Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Klassikfan:
Pause von Lena Kupke
hat mir gut gefallen
" Pause" von Lena Kupke ist ein Buch über Trauer, Achtsamkeit, Liebe in all seinen Faceltten und ein Buch mit hohrm Identifikationspotenzial, in dem sich vielleicht viele wiedererkennen, denn ein Situation, in der man am Ende ist und nicht mehr weiter weiß, kann sich sicher jeder vorstellen, oder hat sie sogar erlebt.
Lena elebt einen mentalen Zusammenbruch, der sie ins Krankenhaus bringen lässt. Da niemand von ihren Freunden, speziell ihr Freund in Berlin, wo sie lebt, willens oder fähig ist sie auds dem Krankenhaus abzuholen und ihr zu helfen. übernehmen diese Aufgabe ihre Eltern. Lena 36 Jahre alt, zieht wieder zu ihren Eltern nach Lüneburg in ihr ehemaliges "Kinderzimmer".Allein sich diese Situation vorzustellen ist sicherlich für viele eine fordernde Aufgabe.
Es wird beschrieben, wie Lena damit zurecht kommt, sich das Zusammenleben , aber auch ihre Genesungsphase mit ihren Eltern gestaltet, die damit total überfoirdert sind und wie Lena aus ihrer Situation herausfindet und wieder neuen Lebensmut schöpft.
Gut fand ich die Beschreibung der verschiedenen Arten von Beziehungen und Gefühlen zueinander, ob Eltern, Geschwister oder Partner.
Der Schreibstil war flüssig , locker und humorvoll trotz des Themas, das uns daran erinnert, dass wir nich endlos belastbar sind, auf unseren Körper hören sollen und auch auf unseren Lieben zu achten .
Tolles Debüt.
Rezensionen von Klassikfan:
Pina fällt aus von Vera Zischke
dieses Buch sollte man gelesen haben
„Pina fällt aus“von Vera Zischke ist ein Buch das man sich nicht entgehen lassen sollte,weil es das Herz weit und lässt einen über sich selbst und das Leben nachdenken.
Pina ist allein erziehende Mutter eines autistischen Sohnes. Leo ist 20 Jahre alt und hat so seine Eigenarten, die mit unsererLebenswelt wenig kompatibel sind.
Pina versucht alles, um ihm so viel Sicherheit wie möglich zu bieten, in einer Welt in der seine Wahrnehmung ihn immer nur verunsichert und Angst macht. Dabei vergisst Pina sich selbst.
Eines Tages bricht sie auf einer Straßenkreuzung zusammen , fällt ins Koma und ist für lange Zeit außer Gefecht gesetzt.
Leo ist bei einer Nachbarin, der 86 jährigen Inge Russek untergebracht, wohin er öfter zum Fern sehen geht, wenn Pina einkaufen muss. Als Pina nicht wiederkommt, bekommt es Inge mit der Angst,denn sie kennt Leo nicht gut genug.Als sie erfährt, dass Pina im Krankenhaus ist und die nächsten Wochen nicht wiederkommt, schmiedet sie zusammen mit weiteren Hausbewohnern einen Plan, wie sie Leo betreuen können.
Was zu Anfang unmöglich scheint und den Dreien nach Belastung aussieht, stellt sich im Laufe der Zeit als Bereicherung heraus. Lebenssinn und Lebensfreude kehren für alle drei zurück.
Vera Zischke hat mit diesem Buch eine Plädoyer für mehr Inklusion geschrieben und zeigt auf, dass wir allen voneinander lernen können und das Leben viele Chancen bereit hält.
Absolute Leseempfehlung für ein mit viel Empathie geschriebenes Buch das man nicht mehr vergisst.
Rezensionen von nessabo:
Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien
Eine schmerzhaft-poetische Geschichte über Missbrauch und Heilung
Das Debüt von Lilli Tollkien ist ein unglaubliches Werk voller Schmerz und Ehrlichkeit, das seine Leser*innen nicht schont. Ich fand es auf mehreren Ebenen eindrücklich, kann aber gar nicht deutlich genug auf die Inhaltswarnungen verweisen.
Ich schließe mich den Vermutungen an, dass Tollkien hier an ihrer eigenen Biografie entlangschreibt.
