Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Polarrot von Patrick Tschan
Grossartig!
Nach Thomas Manns Felix Krull lässt sich kaum mehr ein deutscher Hochstapler-Roman schreiben ? dachte ich, bis ich Patrick Tschans Polarrot in die Hand bekam. Hier betrügt und lügt sich wieder ein sympathischer Held durch die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts, angefangen vom mondänen Milieu der Schweizer Grand Hotels vor dem ersten Weltkrieg über das Basler Großbürgertum der Zwischenkriegszeit bis in den II.
Weltkrieg hinein ? und mit Glück und zunehmender Lebensklugheit auch wieder hinaus.
Dabei gehört dieser Jack Breiter genauso wenig zu den Schönen und Reichen wie die Schweiz zu den großen, mächtigen und immer wieder Krieg führenden Nationen Europas. So geht es in seiner Lebensgeschichte, die Tschan liebevoll mit historischem Detail ausstattet, wie auch in der Schweizer Geschichte immer wieder um die Frage: Wie finde ich Aufnahme in den Club der Großen? Mit welchen Mitteln und um welchen Preis?
Moral spielt dabei nur insofern eine Rolle, als sie die Regeln des Lügens, Vertuschens und (sich) Verbergens diktiert: Über eigene moralische Werte verfügt das mittellose Individuum zunächst nicht, es hat sich den herrschenden Regeln anzupassen und als Schüler, Hotelbediensteter, Handelsreisender und Bauer in der sozialen Hierarchie mitzuspielen. Entsprechendes gilt aber auch für die Großindustrie, die mit Nazi-Deutschland Geschäfte machen kann, solange die politisch-militärischen Machtverhältnisse es zulassen. Der Roman lässt es aber nicht bei der Anprangerung von Eigennutz in einer durch und durch schlechten Welt bewenden. Im wiederholten Scheitern (und nach einigen entbehrlichen Passagen über soziale Ungerechtigkeit) findet der Held seinen Platz in einer kleinen Welt, die der seiner Herkunft gar nicht so unähnlich ist. Und sogar uneigennützige Liebe deutet sich an ...
Ein historischer und zugleich ein Entwicklungs- und Schelmenroman, der einem ?den Ärmel ´reinnimmt? (wie man in der Schweiz sagt) ? großartig!
Rezensionen von re.maier-henze@web.de:
Biblische Träume - heute erfahren von Maria Riebl
Sind Träume Schäume?
Ausgangsgedanke des Buches ist die Überzeugung der Autorin, dass alle Menschen einander brauchen(10)und insofern jeder aus mitgeteilten Erfahrungen anderer lernen kann.
Eine Möglichkeit, aus dem Erlebnis eines fremden Menschen etwas für sich zu gewinnen, sind Träume. Viele solcher Nachtgesichte sind in der Hl.
Schrift, besonders im Alten Testament festgeschrieben.
Die Autorin versucht, Altes und Neues zu verbinden (11),indem sie den Gehalt einiger biblischer Träume für die Gegenwart verdeutlicht.
Im Traum sieht Jakob eine Himmelsleiter (Gen 28,12)der Himmel ist offen, Engel steigen auf, sie kommen also von der Erde, dem Ort seines Scheiterns. Der offene Himmel signalisiert Zuversicht und Hoffnung, Jakob wird Frieden finden (28,18).Erlebt also ein Träumender einen angenehmen Traum, so rät sie, ihn auszukosten und zu bewahren (20), ihn zu malen, zu modellieren und an einem angenehmen Ort aufzuheben. Die so ermöglichte Erinnerung schenkt neue Lebensfreude und Zuversicht.
Anhand der Erzählung vom Kampf Jakobs (Gen 32)legt sie zunächst dar, wie ihm nächtliche Angst zum Segen wurde (22). Anschließend erläutert sie den Sinn und die Botschaft von Angstträumen und gibt praktische Ratschläge zur Bewältigung (30-39).
Für den Frommen sind Träume nicht nur tiefenpsychologische Phänomene, sondern vielmehr eine Gabe Gottes,die dem Menschen zur Aufgabe wird. So gesehen sind Träume ein Medium, durch welches Gott dem Menschen etwas mitteilt.Joseph erfuhr im Traum Orientierung, als ihm der Engel sagte, er solle Maria zu sich nehmen (Mt 1,20.24), die Frau des Pilatus warnte auf Grund eines Traumes,der ihr eine neue Einsicht verlieh, ihren Mann (Mt 27,19).
