einigen Wochen in der Klinik ist sie zwar wieder Zuhause und macht große Fortschritte, aber allein der Gedanke, das Haus zu verlassen und mit Menschen außerhalb ihrer Familie in Kontakt zu treten ist ihr ein Graus.
Doch die Gesellschaft ihrer Lieben ist ihr wahrlich mehr als genug, denn ihre Mutter, die immer wieder neue Ticks entwickelt, je nachdem was ihre Lieblingszeitschrift gerade für Ratschläge ausspuckt, sieht momentan ihren Sohn Frank als schwer computersüchtig an.
Ihre panischen Versuche, die Sucht ihres armen Sohnes zu unterbinden, fliegt schließlich sogar der Computer aus dem Fenster. Audreys Familie ist also alles andere als eine normale Vorzeigeversion und somit optimal geeignet für Audreys nächsten Schritt der Besserung: Einen Dokumentarfilm.
Ihre Therapeutin rät ihr, das Leben ihrer Familie aufzunehmen und im Zuge dessen Interviews mit ihnen zu führen, sodass sie zumindest durch die Kamera Blickkontakt aufnimmt. Und dann? Tja, dann kommt Linus ins Spiel. Franks Kumpel, der durch Zufall über die panische Audrey stolpert und von da an alles daran setzt, das Mädchen aus ihrem Schneckenhaus zu locken.
Eine unheimlich schöne Geschichte, die zwar ein sehr ernstes Thema behandelt, aber auf eine so lustige und frische Art umgesetzt, dass sie alles andere als drückend oder deprimierend wirkt. Die Dialoge sind einfach zum Brüllen und die Charaktere sorgen für jede Menge Lacher. Man kann gar nicht anders, als dieses Buch von vorne bis hinten zu genießen.
Von der ersten Seite an ist man mitten drin im Geschehen und fühlt sich, als wäre man schon immer ein Teil dieser wahrlich chaotischen Familie. Genau so soll es sein! Nach nur wenigen Stunden merkt man allerdings, dass man bereits das Ende dieses genialen Buches erreicht hat und kann sich kaum davon trennen. So ging es zumindest mir.
Während dieser paar Kapitel schließt man alle so ins Herz, fiebert so mit ihnen mit, dass man gar nichts anderes mehr mitbekommt. Die Story ist vollkommen fesselnd und wirkt absolut realistisch, so durchgeknallt manche Szene auch scheinen mag.
Für mich ein absolutes Highlight, das in jeder Hinsicht überzeugt und eine wunderbare Filmvorlage abgeben würde. Ich wäre definitiv die erste im Kino ;)
Rezensionen von Hanna Eisele:
Wenn du dich traust von Gembri Kira
Verrückt? Na und!
Lea zählt, sortiert und kontrolliert. Steckdosen, Schritte, Blätter. Sie ist krankhaft ordentlich und meistert ihren Alltag nur mit Hilfe von Listen und Zahlen.
Als sie nicht mehr in der Lage ist, ihrem kleinen Bruder bei einem Unfall zu helfen, liefert sie sich selbst in eine psychiatrische Klinik ein.
Als sie dort den zu Sozialstunden verdonnerten Badboy Jay beim stehlen erwischt, nutzt sie ihre Chance. Sie schlägt ihm einen Deal vor. Aus der Not heraus zieht Lea in Jays Jungs-WG ein und sehr bald sind sich seine Kumpels einig: Das Mädchen mit den großen Augen und den komischen Zählritualen muss weg. Doch wie bringt man ihr bei, dass sie ausziehen soll? Und will Jay das wirklich...?
Wenn ich nur drei Bücher auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, wäre Dieses ganz sicher dabei!







