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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Die Einhorn-Trödel-Bande. Dalli dalli, hopp hopp! von Jussi Jubitsch

Niedliche trödelde Einhörner

Schon auf dem Cover sehen wir das kleine Mädchen mit ihren Einhörnern. Jedes ist anders gestylt und hat einen entsprechenden Namen, wie uns die Geschichte zeigen wird.
Das Mädchen hat schon das Morgenfrühprogramm erledigt, doch die Einhornschar ist noch verpeilt und kommt nicht voran. „Das Einhorn mit den Glitzersteinen will noch langer liegen bleiben“ und das Einhorn mit der goldenen Krone, grummelt, weil es nicht die Zähen putzen will.

Das eine liest, das andere malt, eines fühlt sich schlapp, während das andere sich viel bewegt. So geht es einige Seiten weiter, bis das Einhorn mit der Armbanduhr wiehert „Los geht´s! In einer Minute plus keine Sekunde!“
Ein Pappbilderbuch, dass alle morgendlichen Probleme, wegen denen wir nicht fertig werden, aufzeichnet. Hier sind es die Einhörner, die im Gegensatz zum Kind einfach immer wieder etwas anders tun. Die hübschen bunten Bilder sind schon kleinformatiger und zeigen sehr genau die Eigenarten der Einhörner. Die flotten Reime zu lesen, macht sicher nicht nur mir viel Spaß.

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Die Einhorn-Trödel-Bande. Dalli dalli, hopp hopp!

Rezensionen von Daggy:

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Tage mit B. von Nikola Huppertz

Eine schwierige Zeit des Erwachsen-werdens

Das Mädchen auf dem Cover dreht uns den Rücken zu, zeigt uns vielleicht auch die kalte Schulter. Düster wirkt es auf mich, keine Cover, nach dem ich im Laden sofort greifen würde. B., die Bernadette Otto heißt, aus Berlin kommt, und die beschlossen hat, dass sie nur noch das B ihre Namens nützen möchte.

Weil sie ein schwieriges Mädchen ist, haben die ratlosen Eltern sie zu ihrem Patenonkel geschickt. Henning ist zusammen mit seinen beiden Kindern Simon (13) und Käptn/Emilia (5) in Klein-Hilke auf einem Bauernhof mit Spielscheune im Urlaub. Als sie B. vom Bahnhof abholen, trägt sie, wie auch in der restlichen Erzählung, ihren zerknitterten Mantel und ihre Doc Martens-Schuhe. Sie hat in ihrer Segeltuchtasche viele Bücher und sie wählt den blanken Fußboden, um darauf zu schlafen. Sie schreibt in viel in ihre Hefte und einige Texte können wir mitlesen. Simon, der uns von diesen paar Tagen im Sommer erzählt, ist ein sehr empathischer Junge, so kümmert er sich liebevoll um seine kleine immer singende Schwester und erkennt sehr gut ihre Bedürfnisse und Gefühle. Mit B. tut aber auch er sich schwer, denn sie benimmt sich durchaus oft sehr seltsam und unvorhersehbar.
Der Stil ist sehr ruhig und unaufgeregt, Simon, der Käferexperte, beobachtet sehr genau und ist oft hilflos, wenn es um B. geht. B. macht sich sehr viel Gedanken um das Leben, unsere Umwelt und die Geschichte des Ortes, die auch die Geschichte unseres Landes ist. Aber sie macht alles mit sich ab, sie öffnet sich Simon nur sehr zögerlich.
Hat ein so junges Mädchen schon eine Schuld abzutragen für Dinge, die sie nicht verantwortet? B. scheint es so zu empfinden.
Ich fand es nicht ganz einfach dieses Buch zu lesen, denn auch ich empfand B. als schwierig, was an meinem Alter liegen kann. Aber B. hat auch einiges bei mir angestoßen und ich werde sich noch oft an sie denken.

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Tage mit B.