Träume sind also nicht, wie der Volksmund sagt, Schäume, sondern ernst zu nehmende Reaktionen unseres Unbewussten.Sie verdienen Beachtung, weil sie Lebensveränderungen ermöglichen.
Es gelang der Autorin hervorragend, den Wert eines Traumes darzulegen und auf diese Weise Menschen Möglichkeiten zur inneren und äusseren Veränderung des persönlichen Lebens anzubieten.
Rezensionen von Heli Test:
Die Abschaffung des Zufalls von Patrick McGuinness
Sauber gelungenes Debut
Spannender Einblick in das Rumänien kurz vor dem Fall des Diktators. Zurecht Finalist des Booker Prize. Humorvoll, geschichtsträchtig, vergnüglich! Rundum gelungen!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Heli TestRezensionen von Sabsie:
Via Dolorosa von Florian Kolfhaus
Sehr empfehlenswert
Ein toller Kreuzweg, der einen in das Leiden und Sterben Jesu Christi hineinführt. In den Betrachtungen findet man sich selber in seinem Ringen mit Gott wieder, man wird im Innersten persönlich berührt und angesprochen. Dieser Kreuzweg möchte einen durch das ganze Jahr begleiten und nicht nur in der Fastenzeit.
Wunderschöne Bilder der Via Dolorosa ergänzen die Betrachtungen und helfen einem, sich noch tiefer in das Leiden Jesu hineinzuversenken.
Rezensionen von Franziska68:
2Tim 2,2 – eine ‚Schlüsselstelle’ für Mitarbeiterförderung? von Sonja Wrage
Unentbehrliche Hilfe für den langfristigen Gemeindeaufbau
Bonner Querschnitte
Presseinformationen BQ 152 - Nr. 30/2010
Ein Schlüsselvers für die Mitarbeiterförderung
Wilhelm Faix empfiehlt eine Studie von Sonja Wrage
Buchbesprechung
Wilhelm Faix über das Buch von Sr. Sonja Wrage '2 Tim 2,2 ' eine >Schlüsselstelle< für die Mitarbeiterförderung?' (Verlag für Kultur und Wissenschaft, Bonn 2009.
)
Es wird heute vielfach über zu oberflächliche Bibelkenntnisse von Mitarbeitern geklagt. Dem kann abgeholfen werden! In dieser Studie wird nur ein Bibelvers behandelt und das auf 99 Seiten. Wer sich die Mühe macht, diese Ausführungen durchzuarbeiten, wird in vielfacher Hinsicht davon profitieren, nicht nur für sein persönliches Christsein, sondern vor allem als Mitarbeiter, Mentor und Coach.
Darüber hinaus wird er ein vertieftes Verständnis der Mitarbeiterförderung gewinnen. Im ersten Teil werden gründliche und detaillierte Wortstudien durchgeführt. Jedes Wort wird unter die Lupe genommen und im gesamtbiblischen Kontext erschlossen. Das hilft nicht nur, diesen Vers besser zu verstehen, sondern erschließt auch viele andere Textstellen. Im Anschluss an die Wortstudie werden die Ergebnisse für die Gemeinde fruchtbar gemacht.
Im zweiten Teil geht es um die Konsequenzen für Mitarbeiterführung junger Erwachsener. Dieser Teil ist besonders spannend zu lesen, weil er eine Fülle von Informationen und Anregungen für die Mitarbeitergewinnung und -förderung enthält. Hier findet man Hilfen für die Gestaltung des Mitarbeiterkreises, aber auch für alle anderen Gruppen und Kreise in der Gemeinde und für eine gesunde Teamarbeit.
Fazit: Wir haben es hier mit einem Schlüsseltext für die Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterförderung zu tun und darum ist dieses Buch eine unentbehrliche Hilfe für einen langfristigen Gemeindeaufbau.
Rezensionen von bergfieber:
Austria alpin von Demmel Robert
Nach der Tour ist vor der Tour!
