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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von clematis:

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Wer blind vertraut von Tessa Duncan

Depression und Heiratsschwindler

Lily Brown, erfahrene Psychotherapeutin, nimmt als neue Klientinnen eine depressive Mutter an, deren Tochter spurlos verschwunden ist und eine entschlossene Witwe, welche auf einen Heiratsschwindler hereingefallen ist. Zwei herausfordernde Fälle und ein überaus turbulentes Privatleben rauben Lily so manches Mal den Schlaf.

Düstere Szenen auf einem Friedhof in Canterbury eröffnen den bereits dritten Band dieser aufregenden Serie rund um Lily Brown und versetzen den Leser sogleich in eine angespannte Stimmung. Die Atmosphäre ist aber nicht nur hier am Gottesacker perfekt eingefangen, nein, auch die einzelnen Therapiesitzungen und die anderen, stets wechselnden Schauplätze sind so realistisch dargestellt, dass man schnell das Gefühl hat, mitten in diesem lebendigen Geschehen zu sein. Dass das Ganze auf wahren Verbrechen beruht, lässt einem mitunter Gänsehaut über den Rücken laufen.

Autorin Tessa Duncan, selber promovierte Psychologin und ausgebildete Therapeutin, beschreibt verschiedenste Varianten von emotionaler Abhängigkeit sehr deutlich und baut viele interessante Details zum Thema auf lockere Weise in die Handlung ein, sodass man im Rahmen der fiktiven Handlung noch einiges Wissenswertes mitnehmen kann. Wird Lily mit ihrem Lebensgefährten und Profiler Dan einem Heiratsschwindler das Handwerk legen und gelingt es Lily, Mary-Ann aus ihrer Depression zu helfen? Die Spannung ist von Anfang an hoch und spitzt sich auf den letzten Seiten noch deutlich zu, bevor sich herausstellt, wer Täter und wer Opfer ist.

Fesselnde Lesestunden sind bei Tessa Duncan garantiert, Lilys private Situation ist ebenso spannend wie ihre Aufträge aus der Praxis. Ausgewogene Schwerpunkte und abwechslungsreiche Blickwinkel haben mich auch diesmal wieder restlos begeistert. Ich empfehle die komplette Canterbury-Reihe uneingeschränkt weiter!

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Wer blind vertraut

Rezensionen von nessabo:

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Diese Sache mit uns von Olivia Haddon

Richtig reizvoller Ausgangspunkt mit Abzügen in der Ausführung

Ich bin extrem begeistert vom Setting und Kernkonflikt des Romans! Als gewählt kinderfreie Person freue ich mich immer, dieser Position auch in der Literatur zu begegnen. Und so toll ich die Geschichte inhaltlich fand, so sehr haperte es für mich an der Umsetzung, sodass ich nicht so begeistert bin wie anfangs vermutet.

Zum einen fand ich die Sprache irgendwie nicht ganz rund und ich vermute, dass das (auch) an der Übersetzung lag. Immer wieder bin ich über Sätze oder Formulierungen gestolpert, weshalb sich weniger gut ein Lesefluss einstellen konnte. Zum anderen bin ich mit der Erzählperspektive nicht ganz klargekommen. Es wird irgendwie primär aus Lucys Perspektive heraus erzählt, dann gibt es aber auch Momente, in denen James’ Gefühle benannt werden. Das wäre wieder mehr auktorial als personal, aber eben nur in wenigen Momenten. Mich hat das irritiert.

Das alles trug auch dazu bei, dass ich sehr lange kaum emotionale Bindung zu den beiden hatte. Und gerade dafür, wie sehr ich Lucys Position nachfühlen konnte, war sie mir überraschend fremd. Das galt auch für die als liebe- und respektvoll dargestellte Beziehung der beiden - ich habe das einfach nicht gefühlt beim Lesen.

Die grundlegende Struktur mit der von Rückblenden durchbrochenen Gegenwartserzählung fand ich wirklich klug und spannend umgesetzt. Vor allem die letzten 50 Seiten haben es für mich dann nochmal ein wenig rausholen können - das hätte Olivia Haddon gar nicht besser schreiben können! Doch weil es bis dahin zwar unterhaltsam, teils aber auch etwas zäh geschrieben war, kann ich nicht so gut bewerten, wie ich es vor der Lektüre erwartet hätte.

