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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ryria:

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The Poet Empress von Shen Tao

Beeindruckende Mischung aus Fantasy und historischem Drama

The Poet Empress ist eines dieser besonderen Bücher, die einen von der ersten Seite an packen und nicht wieder loslassen, weit über die letzte Seite hinaus.
Gleichzeitig ist auch von Anfang an schnell klar, dass dies keine leichte Geschichte sein wird, sondern stattdessen von Leid und Grausamkeiten gezeichnet ist.

Yin Wei wächst als Tochter eines Reisbauern in Armut und Hunger auf, sieht aber einen Ausweg, als Konkubinen für den Thronfolger des Kaisers gesucht werden.
Leider nur ist das Leben im Palast voller Gefahren und erinnert immer wieder an historische Erzählungen über Intrigen im chinesischen Kaiserpalast.
Hier gelingt der Autorin eine tolle Mischung: Das wohlbekannte Setting wird mit Fantasy-Elementen nicht nur ergänzt, sondern wunderbar bereichert.
Die Magie wirkt nicht fehl am Platze, sondern fügt sich ganz natürlich in die Welt ein, das System dahinter ist leicht verständlich und doch außergewöhnlich.

Generell hat mich die Atmosphäre durchgängig in ihren Bann gezogen, man ist in jeder Szene mitten drin, kann sich die Kulisse gut vorstellen und fühlt mit den Charakteren mit.
Diese waren auch schön ausgearbeitet - Wei war mir schnell sympathisch, aber auch die Nebencharaktere konnten überzeugen und selbst Prinz Terren lernt man im Laufe der Geschichte besser kennen.
Vereinzelt hätte ich mir noch eine Charakterübersicht gewünscht, aber auch ohne konnte ich mir die wichtigsten Namen recht gut merken.
Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen, wenn auch nicht super außergewöhnlich oder poetisch (wie es der Titel vielleicht vermuten lässt), dies hat mich aber gar nicht gestört.
Insgesamt ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen wollte und das mich auf die beste Art an Werke wie "A Song to Drown Rivers" erinnert hat.

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The Poet Empress

Rezensionen von Ruth:

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Mirabellentage von Martina Bogdahn

Zwiespältiger Eindruck

Martina Bogdahn hatte 2024 mit ihrem Debüt „Mühlensommer“ einen Riesenerfolg; monatelang stand der Roman auf der Bestsellerliste. Und auch ihr neues Buch „Mirabellentage“ hat sich dort schon einen Platz erobert. Anscheinend stillt die Autorin mit ihren Geschichten das Bedürfnis vieler nach einem überschaubaren Ort, der zwar auch keine Idylle bietet, aber ein dörfliches Miteinander.