Mit dem Buch ist Ihrem Verlag wirklich ein tolles Werk zu den bedeutensten Gipfeln Österreichs gelungen. Ein schönes Buch für die Tourenplanung während langer Winterabende.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von bergfieberRezensionen von raini2@gmx.at:
Austria alpin von Demmel Robert
Der Grafiker und Illustrator Rainer Osinger stellt hier wieder einmal ein neues und sehr unterhaltsames Buch vor! Das Comic- und Cartoonbuch von Osinger regt zum Nachdenken und zum Schmunzeln an. Witzige und ernste Themen zu Glaube und Kirche werden gekonnt und professionell in kurzen Cartoons und Comics grafisch visualisiert.
In dem Comic werden wirklich viele und unterschiedlichste Szenen aus dem religiösen Alltag amüsant und sehr treffend fest gehalten.
Rezensionen von sammy:
Austria alpin von Demmel Robert
Sehr empfehlenswert
Bin sehr beeindruckt. Ein wirklich gutes Buch, was ich anderen auch empfehlen möchte, besonders Menschen, die eine schwere Krankheit durchmachen mussten.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von sammyRezensionen von heidl9:
Austria alpin von Demmel Robert
Genialer Roman Für Frau& Mann!
Unglaublich habe mir Freitag Mittags den Roman gekauft und Samstag war ich schon durch. Ich bin eifach nur begeistert! Die Autorin hat es geschafft die Geschichte der Natascha M. so zu erzählen, daß man von Anfang an mitfiebert und sich in den Bann von Natascha ziehen läßt. Dieser Roman ist wunderbar zu lesen und man will das Buch einfach nicht weglegen, es fesselt einen.
Mein Fazit: Ein Roman der alles enthält Liebe, Glück,Gewalt,Sex,Drogen, Zuversicht....... Für Frau&Mann. Einfach KAUFEN>LESEN>MITFÜHLEN>WEITEREMPFEHLEN
Rezensionen von Iglerin:
Austria alpin von Demmel Robert
Dieses Buch gehört gelesen, besprochen und in jedes gut sortierte Bücherregal! Die Lesungen daraus sind ein Hörgenuss ersten Ranges!
Die Hauptthematik des Romans, die in wortwahnwitziger Weise die Gedanken eines Menschen mit einem Rattenschwanz voller Probleme in einer dunklen, aus-weglosen Situation beschreibt, nimmt dem Leser teilweise den Atem. Vielseitig, mit Worten jonglierend, voller überraschender und immer wieder auch philosophisch-hintergründiger Gedankengänge und Gedankensprünge, vereint der Autor in diesem seinem zehnten Buch Geistesreichtum gepaart mit Tragikomik.
Ansätze eines Lachens bleiben dem Leser buchstäblich immer wieder im Halse stecken.
Energisch, überzeugend, mit Worten flirtend, Wortwendungen neu interpre-tierend und Intellekt gepaart mit Witz, so spielt der Autor mit der deutschen Sprache.
Man kann das Werk mit vielen Begriffen beschreiben: Tragikomik, Vielseitigkeit, Unterhaltung höchsten Grades, aber auch Nachdenklichkeit, Ironie, Tiefgang und Philosophie ? Kurz gesagt ist dieses Buch ein einzigartiges Feuerwerk sprachlicher Kunst. Ein wahnwitziger Text, der den Leser auf eine rasante Reise durch die Landschaft der Sprache schickt, um sie ihm auf ungemein originelle Art näher zu führen. Köstlich zudem: Wittgenstein tummelt sich genauso darin wie Hans Krankl, Horaz wird widerlegt, indem der Autor sogar Usain Bolt ins Rennen schickt, und und und...
Einfach einmalig, so der Tenor nach der Premierenlesung Anfang Oktober 2012 in Kröpfls Heimatgemeinde St. Michael in der Obersteiermark, die der Schriftsteller in so souveräner und mitreißender Manier gestaltete, dass man immer wieder spürte, dass zwischen der Person des Autors und dem Ich-Erzähler aus dem Buch jeder noch so kleine Unterschied an diesem Abend aufgehoben war. Die Besucher seiner nächsten rattenschwänzigen Lesetermine dürfen sich jedenfalls auf einen Hörgenuss allerersten Ranges freuen.