Rezensionen von Chris:

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Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg

Spurensuche in einer Welt voller Lügen

„Falls jemand fragt, wer wir waren“ von Eva Kranenburg ist ein eindringlicher Roman, der mich nachhaltig bewegt hat. Die Geschichte spielt im Jahr 1953 in Halle an der Saale, in einer Zeit, in der die junge DDR noch im Aufbau begriffen ist. Im Mittelpunkt steht die junge Tilla, die nach dem Krieg allein mit ihrem Vater lebt.

Dieser ist geprägt von seinen Erfahrungen im Konzentrationslager und ein überzeugter Anhänger des Sozialismus.

Tillas Leben verändert sich schlagartig, als sie die unangepasste und faszinierende Rena kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht eine intensive Freundschaft voller Freiheit und Aufbruch. Doch plötzlich verschwindet Rena spurlos. Auf der Suche nach ihr stößt Tilla zunehmend auf Widersprüche und Lügen – und muss erkennen, dass weder Rena noch ihr eigener Vater die sind, für die sie sich ausgeben.

Der Roman besticht durch einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil, der das Lesen zu einem echten Sog-Erlebnis macht. Die Geschichte ist spannend, emotional und vielschichtig zugleich. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb weniger Tage verschlungen. Ein bewegendes Werk über Wahrheit, Identität und die Schatten der Vergangenheit – absolut empfehlenswert.

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Falls jemand fragt, wer wir waren

Rezensionen von Daggy:

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Lieselotte lauert von Alexander Steffensmeier

Witziger Beginn einer tollen Freundschaft

Die Kuh Lieselotte feiert ihren 20 Geburtstag als Buchreihe und ich kenne sie als sehr gute Freundin und Unterstützerin des Postboten. Aber in diesem Bilderbuch aus dem Jahr 2006 lauert sie jeden Morgen dem Postboten auf, um ihn zu erschrecken. Das Bild mit der laut muhenden Kuh und dem Postboten, dem vor Schreck fast die Brille vom Kopf fällt, ist einfach herrlich.

Die Bäuerin ist inzwischen genervt von den vielen kaputten Sachen, die in den Paketen bei ihr ankommen. Auch hier ein witziges Bild mit all dem geflickten Porzellan auf ihrem Tisch. Während sich Lieselotte immer wieder neue Verstecke aussucht, hat der Postbote schon Albträume von der Kuh. Ich verrate nicht, wie es weitergeht, aber wir wissen ja, dass die beiden sich vertragen werden.
Ein gelungenes Jubiläumsbuch von Alexander Steffensmeier, das nicht nur eingeschworene Lieselotte-Fans begeistern wird.

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Lieselotte lauert

Rezensionen von verhei:

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Lavendel-Jagd von Carine Bernard

spannende Kunst, Mord, Hochzeit und der Abschluss einer Serie

In Carpentras in der Provence herrscht der übliche Trubel auf dem Wochenmarkt. Einem Touristen und gleichzeitig Teilnehmer des aktuellen Street-Art-Festivals wird das Portemonnaie gestohlen. Zum Erstaunen aller wird dieses Portemonnaie schließlich bei einer Leiche im Park gefunden – doch dieser starb laut Gerichtsmedizin, bevor die Geldbörse überhaupt gestohlen wurde.

Die weiter Besonderheit – auch der Tote war Teilnehmer der Kunstveranstaltung. Die junge Kommissarin Lilou Braque taucht in die Kunstwelt ein und ist gleichzeitig sehr gefordert, findet doch ihre Hochzeit in wenigen Tagen statt.

Eines vorneweg: Auch wenn dies nun schon der achte Band und leider auch der Serie ist, ist der Einstieg definitiv auch ohne Vorkenntnisse gut möglich. Man bekommt zwar doch eine gewisse Anzahl an Personen präsentiert – etliche aus dem Polizei- und Ermittlungsreihen, jedoch werden sie mit ausreichend Hintergrund präsentiert.