Wir sind wieder in Blumfeld, einem fiktiven Dorf im Fränkischen. Hier ist Anna, die Ich-Erzählerin, aufgewachsen und hier war sie dreißig Jahre lang die Haushälterin des Dorfpfarrers, mit dem sie seit Kindheitstagen befreundet ist. Doch nun ist Josef überraschend gestorben und Anna muss sich neu orientieren. Wird der zukünftige Pfarrer sie überhaupt brauchen? Und wo ist fortan ihr Platz in der Gemeinde? Kann sie mit Mitte Fünfzig eine andere Aufgabe finden?
Doch zunächst muss sie noch ein ganz anderes Problem lösen, nämlich den letzten Wunsch des Verstorbenen erfüllen. Der wollte nicht in das Familiengrab zu seiner Mutter. Die hatte ihn mit sehr viel Liebe und Druck sein Leben lang dominiert. Traumatisiert von den Erlebnissen im Krieg und auf der Flucht war ihr ganzer Lebensinhalt ihr Junge. Er sollte einmal Pfarrer werden, das war der sehnlichste Wunsch der frommen Frau. Und Josef als braver Sohn gehorcht. Doch im Tod will er endlich frei sein von ihr. Seine Asche soll im Meer verteilt werden. Und so kommt es, dass die Gemeinde einen mit Steinen gefüllten Sarg beerdigt und Anna dasteht mit einer Dose voller Asche.
Mit Anna lernen wir eine Frau kennen, wie es viele geben mag. Ihr Alltag ist mit so vielen Aufgaben ausgefüllt, dass sie einfach funktioniert. Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse stellt sie hintenan, kennt sie kaum. Ganz selten streift sie der Gedanke, dass auch ein anderes Leben möglich gewesen wäre. „Viele Dinge, die ich mir wünschte, waren einfach nicht passiert, und ich wusste nicht, wie ich das hätte ändern sollen. Andererseits war mir klar, dass derjenige, der eine Wahl hat, sich auch für den falschen Weg entscheiden kann.“
Auch in dieser Situation, in der wir sie kennenlernen, versucht sie es allen recht zu machen. Einerseits Josefs letzte Reise zu
ermöglichen, andererseits ihre Pflichten nicht zu vernachlässigen. Sie muss die Beerdigung organisieren, sich um den jungen Pfarrer kümmern, der mit seiner Aufgabe völlig überfordert scheint, und außerdem sind die Mirabellen reif und sie sollte wie jedes Jahr Unmengen an Marmelade einkochen. Für Trauer bleibt da wenig Zeit.
In Rückblenden erfahren wir manches aus Annas Kindheit und Jugend, aber auch unzählige Anekdoten aus dem Dorfleben. Manche davon erschienen mir überzeichnet und albern, andere dagegen waren sehr berührend. So hätte ich z.B. auf die Kneippfahrt, unter der die Männer des Dorfes etwas anderes verstanden haben, verzichten können. Das war Bauerntheater, nicht lustig, sondern platt und diffamierend. Es wäre besser gewesen, hier einige Episoden zu streichen und stattdessen den Fokus stärker auf Anna und ihre Entwicklung zu richten. Es gibt zwar deutliche Anzeichen, dass sich für Anna neue Perspektiven auftun. Leider wird das Ende etwas zu schnell abgehandelt.
Ich habe den Roman zwar gerne gelesen. Martina Bogdahn entwirft Bilder und Szenen, die voller Atmosphäre sind. Mit einem liebevollen Blick betrachtet sie die meisten ihrer Figuren.
Allerdings erschien mir die Geschichte wie aus der Zeit gefallen. Die Rahmenhandlung spielt im Jahr 2010; vieles wirkt aber wie in einem alten Heimatroman. Wann hat man in letzter Zeit eine Geschichte über eine Pfarrhaushälterin gelesen? Ich bin allerdings froh, dass die Autorin keine Liebesgeschichte zwischen dem Pfarrer und seiner Haushälterin erfunden hat. Auch wenn eine tiefe emotionale Verbindung zwischen den beiden spürbar war.
So ist „Mirabellentage“ für mich eine etwas irritierende Lektüre gewesen. Einerseits hat mich das Thema „Abschied und Neubeginn“ angesprochen und auch in der Umsetzung weitgehend überzeugt. Andere Teile des Buches waren überzeichnet und wenig sinnhaft.
Trotzdem: Wer sich ein paar entspannte Stunden mit einem Wohlfühlbuch gönnen möchte, liegt hier nicht falsch.

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Mirabellentage

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Zugvögel wie wir von Julia Dibbern

Kranich und Radtour

Ich gebe zu, dass ich mich bisher in meinem Leben nicht wirklich mit Kranichen auseinander gesetzt habe. Dieses Buch hat mir eine ganz neue Perspektive auf diese Vögel aufzeigen können. Die Begeisterung von Protagonistin Eva für diese Vögel ist ansteckend und macht Lust, sich näher mit ihnen auseinander zu setzen.

Kraniche, bzw. ihre Reise in den Süden, bilden einen zentralen Punkt in der Geschichte um Protagonsitin Eva. Dabei liegt der Fokus vor allem auch auf Evas Charakterentwicklung und ihrer Reise von Schweden nach Frankeich und vor allem auch zu ihr selbst. Dank des sehr angenehmen Schreibstils von Autorin Julia Dibbern lies sich das Buch in wenigen Tagen lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen und die Handlung konnte mich für sich einnehmen. Diese ist dabei eher unspektakulär, kommte ohne Cliffhanger oder Überraschungsmomente aus, sondern lebt viel eher von einer Ruhe und Besonneneheit.

