Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Phija:
Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West) von Kasie West
Der erste Eindruck zählt - oder nicht?
Sollte man einem schlechten ersten Date eine zweite Chance geben? Würde mich jemand fragen, würde ich sagen, sofern die Person kein Arsch war, warum nicht. Wenn du darüber nachdenkst, jemandem eine zweite Chance zu geben, dann hat die Person es vielleicht auch verdient. Margot aus "Worst-Date-Ever" sieht das etwas anders.
Sie ist auf der Suche nach ihrem perfekten Partner und der dazugehörigen Kennenlernstory. Ein schlechtes Date ist davon kein Bestandteil. Zu doof, dass ihr auch nach all den Jahren Oliver nie ganz aus dem Kopf gegangen ist, auch wenn ihr gemeinsames erstes Date nicht wirklich gut lief. Neben der Liebesgeschichte begleiten wir Margot zudem dabei, wie sie versucht, Literaturagentin zu werden, was super spannende Einblicke hinter die Kulissen des Buchmarktes gibt.
Für mich war "Worst Date Ever" eine süße und kurzweilige Lektüre, die jedoch irgendwie nichts Besonderes oder Herausstechendes hatte. Es war einfach eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, die aber bei mir nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird. Auch wenn das wie ein sehr hartes Urteil klingt, glaube ich aber, dass das Buch genau das auch einfach sein wollte.
Die Dialoge sind sehr humorvoll geschrieben, gehen aber nie wirklich stark in die Tiefe. Die Charaktere sind schnell sympathisch, jedoch habe ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen können. Ich habe mich für sie freuen können, habe aber wenig mitgefiebert. Für mich lag das einfach daran, dass etwas Zeit und Raum fehlten, um Margot und Oliver wirklich kennenlernen zu können. Gerade bei Oliver fand ich das etwas schade, da ich ihn wirklich sympathisch fand, die Geschichte mir aber wenig über seine Träume und Wünsche erzählt hat. Er war wirklich eher der hotte Love-Interest, dem irgendwie mal das Herz gebrochen wurde.
Auch wenn die Geschichte an sich für mich nun nicht überwältigend war, hatte ich trotzdem einfach meinen Spaß. Und manchmal ist es eben auch genau das, was man in dieser doch manchmal ernsten Welt braucht. Wer also eine Auszeit vom Alltag sucht, wird mit der witzigen Rom-Com nichts falsch machen!
Rezensionen von Allesleser:
Hedley Mill - Wo deine Träume leuchten von Sophie Oliver
Zeiten ändern sich, Träume bleiben
England, Northumberland 1965:
Laura Barrington hat es geschafft. Ihr Traum von der kleinen Familienweberei ist wahr geworden. Mit viel Fleiß und der Hilfe ihrer Mitarbeiter hat sie sich einen Namen gemacht, weit über die Grenzen ihres kleinen Dorfes hinaus.
Das Leben geht weiter, die Heringsfischerei steht vor großen Veränderungen und Lösungen müssen gefunden werden.
Laura und Fred müssen sich den Zeiten stellen und neue Wege beschreiten. Ihre Kinder werden langsam erwachsen und haben ihre eigenen Pläne für die Zukunft.
Es ist wieder sehr aufregend und auch spannend gewesen, den Alltag im Dorf mitzuerleben, die Entwicklungen der einzelnen Figuren und einen Blick in die Weberei zu werfen.
Ich fand es sehr interessant was man so nebenbei über Land, Leute und Wirtschaft erfahren hat. Das gab dem Buch Tiefe und ist ein Stück Zeitgeschichte.
Neben den bekannten Charakteren kamen auch ein paar Neue dazu, die für einigen Wirbel gesorgt haben.
Authentisch und fesselnd! Ein absolutes Leseerlebnis! Ich freue mich schon auf den dritten Teil!!!
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
Die Toten von morgen - Thriller (Berliner Schattenwelt 2) von Kim Koplin
Saad, Leila und Nihal Teil 2
Mit "Die Toten von von Morgen" hat Kim Koplin nach "Die Guten und die Toten", die Fortsetzung seiner in der Berliner Schattenwelt spielenden Serie fortgesetzt.