Der Fall gestaltet sich etwas kurios, wird jedoch durch die Polizei gründlich aufgearbeitet. Man darf mit mehr als einer Wendung rechnen, darunter einige rasante. Lilou erscheint als gewissenhafte Ermittlerin, lässt sie sich doch nicht einmal von ihrer bevorstehenden Hochzeit von ausgefüllten Arbeitstagen abbringen. Für mich als Einsteigerin in die Serie, war es etwas wunderlich, wie wenig Lilou sich von ihrer Hochzeit stressen lässt. Allerdings ist es wohl einfach schwierig zwei wichtige Sachen unter einen Hut zu bringen, denn ein Tag hat nur vierundzwanzig Stunden und Lilou eine gewissenhafte Ermittlerin.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht, und ebenso leicht verliert man sich im Geiste auf dem Wochenmarkt des Ortes. Nicht zu kurz kommen auch die Beschreibungen lukullischer Genüsse.

Ich habe den Fall und den Abstecher in die Provence definitiv genossen und werde sicher die Vorgängerbände auch noch nachholen.

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Lavendel-Jagd

Rezensionen von anushka:

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Pina fällt aus von Vera Zischke

Sollte Pflichtlektüre für die Politik sein

Pinas Tage sind streng strukturiert. Sie ist alleinerziehende Mutter des 20-jährigen Leo, der in seiner eigenen Welt lebt. Alles muss klaren Mustern folgen, sonst gerät Leos Kopf durcheinander. So hetzt Pina zwischen Werkstattbus, eigenem Job im Callcenter und alltäglichen Erledigungen von einem Tag zum anderen.

Doch dann bricht sie auf offener Straße zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Plötzlich stellt sich die Frage: Wer kümmert sich um Leo? Und auf einmal finden sich die Nachbarn – die 86-jährige Inge, der zurückgezogene Wojtek und die 16-jährige rebellierende Teenagerin Zola – im Haus zusammen, um die Verantwortung für Leo zu teilen.

Dieser Roman hat mich zutiefst beeindruckt, berührt und mir die Augen geöffnet. Er sollte Pflichtlektüre für die Politik sein, um endlich einmal nachfühlen zu können, wie das Leben von pflegenden Angehörigen aussieht und wie die aktuellen Kürzungen deren schwierige Situation noch schlimmer machen. Beeindruckend ist, wie wertschätzend Pina mit Leo umgeht. Und gleichzeitig wird einem bewusst, wie sehr die Gesellschaft Menschen wie Leo ablehnt oder zumindest ausgrenzt, und das schon auf institutioneller Ebene. Leo konnte nie eine Regelschule besuchen, Vereine haben keine ausreichend ausgebildeten Trainer:innen, eine Integration in den regulären Arbeitsmarkt möchte sich keine Firma zumuten. Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich für Menschen wie Leo, wenn deren pflegende Angehörige plötzlich ausfallen? Eindrücklich dargestellt in der Hilflosigkeit der Polizisten, die Leo eigentlich nur über Pinas Krankenhausaufenthalt informieren wollten und plötzlich gefragt werden, ob sie sich denn jetzt auch um Leos Versorgung kümmern. Und dennoch lässt einen das Buch nicht verzweifeln. Neben einem einfühlsamen Schreibstil schwingt auch eine angemessene Prise Humor und Skurrilität mit. Und auch wenn das Verhalten der Nachbarn wohl eher Wunschdenken und für jede deutsche Großstadt unrealistisch ist, entsteht dadurch doch eine warme und hoffnungsvolle Geschichte über eine liebenswürdige, nachbarschaftliche Zweckgemeinschaft, die dennoch zum Nachdenken über ernsthafte und wichtige Themen mahnt ohne dies jemals direkt moralisierend zu fordern. Das gelingt der Autorin allein auf der Ebene der Empathie, die sie durch ihre warmherzige und authentische Geschichte weckt.