Ich habe Eva gern auf ihrer Reise begleitet, auch wenn vieles über ihre situation und Person unklar blieb. So begleitet man Eva in diesem Buch über eine gewissen Etappe ihres Lebens. Einzeln gibt es Rückblenden oder auch Perspektiven von anderen Charakteren, wodurch vor allem auch Evas Charakter etwas runder wird. Mir hat es gefallen so unaufgeregt bei einer Tour zu sich selbst zuschauen zu können.

Dennoch habe ich vor allem zum Ende des Buches noch viele offene Fragen und Unklarheiten, die mich etwas unbefriedigt zurücklassen. Ich hätte ich mir einen runderen Abschluss gewünscht.

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Zugvögel wie wir

Rezensionen von Ulrike:

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Magische Traumwelt

Tale of Sun and Night ist meiner Meinung nach ein gelungener Debutroman der Autorin Magdalena Gammel. Wir begleiten die Sklavin Lio auf ihrer Flucht aus der Gefangenschaft und ihrer Reise durch das Königreich Aurikulos. Der Aufbau der Welt ist gut gelungen. Nach und nach lernen wir mehr davon kennen.

Die Beschreibungen sind passend gewählt, man kann sich vieles gut und bildlich vorstellen. Auch die Hintergrundgeschichten und Vergangenheit wird gut in die Story eingebracht.
Das Magiesystem ist wunderbar ungewöhnlich und ist mir so noch nie untergekommen. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dies noch etwas intensiver erklärt und dargestellt wird. Mir ist nicht ganz klar, wie die Traummandalas funktionieren und die Magier wissen, was sie tun müssen um ihre Kraft wirken zu lassen.
Sehr gut gefallen haben mir die magischen Wesen, die in der Geschichte vorgekommen sind. Wenngleich auch nichts 'neues' dabei war, so wurden sie doch recht kreativ, witzig und teilweise auch unerwartet eingesetzt.
Auch die Liebesgeschichte ist der Autorin gut gelungen. Sie nimmt keinen allzu großen Platz ein, trägt aber doch zum Fortschritt der Geschichte bei. Lange weiß man nicht, welche Absichten Izan wirklich verfolgt und ob er tatsächlich an Lio interessiert ist. Das baut Spannung auf und verleiht der Geschichte die nötige Würze.
Das Buch endet in einem Cliffhanger, der für erfahrene Fantasy-Leser allerding nicht recht überraschend war. Dennoch macht er Lust auf den zweiten Teil!
Fazit: Eine wunderschöne Romantasy-Geschichte in einer schön gestalteten Welt mit einzigartigem Magiesystem.

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Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night

Rezensionen von gerlisch:

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Nightweaver von R. M. Gray

Düsterer Romantasy-Auftakt

Der Leser wird ohne Vorwarnung in eine dramatische Seeschlacht hineingezogen, in der das Schiff Lightbringer und die Piratenfamilie Oberon um ihr Leben kämpfen. Der Tod von Asters Bruder versetzt sie in eine düstere, schmerzhafte und wütende Stimmung.
Die Geschichte wird aus Asters Perspektive erzählt.

Nachdem sie und ihre Familie gefangengenommen werden, finden sie sich auf dem Anwesen der Nightweaver wieder, doch trotz der scheinbaren Sicherheit, die ihnen dort geboten wird, bleibt Aster misstrauisch. Selbst Will, der Nightweaver, der ihr das Leben rettet, kann ihr Vertrauen nicht gewinnen. Denn Menschen und Nightweaver sind Feinde.
Blutige und brutale Auseinandersetzungen, Machtspiele und der ständige Konflikt zwischen Menschen und Nightweavern schaffen eine beklemmende, aber faszinierende Atmosphäre. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, Asters Trauer und ihren inneren Kampf sehr emotional darzustellen.
Die Welt von Nightweaver ist reich an Mythen und Fantasy-Wesen. Allerdings kann die Vielzahl an Begriffen und Figuren anfangs überfordern. Trotz des Stammbaums der Familie Oberon bleiben manche Charaktere eher schemenhaft und schwer greifbar.
Die Geschichte bietet zahlreiche Wendungen, die immer wieder überraschen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass vielleicht zu viel in die Handlungen gepackt wurde. Manches hätte mehr Raum verdient.
Die Romance ist Slow Burn und eher Nebensache, der Fokus liegt eher auf den Konflikten zwischen Menschen und Fantasywesen.
Ein Düsteres Fantasy-Abenteuer mit starken Mythen und intensiven Konflikten. Etwas überladen, aber absolut packend.