Das macht die Lektüre nicht leichter, im Gegenteil. Denn die Protagonistin Lale erlebt eine schiere Fülle an Leid in ihrem jungen Leben. Die Mutter aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit nicht sorgeberechtigt und der Vater im Gefängnis, kommt sie in eine links anmutende Männer-WG. Obwohl später auch ihr Vater dort einzieht, mangelt es an Schutz und kindgerechtem Umgang. Nicht nur werden auch hier diverse Drogen missbraucht, sodass Lale bereits im Kindesalter mit ihnen in Kontakt kommt. Sie erfährt auch wiederholt sexualisierte sowie verbale und psychische Gewalt.
Diese Passagen schreibt Tollkien auf einem unvergleichlich hohen Niveau. Sie wählt eine Sprache, die durch Nüchternheit und Poesie die kindliche Naivität und Unschuld perfekt einfängt. Gleichzeitig verfehlt diese Erzählweise keinesfalls ihre Wirkung - mir wurde wiederholt schlecht beim Lesen. Ich konnte Männer im Zuge dieses Romans wirklich nur verabscheuen. Ihre Unfähigkeit, Verantwortung zu übernehmen bzw. Frauen und Mädchen keinen Schaden zuzufügen, hat mich brennen lassen vor Wut.
Klug schlägt die Autorin zudem immer wieder den Bogen in die Zukunft; verdeutlicht, wie die erwachsene Lale - später sogar als Mutter - im Zuge ihres Heilungsprozesses auch immer wieder an die Grenzen ihres Traumas stößt. Die Geschichte ist so erschütternd wie kraftvoll und hat mir wirklich einiges abverlangt!
Mein kleiner Abzug begründet sich mit genau den poetischen Anklängen der Sprache, die zwar erfolgreich das Traumatische der Geschichte abmildern können, aber wie so oft nicht ganz meinen Geschmack treffen. Auch die nüchtern-distanzierten Schilderungen Lales dienen diesem Zweck, haben mich emotional aber auch mehr auf Distanz gehalten als ich es mir gewünscht hätte.
Nichtsdestotrotz kann ich Tollkien für dieses Debüt nur meinen Respekt zollen. Ein Werk, das wiederholt kraftvoll eingeschlagen hat und welches mich fassungslos zurücklässt. Es ist keine Wohlfühlgeschichte, sie hat nicht einmal ein klares Happy End. Und doch ist es eine Erzählung über innere Stärke und das Finden einer Stütze in sich selbst.
4,5 Sterne
[CN: sexualisierte, verbale und psychische Gewalt; Alkohol- & Drogenmissbrauch]
Rezensionen von Klassikfan:
Meeresdunkel von Till Raether
ein Buch das mich nicht ganz überzeugen konnte
Mir fällt es immer sehr schwer ein Buch zu kritisieren, weil ich denke, dass der Autor sicherlich viel Arbeit und Herzblut in sein Projekt gesteckt hat und Geschmäcker sind ja auch bekanntlich verschieden. Bei dem Buch „Meeresdunkel“ von Till Raether, erschienen im @rowohltverlag ,habe ich beim Lesen aber wenig Wohlfühlmomente gehabt, im Gegenteil, ich war oft genervt, weil ich vieles unlogisch und nicht nachvollziehbar fand, aber das ist eine rein subjektive Meinung.
Zwei Familien buchen aus einem Buchungsfehler heraus ein und dasselbe Haus auf Mallorca. Die Villa ist heruntergekommen, aber groß genug, dass beide Familien dort unterkommen können, da kein Ersatz geboten werden kann.
Der Roman erzählt nun aus Sicht dreier Personen.Henrike, die Mutter der einen Familie, Samuel, der Vater der zweiten Familie und sein Sohn Juri.
Die Geschichte ist einfach, aber flüssig erzählt.An spektakulären Dingen passiert für einen Spannungsthriller relativ wenig. Die Handlung bezieht sich eher auf die Personen der zwei Familien, ihre Beziehungen untereinander und um Geheimnisse, die ans Tageslicht kommen. Dabei sind mache Dinge und Handlungen aber so abstrus und unglaubwürdig,dass mein logischer Verstand gestreikt hat.Und wenn ich Dinge nicht logisch einordnen kann, nervt mich das, was nicht unbedingt meiner Entspannung zuträglich ist.
Wir haben in diesem Buch zwar von Anfang an eine subtile Spannung, die sich auch durch das Buch zieht, aber die unglaubwürdigen Dinge die hier geschehen, verwirren so sehr,dass der Thrillergenuss auf der Strecke bleibt. Ich würde dieses Buch auch nicht unbedingt als Thriller, sondern eher als Familiendrama bezeichnen.