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Pina fällt aus

Rezensionen von _ich.lese_:

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The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh

Einfach toll

The Iced Caramel Coffee Agreement ist nach The Pumkin spice Latte Disaster das zweite Buch, das in Lower Whilby spielt. Diesmal geht es um den kleinen Bruder von James, aus Band eins, und um Eleanore, die für das Musikfestival zuständig ist auf dem sie vor acht Jahren den Musiker Dex kennengelernt hat.

Und seit acht Jahren ist sie heimlich in ihn verliebt. Und Dex ist James Bruder und steht plötzlich von dem Gready Tesspoon


Erzählt wird abwechselnd aus Sicht von Eleanore, Nore, und Dex. Die beiden nähern sich an, Dex merkt, dass er bei Nore total entspannt und ruhig ist, genau was er nach der schlechten Neuigkeit aus dem letzten Jahr braucht und die stille, brave Nore kommt total aus sich raus.
Humorvoll wie von Kira Groh gewohnt, aber auch tiefsinnig. Tolles Setting, Kleinstadtfeeling mit kleinen Ausflügen nach London und abwechslungsreiche, skurile Chatakreee, die man schon aus dem ersten Buch kennt.
Es hat wieder viel Spaß gemacht und ist absolut empfehlenswert.

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The Iced Caramel Coffee Agreement

Rezensionen von Annabell95:

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Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith

Wettkampf um die Krone

London, 1848: Zur Heiratssaison versuchen viele Adlige, durch einen gefährlichen Handel mit der Fae-Königin Macht, Schönheit und Reichtum zu erlangen. Als der Kronprinz ankündigt, in dieser Saison eine Braut zu wählen, wird überraschend auch Ivy, die eigentlich in Ungnade gefallen ist, unter die sechs Anwärterinnen aufgenommen.

Was wie ein höfischer Wettbewerb beginnt, entwickelt sich rasch zu einem brutalen Kampf ums Überleben. Intrigen, Magie und tödliche Prüfungen bestimmen den Alltag der Kandidatinnen. Gleichzeitig muss Ivy unbedingt Abstand zu Emmett, dem Bruder des Prinzen, halten, denn jede Nähe zu ihm könnte nicht nur ihr Herz gefährden, sondern auch ihr Leben.

"The Rose Bargain" ist der erste Band der "Hof der Dornen"-Dilogie.

Die Handlung hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Der flüssige, bildhafte Schreibstil sorgt dafür, dass man sich jede Szene sehr bildlich vorstellen kann. Erzählt wird die Handlung in der Ich‑Perspektive aus Sicht der Hauptprotagonistin Ivy. Dadurch erlebt man ihre Gedanken und Gefühle so intensiv, dass man automatisch mit ihr mitfiebert. Hin und wieder gibt es Einschübe aus Sicht ihrer Konkurrentinnen, die einen näheren Einblick in den Wettkampf um Prinz Bram geben.

Es bleibt von Beginn an durchgehend rätselhaft und spannend. Ivy ist sehr mutig, aber auch gleichzeit sehr naiv. Sie muss sich mehreren Herausforderungen stellen, wächst an ihnen und findet Stück für Stück ihre eigene Stärke. Auch wenn das Ende teilweise vorhersehbar scheint, wird man mit einer unerwarteten Wendung noch einmal komplett überrascht.
Das Love-Triangle ist gut gemacht. Es ist emotional glaubhaft, intensiv und so geschrieben, dass man sich kaum für eine Seite entscheiden kann.

Ein absolutes Highlight ist das Setting im viktorianischen England um 1848. Eine gelungene Mischung aus historischer Atmosphäre, höfischer Gesellschaft, politischen Spannungen und dunkler Magie, die sich perfekt miteinander verweben. Die Welt wirkt greifbar, elegant und gleichzeitig bedrohlich.