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Nightweaver

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Peri Meno von Rinah Lang

Ein starkes Plädoyer gegen das Schweigen: Diese Graphic Novel zu den Wechseljahren begeistert

Endlich gibt es eine Sachbuch-Graphic Novel zu diesem wichtigen Thema, das nach wie vor tabuisiert wird. Über die Wechseljahre wird eher nicht in netter Runde gesprochen,
obwohl viele Frauen davon betroffen sind. Man hat das Gefühl, durch diese Lebensphase muss durchgetaucht werden.

Ein persönlicher Erfahrungsbericht der Autorin Rinah Lang, die Hitzewallungen, Schlafstörungen, die Lust auf Sex oder eben nicht, depressive Verstimmungen und Brainfog offen anspricht, tut richtig gut.

Nach wie vor ist die (Peri)Menopause etwas, über das kaum gesprochen wird. Rinah Lang veröffentlicht im Buch Gespräche mit Expert*innen, Bekannten und Freund*innen und lässt uns Leser*innen daran teilhaben. Dies ergibt einen guten Mix aus wissenschaftlichen Fakten und persönlichem Erleben dieser Hormonumstellung, die immerhin 15 Jahre dauern kann.

Eine gelungene Graphic Novel in violett-grün gehaltenen Zeichnungen, die sehr lebendig wirken.

Große Empfehlung

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Peri Meno

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Summer Romance von Annabel Monaghan

Humorvoll-romantisch und herzerwärmend

Ali ist eine empathische und humorvolle junge Frau. Sie ist dreifache Mutter und kämpft gerade mit dem Ende ihrer Ehe und dem Tod ihrer Mutter. Vor allem der Anfang des Buches ist herzerwärmend geschrieben, und geht dem Leser doch sehr nahe. Da Ali eine allgemein sehr angenehme und hilfsbereite Person ist, hat sie es in ihrer Ehe nicht rechtzeitig geschafft Grenzen zu setzen und sich von Pete, ihrem Ex-Ehemann helfen zu lassen.

Die Trauer über das Ende ihres bisherigen Lebens ist einerseits groß, andererseits erkennt sie ihre Gefühle und Fehler ein, und hadert damit.

Genau während dieser für Ali verletzlichen Zeit, tritt Ethan in ihr Leben. Sie lernt ihn im Hundepark kennen. Schon kurz darauf treffen sie sich, und Ali bekommt wieder ihre alte Lebensenergie zurück. Als sich aber herausstellt wer Ethan tatsächlich ist, droht alles schneller als erwartet zu Ende zu gehen. Doch kann Ali wieder vertrauen? Denn, zu einer neuen Liebe gehört auch Mut. Und wird es doch nur bei einer Sommerromanze bleiben? Gott sei Dank hat Ali ihre beste Freundin Frannie und ihre liebenswerte alte Nachbarin Phyllis an ihrer Seite. Diese stehen ihr mit guten und humorvollen Tipps zur Seite.

Wichtig für Ali sind natürlich ihre Kinder. Da hat es die 12 jährige Tochter immer wieder schwer im Freundeskreis. Das fand ich auch sehr gut dargestellt, denn in diesem Alter zicken Mädchen tatsächlich viel, und haben es oft nicht leicht.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil. Der Humor ist immer wieder toll eingearbeitet. Allgemein werden die unterschiedlichen Gefühle und Ängste sehr gut transportiert. Für mich war es ein schöner Wohlfühlroman.