Alles in allem ein Buch das mich nur teilweise überzeugen konnte.
Rezensionen von Klassikfan:
Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul
eine etwas andere Liebesgeschichte
Eigentlich sind Liebesgeschichten nicht so mein Ding, doch dieses Buch“Eine Liebe ohne Sommer“von Timothy Paul hat mir gefallen, vor allem weil sie zwar sehr emotional, aber nie kitschig war.
Ein Paar das sich kennenlernt und nicht weiß, dass ihm nicht viel Zeit vergönnt ist, deren Liebe aber nie aufhört, ein Paar, dass gar nicht die Möglichkeit hatte sich richtig kennen zu lernen und dann die Erkenntnis bei Rosa, Niklas erst richtig nach seinem Tod kennen zu lernen.
Für mich eine interessant gestaltete Geschichte.
Von Anfang an war eine melancholische Grundstimmung spürbar, die aber nicht runtergezogen hat, sondern neugierig gemacht hat, was wohlweiter passieren würde. Auch die Figuren waren meiner Meinung nach sehr gelungen dargestellt, genauso, wie der flüssige und emphatische Schreibstil ein Vergnügen war und meinen Lesegenuss gesteigert hat.
Rezensionen von Klassikfan:
Vega Varg - Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg
ein spannender Thriller
Vega Varg von ASA Hellberg ist ein spannender und wendungsreicher Thriller, der mir sehr gut gefallen hat.
Vega Varg ist eine sehr erfahrende Ermittlerin, deren Söhne auch bei der Polizei arbeiten.Als sie zu einem Mordfall gerufen wird, erkennt sie den Toten, den sie schon als Kind kannte.Auch erinnert sie der Fall an den Mord an ihrem Mann.
Als dann auch noch eine Zeugin verschwindet, kann nur noch ihr Freund Leopold Posse helfen, der Länder übergreifend arbeitet..
Die Spannung in diesem Buch steigert sich kontinuierlich, auch weil immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen.Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonisten sehr gut beschrieben.
Es gibt verschiedene Zeit,- und Handlungsebenen, in denen die Hintergründe der Akteure dargestellt werden, was das Ganze sehr spannend und interessant macht.Bis zum Schluß rätselt man mit wer der Mörder ist.
Rezensionen von gerlisch:
Meeresdunkel von Till Raether
Das Haus auf den Klippen
Zwei Familien reisen voller Vorfreude in die Ferien nach Mallorca, nur um festzustellen, dass ihr Feriendomizil doppelt vermietet wurde. Da das Haus genügend Platz bietet, beschließen sie, sich miteinander zu arrangieren und sich das Haus zu teilen, doch die Stimmung kippt schnell und als eine Leiche auftaucht, wird die Situation bedrohlich.
Die Klabachenvilla auf der Steilküste ist ein starker Schauplatz, abgeschieden, voller Schatten und Geheimnisse. Die Atmosphäre ist durchgehend düster, beklemmend und von Geheimnissen durchzogen.
Obwohl zu Beginn mehrere Figuren zu Wort kommen, entsteht erstaunlich schnell ein klares Bild der Dynamiken. Die Familienkonstellationen, unterschwelligen Spannungen und unausgesprochenen Konflikte greifen gut ineinander. Dadurch entwickelt sich schnell ein klares Bild der Situation und der Charaktere
Mir fehlt hier der durchgehende Spannungsbogen und das typische Thriller-Feeling, für mich ist die Geschichte eher ein Drama mit Krimielementen. Zum Ende hin, waren mir die Handlungen zu konfus, hier wollte der Autor wohl zu viel in die Story hineinpacken.
Die Grundidee des Plots hatte auf jeden Fall Potenzial, welches allerdings nicht so ganz genutzt wurde.
Rezensionen von Klassikfan:
Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra
ein Buch das sich ins Herz schleicht
BrombeerblauenTage von Simone Veenstra ist ein leiser Roman, der entschleunigt und berührt. Ein Buch über Versöhnung und Neuanfang, das sehr emphatisch und atmosphärisch geschrieben ist.
Erzählt wird von Elsa und ihrem Vater und ihrer Beziehung zueinander.Handlungsort ist die Insel Rügen, deren Beschreibung in mir den Wunsch aufkommen ließ, diese Insel unbedingt besuchen zu wollen.