Mein Fazit:
Ein atmosphärischer, magischer und überraschender Roman, der historische Eleganz mit düsterer Fae‑Magie verbindet. Perfekt für alle, die starke Heldinnen, Intrigen, romantische Spannung und immersive Welten lieben. Für mich eine absolute Leseempfehlung.

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Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain

Rezensionen von Barbara G.:

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Untold Love (Unwritten, Bd. 3) von Teresa Sporrer

Nachdem ich vor längerem unwritten love gelesen habe und es sehr genossen habe, habe ich zum Einstimmen auf das Meet and Greet auf Buchmesse den 3. Band der Reihe gelesen- und so die Geschichte der Schwester des Hauptprotagonisten aus Band 1 zu erfahren. Zugegeben, es war schon ein wenig her seit Band 1 und ich hatte nicht mehr alles so parat, deshalb haben mich manche Aspekte erwischt, wie wenn ich ganz frisch angefangene hätte mit der Reihe ???? und so hat Chatlottes Geschichte sehr berührt.

Mir gefiel, dass das LGBTQ Thema eingebaut wurde und gleichzeitig nicht zu viel Raum eingenommen hat. Es wurde das erzählt, was es brauchte, und gleichzeitig normalisiert dargestellt. (Manchmal dreht sich dann alles nur mehr darum, und dann hat man bei absichern das Gefühl, die Person an sich nicht mehr greifen zu können- das war hier gar nicht der Fall). Ich fand diese Mischung perfekt gelungen. Auch in Jao konnte ich mich gut hineinversetzen und ihn gut greifen. Wie unbeholfen er mit seiner Schwester wirkt, hat ihn für mich sehr nahbar gemacht. Eine Geschichte, die in sich sehr stimmig war!

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Untold Love (Unwritten, Bd. 3)

Rezensionen von Barbara G.:

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Don't let me fall von Kelsie Rae

Mir etwas zu nah am cheaten

Ab wann chaeted man wirklich? Was ist noch okay und wo ist bei einem selbst die Grenze überschritten? Diese Frage hat mich total beim Hören dieses Buches beschäftigt und ehrlich gesagt haben sie meine persönliche Grenze auch überschritten. Was mein Verständnis für die Charaktere doch geschmälert hat und mich auch nicht so wohlfühlig hat zurückgelassen, wie ich es gehofft hätte.

Ash ist Lehramtsstudentin. Sie ist seit ihrem ersten Unijahr mit einem Eishockeyspieler zusammen, er sie aber seit längerem betrügt. Sein ehemals bester Freund kommt nun an die Uni und verschaut sich sofort un besagte Freundin, weiß auch vom Fremdgehen, sagt aber nichts und überschreitet deshalb auch manche Grenzen nicht, schließlich wurde er selbst betrogen....als Ash von ihrem Freund nicht abgeholt wird und später per SMS Schluss gemacht wird, kommen sich beide immer näher...
Wie schon geschrieben, geht es auch um forbidden love und es wird immer eine Gratwanderung probiert, sich anzunähern ohne zu betrügen. Ob das gelungen ist oder nicht, muss wohl jeder für sich beantworten. Für mich war es schon so, dass Ash meiner Meinung nach hätte früher Schluss machen sollen. Deshalb hab ich mich ein wenig überwinden müssen, um weiter die Geschichte zu verfolgen. Es wurde aber noch besser und auch spannend. Die beiden entwickeln sich dann noch ziemlich, stellen sich ihrer Vergangenheit und räumen Missverständnisse aus dem Weg. Manche der Dinge (etwa die Eltern von Ash) fand ich schon fast überzeichnet und auch von der Lösung her- vielleicht zu idealistisch. Aber im Großen und Ganzen war die Geschichte noch gut bis zum Schluss spannend und auch dramatisch. Die beiden Hörbuchstimmen waren jedenfalls angenehm zuzuhören und sie haben auch jeweils die Stimmen gut angepasst an die Personen. Man konnte sich dadurch gut hineinversetzen, auch in Nebencharaktere.

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Don't let me fall