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Summer Romance

Rezensionen von M:

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Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse von Kim Tomsic; Mark Parisi

In der 5 wird alles anders

Das Buch Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse ist eine Geschichte über die Freundschaft von dem Mädchen Charli und dem Jungen Alex. Abwechselnd erfährt der Leser durch Tagebucheinträge der beiden Freunde, wie sich ihre enge und beste Freundschaft durch Missverständnisse und erste Verliebtheit in andere Jugendliche verändert.

Die Geschichte spielt vorm Übergang in die 5. Klasse und in der Anfangszeit in der 5. Klasse und ist so sicher interessant für Kinder, die bald diesen Wechsel vollziehen oder gerade vollzogen haben. Geeignet ist das Buch gleichermaßen für Jungen und für Mädchen. Die Tagebuchseiten sind aufgelockert durch unterschiedliche Schriftartenm kleine Comics und viele kleine Zeichnungen, wie man sie auch auf dem Cover des Buchs erkennen kann. Die Sprache ist jugendgerecht und an vielen Stellen humorvoll.

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Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse

Rezensionen von Ameland:

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Mordseeparty von Emmi Johannsen

Eine Leiche zwischen Seehunden

Caros vierzigster Geburtstag steht vor der Tür und sie hat noch genug zu organisieren. Aber als eine nackte Leiche auf der Seehundbank gefunden wird, kann sie es natürlich nicht lassen und begibt sich mit Jan sehr zum Verdruss von Kommissar Bachmann wieder selbst auf Spurensuche.

Ich liebe diese Reihe und es ist für mich als häufiger Borkumurlauber immer wie ein Kurzurlaub auf meiner Insel.

Inzwischen treiben mich Caro und Jan auch in den Wahnsinn. Nicht weil sie auf eigene Faust ermitteln, sondern wegen ihrem „Rumgeeiere“. Es wird Zeit, dass die zwei sich endlich gegenseitig ihre Gefühle gestehen.

Der tote Insulaner scheint zwei Gesichter gehabt zu haben. Auf der einen Seite wird er als widerlicher und übergriffiger Kerl beschrieben, während andere ihn eigentlich ganz okay oder sogar hilfsbereit fanden. Es gibt also genügend Verdächtige mit entsprechendem Motiv. Ich hatte dieses Mal relativ früh den richtigen Riecher, was dem Krimi etwas die Spannung nahm. So richtig überzeugend fand ich den Plot auch nicht. Für mich leider der bisher schwächste Band.

Bei den Borkum-Krimis ist für mich das Borkum-Flair und das Nordsee-Feeling mindestens genauso wichtig wie der Fall. Da für mich sowohl Flair als auch Feeling in ausreichendem Maße vorhanden waren, gibt es trotz obiger Kritik vier wohlwollende Sterne.

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Mordseeparty

Rezensionen von Gavroche:

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Born of Salt and Storm von Sophia Reynard

Meeresfantasy

Ich bin ein großer Fan von Wasser und vom Meer und hier hat mich das Cover des Buches schon "magisch" angezogen.
Und die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die Autorin hat sich viel Mühe mit dem Worldbuilding gegeben, so dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte. Ich mochte die Legenden, die in dieser Welt spielen und die sie mir noch näher gebracht hat.

Es ist eine harte Welt, die Armut kennt und das Meer ist oft stürmisch.
Tavi ist eine interessante und vielschichtige Protagonistin, keine, die alles gut kann und die immer alles richtig macht, sondern manchmal ein wenig naiv ist und nicht total überzeugt von sich selbst. Auch der männliche Gegenpart, Eero, wird gut geschildert und bei vielen der Gesprächen musste ich oft grinsen oder auch lachen.
Manche Stellen waren sehr ausführlich in ihren Beschreibungen und die Handlung kam nicht so voran, dafür hat man so die Welt und die Charaktere besser kennenlernen können und ich habe mich dann auch darauf eingelassen.
Ein gelungener Reihenauftakt, die Vorfreude auf die weiteren Bände ist definitiv vorhanden.

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Born of Salt and Storm