Das Buch ist unabhängig vom Vorgängerband lesbar, aber es erhöht natürlich die Lesefreude, den bekannten Protagonisten wieder zu begegnen.
Der auf seine Einbürgerung wartende Flüchtling Saad gerät bei der Arbeitssuche erneut in kriminelle Kreise der Berliner Unterwelt und damit auf die schiefe Bahn, sowie in tödliche Machenschaften. Die Kriminalanwärterin Nihal ist wiederum gezwungen alle legalen, und mitunter grenzwertigen Mittel auszuschöpfen, um sein Leben, und letztendlich das seiner Tochter Leila zu retten, deren liebreizende Art sie bedingungslos zwingt, über sich hinauszuwachsen und allen Gefahren zu trotzen.
Nihals eigenwillige, trotzige, aber insbesondere taffe und durchsetzungsfähige Charaktereigenschaften, verleihen ihr, insbesondere in den Augen der kleinen Leila, einen Heldenstatus.
Der angenehm lesbare und mit feinem Humor gewürzte Schreibstil (Beispiel Seite 52: "...Wenn sein Schw... noch so steif wird wie seine Knie, kann er sich freuen..."), lockern das Geschehen, trotz der mitunter vorherrschenden brutalen Handlungen lustig auf und generieren ein wahres Lesevergnügen.
Ich habe mich jedenfalls wieder prächtig unterhalten gefühlt und kann bedenkenlos eine Leseempfehlung aussprechen!
Rezensionen von clematis:
Sommertage am Meer von Roberta Gregorio
Positano
Positano ist das jährliche sommerliche Ferienziel für Dafne und Amelia. Hier verleben sie unbeschwerte Tage bei ihrer Tante Carmen im Strandbad, genießen die unendliche Weite von Meer und Freiheit und lernen Nino kennen. Viele Jahre später ist die Tante tot, die Schwestern sollen das Strandbad erben, allerdings sprechen sie schon seit langer Zeit nicht mehr miteinander …
Ein malerischer Ort, bunte Häuschen, steile Treppen, duftende Blumen und verführerische Speisen bilden die perfekte Kulisse für diesen auf den ersten Blick lockeren Roman, der auf den zweiten Blick aber doch viel Tiefgründiges und Nachdenkliches bereit hält für seine Leser.
Die Amalfiküste mit dem farbenfrohen Positano versprüht Urlaubsflair, insbesondere, wenn man selbst gerade erst von dort zurückkehrt und einige Plätze noch frisch in Erinnerung hat. Viele Details aus Carmens Erklärungen zu Positano und seiner Historie fügen sich zu einem wunderbaren Bild zusammen, die Geschichte aufgrund des Testaments ist stimmig. Neben dem beschwingten Grundton fließen auch etliche ernsthafte Punkte ins Geschehen ein, der stete Wechsel der Zeitebenen sorgt für Spannung und nähert sich Schritt für Schritt der finalen Überraschung. Die Kraft der Familie, die tiefe Verbundenheit zwischen zwei Schwestern und ein scheinbar unüberbrückbarer Vertrauensbruch werden zu wesentlichen Grundpfeilern, welche diese ruhige Geschichte tragen.
Der angenehme Schreibstil Roberta Gregorios und die besondere Beziehung der Figuren untereinander sind in diesem Roman die herausstechenden Pluspunkte für eine sommerliche Lektüre mit Tiefgang.
Rezensionen von lectrice:
Die Straße von Robert Seethaler
Heidestraße
Ich wollte schon länger mal ein Werk von Robert Seethaler lesen und bin nun mit dieser ungewöhnlichen Geschichte gestartet, mit der ich mich anfangs allerdings ein wenig schwer getan habe.
Die Konzeption und Idee des Buches hat mir gefallen. Die Heidestraße, eine ganz gewöhnliche Straße mit unterschiedlicher Bebauung in einer nicht namentlich genannten Stadt.