Auch die wunderbaren Beschreibungen des Gartens der Protagonistin, der eine große Rolle spielt eingebunden in das Thema Natur, haben mir sehr gut gefallen, da ich selbst Gartenliebhaberin bin.
Doch ein Buch das zu Anfang bei mir den Eindruck erweckte leichte Unterhaltung zu sein, hat im Laufe des Lesens immer mehr Tiefe entwickelt, wurde teilweise sogar richtig dramatisch und vor allem berührend.
Beziehungen wurden authentisch beschrieben, die Atmosphäre des Romans ist intensiv, aber auch entschleunigend.
Ein Roman, der sich zu lesen lohnt.
Rezensionen von peedee:
Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte
Eine ruhige Auszeit
Der Alltag von Caro ist immer gleich. Aber ist das nicht auch normal? Sie fühlt sich von ihrem Mann Holger nicht mehr gesehen, nicht wertgeschätzt – er setzt einfach voraus, dass sie sich nach seinen Wünschen richtet. Wer sollte es ihm verübeln, wenn es jahrelang funktionierte? Wie konnte sie das zulassen? Aus ihrem beinahe vergessenen Traum, nach Frankreich in eine Sprachschule zu gehen, wird Realität: Sie bucht vier Wochen Südfrankreich.
Holger ist nicht einverstanden, doch darauf will sie keine Rücksicht nehmen – dieses Mal nicht. Angekommen in Uzès, einer pittoresken Kleinstadt, beginnt ihr Abenteuer: Sie will sich und ihre Bedürfnisse neu kennenlernen…
Erster Eindruck: Das Bild des Schutzumschlages gefällt mir gut (obwohl ich kein Fan von Schutzumschlägen bin) – noch schöner ist jedoch der Aufdruck des Bildes auf dem Hardcover selbst (in anderen Farben).
Ich habe mich sehr für Caro gefreut, als sie den Entscheid, den Sprachkurs in Frankreich zu machen, auch in die Tat umsetzt. Es war sehr gut spürbar, wie schwer ihr dies fiel, denn bis anhin standen stets die Bedürfnisse ihres Mannes und der beiden mittlerweile erwachsenen Kinder an erster Stelle. Die beiden Söhne fanden dies nebst „cool“ nicht weiter kommentierungswürdig. Aber Holger schmollte und befeuerte ihr schlechtes Gewissen. Holly, ihre beste Freundin, unterstützt sie jedoch bedingungslos.
Die Ankunft in Uzès war für Caro wie ein Nachhausekommen. Hier wird sie nicht nur ihre Französischkenntnisse verbessern, sondern auch überlegen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Der zeitliche und räumliche Abstand tun ihr gut.
Bei der vorderen Umschlagklappe heisst es: „[…] manchmal muss man erst gehen, um anzukommen.“ Ja, das ist wohl wahr. Auch wenn das Weggehen häufig das Verlassen der eigenen Komfortzone bedeutet. Das Ende des Sprachaufenthaltes (bzw. Caros Heimkehr) wurde für mich zu abrupt abgehandelt; der Epilog zeigt kurz die Situation ein Jahr später auf. Ein leiser Roman über Freundschaft, Liebe, Selbstvertrauen, Abschied und Neuorientierung – und natürlich Frankreich! Von mir gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von Odina:
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Dunkle Geheimnisse
In Caroline Seibts Thriller „Weil sie lügt“ geht es um das rätselhafte Verschwinden von Juli, den Verdacht gegen ihren Vater und den verzweifelten Versuch ihrer Schwester Anna, die Familie trotz Angst, Misstrauen und immer neuer Bedrohungen zusammenzuhalten. Das auffällige Cover ist farbintensiv gestaltet und macht sofort neugierig auf den Inhalt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man nach und nach einen immer tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühle der verschiedenen Protagonisten. Dabei bleibt die Spannung von Beginn an spürbar und steigert sich im Verlauf der Geschichte immer weiter. Die bedrohliche Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass man beim Lesen ständig mitfiebert. Unerwartete Wendungen bringen immer wieder neue Fragen auf und machen die Handlung schwer vorhersehbar. Gerade die Verbindung aus packender Thrillerhandlung und emotionalem Familiendrama verleiht der Geschichte eine besondere Intensität. Anna ist eine Persönlichkeit, die sehr glaubhaft wirkt. Ihre Sorgen, Ängste und innere Stärke werden nachvollziehbar beschrieben. Insgesamt ist das Buch ein sehr guter Thriller, den ich gerne weiterempfehle.