Das gilt auch für die unterschiedlichen Charaktere, die keine Namen erhalten, unter Anderem geht es hier um einen Anwalt, eine Floristin, einen Sohn etc. Wir wechseln immer wieder die Perspektive, aber es gibt auch Konstanten wie das Heidestraßenfest, auf dem wir dann auch immer wieder vorherige Protagonisten "wiedertreffen". Das Ganze hat etwas von einem literarischen Puzzle und nachdem ich mich "eingelesen" hatte, hat mir die Geschichte gut gefallen, denn sie verlangt ihren Lesern einiges ab. Und nun werde ich bestimmt auch noch weitere Bücher von Robert Seethaler lesen, ein Anfang ist gemacht.
Rezensionen von gabiliest:
Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod von Marie-Kristin Hofmann
"Trau dich zu leben" sagt der Tod
Er ist immer da, auch wenn wir ihn ignorieren. Aber normalerweise spricht er nicht. Ganz anders ist das in dem romantischen Liebesroman der bekannten Autorin Marie-Kristin Hofmann, denn dort redet der Tod mit Alba in Gestalt einer Steckdose. Einer Steckdose, ernsthaft? Ja, ernsthaft, meint der Tod.
Alba ist Soziophobikerin, wenn sie Menschen sieht, läuft sie davon.
Natürlich hat sie daher keine Beziehung und nur eine gute Freundin, Rei. Der kann sie doch nicht erzählen, welches Ultimatum ihr der Tod gestellt hat. Fünf Aufgaben muss Alba lösen, sonst wird sie am Ende des Sommers sterben. Die erste davon ist, ein Date zu haben. Da ist Rei sofort begeistert und meldet Alba auf Tinder an. Tatsächlich möchte Marlon, ein Yogalehrer, ein Treffen mit Alba, das erst klappt, als er sie in dem Busch gefunden hat, in dem sich Alba versteckt hat. Doch dann gewinnt Marlon mit seiner ruhigen Art Albas Vertrauen, so dass sie sich mit ihm an Aufgabe zwei wagt. Nun werden die Aufgaben immer schwieriger, Alba muss sich den schlechten Erfahrungen ihrer Kindheit stellen, den berühmten Eltern, die sie jedoch nie ermutigt haben und ihrer Schwester, die sie seit jeher ignoriert. Denn Alba hatte schon als Kind einen Traum: Sie wollte auf der Bühne stehen und Musik machen.
Marie-Kristin Hofmann begleitet auf unterhaltsame, aber dennoch tiefgründige Art Alba bei ihrer Entwicklung. Immer mehr traut sich Alba zu, immer mehr wagt sie sich ins Leben. Zwischen den Aufgaben erscheint wieder der Tod, in wechselnden Gestalten und eher witzig und freundlich als furchterregend. Eigentlich beneidet er die Menschen, die lieben können. Das würde er auch gerne, oder zumindest ein bisschen beim Sex zuschauen. Obwohl Albas Beziehung mit Marlon intensiver wird, empfindet sie das als No Go. Dennoch, nie weiß man, wo der Tod gerade steckt. Alba genießt den Sommer mit Marlon auf seinem Berliner Hausdach, lernt seine Freunde kennen und will eines nicht- sterben. Denn Marlon hat Angst, einen Menschen zu verlieren, wie er schon seine Schwester an den Tod verloren hat. Soll Alba Marlon sagen, dass sie bald sterben könnte?
“Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod” ist eine gelungene romantische Komödie, die jedoch auch Ernsthaftigkeit zulässt. Die Autorin zeichnet mit viel Einfühlungsvermögen die Charaktere der Protagonisten und gibt ihnen somit ein glaubhaftes Profil. Schon am gelungenen Cover dieses Romans sieht man das Fensterbrett in Albas Wohnung, von dem aus sie die Menschen auf der Straße beobachtet. Wird sie je vor ihnen singen und damit ihren Traum leben? Kann sie den Tod dazu bringen, ihr mehr Zeit zu geben? Marlon ist als ihr Freund und Liebhaber geduldig, nicht fordernd und akzeptiert Albas Sichtweise. Dennoch ermutigt er sie immer wieder, sich mehr zuzutrauen. Rei ist die beste Freundin ever, die Alba in allem unterstützt und alles unternimmt, um Albas Traum wahr zu machen.
Marie-Kristin Hofmann hat einen fein konstruierten Roman geschrieben, der mit leichter Hand und witzig Albas Weg zurück ins Leben erzählt, aber auch spüren lässt, dass der Hauch der Ewigkeit immer präsent ist. Daher ermutigt die Geschichte, neue Wege zu gehen, das Leben auszukosten und seine Träume nie aufzugeben. Passend zu Albas Traum findet sich am Beginn des Buches eine Playlist. Das Thema dieses Buches und seine Umsetzung haben mir sehr gut gefallen, denn die Autorin hat eine wirklich schöne und stimmige New Adult Romance vorgelegt, einen perfekten Sommerroman mit Witz und Tiefgang, den ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Anabellb:
Bachelorette Party von Camilla Sten
Fesselnder Thriller
Ich mag skandinavische Krimis und Thriller und bin ein Fan von Viveca Stens Büchern und Verfilmungen, daher war ich besonders neugierig auf dieses Buch ihrer Tochter.
Das Cover gefällt mir aufgrund der Farbgestaltung in Blautönen sehr gut. Der Titel in pinken Buchstaben weckt die Aufmerksamkeit des Lesers und ich bin mir noch unsicher wegen des ersten Eindrucks; aber daa Cover wirkt nicht bedrohlich.
Die Sprache der Autorin ist flüssig und eindringlich.
Die Geschichte beginnt direkt spannend. Durch den Wechsel zwischen den Rückblicken auf 2012 und der Gegenwart (2022) und gekonnte Wendungen bleibt die Handlung fesselnd bis zum Ende und hat mich verzweifelt nach dem Täter rätseln lassen. Die Auflösung kam für mich überraschend, aber nachvollziehbar. Camilla Sten hat interessante Charaktere geschaffen, die mir gut gefallen haben.
Mein Fazit: Süchtig machender Thriller; gerne mehr von dieser Autorin!
Rezensionen von Eternal-Hope:
Sprechen von Daniela Dröscher
Sprache als Emanzipation und Verbindung
Daniela Dröscher ist für ihre Romane mit autobiografischem Bezug bekannt, so z.B. "Lügen über meine Mutter" oder "Junge Frau mit Katze". Nun ist mit diesem schmalen Bändchen ein Essay von ihr erschienen, der nicht für sich in Anspruch nimmt, ein Roman mit durchgängiger Handlung zu sein.
Es sind einfach gesammelte Gedanken der Autorin zum Thema Sprache und Sprechen.
Es geht um Themen wie die Selbstverständlichkeit, mit der Kleinkind diverse Laute unterschiedlichster Sprache ausprobieren, und wie sie uns verloren geht. Um die individuellen Arten zu sprechen, die stark durch Herkunft, Klasse und Region geprägt sind. Um die Möglichkeit oder Unmöglichkeit zwischen Hochsprache und Dialekt flexibel hin- und herzuwechseln und über die Zuschreibungen, die mit beidem verbunden sein können. Um Situationen der gefühlten Unzulänglichkeit und Nicht-Zugehörigkeit, die sprachlos machen können, etwa an der Hochschule, wenn man das dort verbreitete Vokabular noch nicht beherrscht und immer noch mit dem Habitus eines jungen Menschen mit einem Elternhaus aus einer nicht-akademischen Klasse auftritt. Und um vieles mehr.
"Meine Geschichte mit der gesprochenen Sprache ist eine Geschichte der Emanzipation", so schreibt die Autorin über ihren Weg zur Selbstermächtigung durch Sprache, bis hin dazu, den Mut zu finden, literarisch und autobiografisch zu publizieren.
Es sind viele kluge Gedanken, die für das Thema Sprechen und Sprache sensibilisieren. Und da es sich bei der Autorin um Daniela Dröscher handelt, dürfen auch ihre Lieblingsthemen, die sich durch jedes ihrer Werke ziehen, nicht fehlen: etwa die Mutter und deren Beschämung durch den Vater aufgrund ihres Gewichts. Hier ist das aber im Gegensatz zu manch anderen ihrer Bücher nur ein Thema von vielen und zieht sich nicht durch das ganze Buch (vielleicht für jene gut zu wissen, die das Thema in ihren bisherigen Werken schon umfassend genug behandelt finden).
Besonders gut gefallen und nachdenklich gemacht haben mich die Gedanken der Autorin zum Thema Verbindung schaffen durch Sprechen: "Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass es beim Sprechen außerhalb des privaten Raums nicht darum geht, rhetorische Perfektion und intellektuelle Brillanz unter Beweis zu stellen. Es geht vielmehr um den aufrichtigen Versuch, eine wie auch immer geartete Verbindung herzustellen. Ein möglichst freies Sprechen zu beherzigen. Einen gemeinsamen Denkraum zu schaffen." (S. 17)
Mir hat diese essayartige Gedankensammlung gut gefallen und ich kann sie allen Fans von Daniela Dröscher sowie jenen, die sich die Verbindung zwischen Sprache, Sprechen und Klasse interessieren, jedenfalls empfehlen.
Rezensionen von Meli:
The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh
Selbstzweifel und zweite Chancen
Eleanore hat sich auf dem Springtide Festival in Lower Whilby sofort in den talentierten Musiker Dex verliebt, doch Dex ist nie wieder auf dem jährlich stattfindenden Festival aufgetaucht. Acht Jahre später ist er wieder in der Stadt, erkennt sie aber nicht wieder. Trotzdem werden die beiden zu Freunden und inspirieren sich gegenseitig.
Die Musikkarriere von Dexter läuft nicht gerade nach seinen Vorstellungen, denn oft wird er nur als Sohn seiner berühmten Eltern gesehen, dabei möchte er seinen Erfolg selbst verdienen. Nun steckt er in einem Teufelskreis aus Unzufriedenheit und Selbstzweifeln und steht sich auch ein wenig selbst im Weg, weil er sehr genaue Vorstellungen davon hat, wie Erfolg auszusehen hat. In Lower Whilby verbringt er nun mehr Zeit mit seinem Bruder, aber das bringt sie einander nicht nur näher, es reißt auch alte Wunden auf und sorgt für Konflikte.
Eleanore ist sehr schüchtern und hat bisher keine romantischen Erfahrungen machen können, da glaubt sie nicht, dass sie Chancen bei einem so charmanten und selbstbewussten Mann wie Dex hätte. Auch wenn Dex sich zunächst nicht auf diese Weise für sie interessiert, schließt er sie schnell ins Herz und möchte ihr dabei helfen, sich aus ihrem Schneckenhaus zu trauen. Während das Vertrauen wächst, wachsen auch ihre Gefühle füreinander.
Die Liebesgeschichte der beiden fand ich ganz süß, aber das Buch hatte auch einige Längen und die Selbstzweifel der Protagonisten sorgten schon für ein paar Wiederholungen. Insgesamt hat es mir aber gut gefallen, konnte mich gut unterhalten und das Ende fand ich auch schön. Den dritten Band der Reihe werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.
Rezensionen von Anabellb:
Nebelbeute von Benjamin Cors
Klirrende Spannung
Nebelbeute ist der dritte Band der Reihe " Gruppe 4 ermittelt" um die Ermittler Mila Weiss und Jakob Krogh von Benjamin Cors.
Das Cover wirkt düster, fällt aber durch die großen roten Buchstaben direkt ins Auge.
Die Sprache des Autors ist fließend und bildhaft.
Ich habe mich direkt in die Umgebung des finsteren Bergdorfs, die schneebedeckte Landschaft und die eisige Kälte hineinversetzt gefühlt.
Die Geschichte beginnt total spannend und auch schockierend und es gruselt mich.
Ich mag Mila Weiss als Protagonistin, ihre hartnäckige, aber auch eigensinnige Art. Aber auch mit Jakob und dem restlichen Team der Gruppe 4 hat der Autor interessante, authentische Protagonisten geschaffen, deren Leben ich als Leserin gerne begleite.
Die Handlung war für mich, auch durch die geschickten Wendungen, Hochspannung pur. Ich habe das Buch daher an einem Tag ausgelesen und hoffe auf weitere Folgen!