3,5 Sterne

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Diese Sache mit uns

Rezensionen von Ameland:

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Das rocken wir auch noch! von Angelika Schwarzhuber

Planänderungen

Ich habe mich gefreut, dass es einen neuen Roman aus der Feder von Angelika Schwarzhuber mit der sympathischen Tilda Schwan gibt. Der Vorgänger Dich schaffe ich auch noch hat mir nämlich ausnehmend gut gefallen, wie eigentlich alle Bücher der Autorin. Das rocken wir auch noch kann grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber ich empfehle wegen des Lesespaßes, die Reihenfolge einzuhalten.

Die Betreuung der betagten und gehbehinderten Clementina und ihres Pudels während einer Kreuzfahrt hört sich nach einem leichten Auftrag an. Allerdings hat Tilda die Rechnung ohne Clementina gemacht, denn sie hat ganz eigene Pläne, welche für einige Turbulenzen sorgen und Tilda ganz schön in die Zwickmühle bringen.

Die Protagonisten scheinen wie aus dem wahren Leben gegriffen. Die Autorin hat ihnen Leben eigehaucht, sie wirken lebendig, stecken voller Überraschungen und verhalten sich ihrem Charakter entsprechend. In Kombination mit dem lockeren und humorvollen Schreibstil war das für mich wieder allerbeste Unterhaltung.

Gefreut habe ich mich über die Rezepte der im Buch erwähnten Gerichte, von denen ich bestimmt ein oder zwei ausprobieren werde.

Mit einem lauten Seufzer habe ich das Buch, bei dem ich viel zu schnell am Ende angelangt war, geschlossen. Aber die letzten Sätze deuten auf eine Fortsetzung hin, die bestimmt auch sehr unterhaltsam sein wird.

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Das rocken wir auch noch!

Rezensionen von rewareni:

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Leola von Rafael Wagner

Geheimnisse

Die junge Soldatin Leola, die bereits in den Opalkriegen gekämpft hat, ist nun in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung zuständig, was nicht immer leicht ist, denn grausame Kreaturen, die Wendiskaren, greifen immer wieder an und auch mit den eingeborenen Yacaris kommt es immer wieder zu Konflikten.

Kaum kann sie sich von einer schweren Schlacht erholen trifft sie auf ihren Bruder Irvin, der als Gelehrter des Königreichs ein angesehener Mann ist, aber plötzlich unter Amnesie leidet und sofort von Offizieren in die Akademie zurück gebracht werden muss. Da Leola ihrem Bruder helfen möchte, lässt sie sich unter einem falschen Vorwand ins gefährliche Grenzland zu den Bergbaudistrikten versetzen. Gemeinsam mit Mustela, dem zutraulichen Hermelin, trifft sie auf andere Gardisten und Pioniere, wo sie bald schon merkt, dass sie nicht jedem vertrauen kann und so mancher ein falsches und vor allem gefährliches Spiel spielt.
Der Fantasy Roman ,, Leola Tochter des Opals“ sticht einem als Leser sofort mit einem künstlerisch gestalteten Farbschnitt auf, wo man schon auf die spannende Geschichte mit Steampunk Elementen gespannt ist.
Der Autor Rafael Wagner hat dabei Themen wie Freundschaft, Vertrauen oder Machtmissbrauch aufgegriffen. Vor allem werden aber auch die gegensätzlichen Kulturen zwischen den Yacari, die im Einklang mit der Natur leben, für die jeder Mensch, jedes Tier seine Lebensberechtigung hat, den Menschen des Königreichs Victoria gegenüber gestellt. Wo machthungrige Wissenschaftler und korrupte Offiziere alles daran setzen, dass es keinen Frieden geben kann.
Der Beginn hat spannend begonnen, wo ich aber mit der Zeit ein wenig Probleme bekommen habe, nicht nur wegen der Namen von Protagonisten, die es sehr viele gegeben hat, sondern auch deshalb, weil sich gut 2/3 des Romans mit verschiedenen Kämpfen und Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Gruppen beschäftigt haben.
Da habe ich doch immer wieder etwas den Überblick verloren welche Soldaten oder Pioniere zu welchen Offizier oder welchem Regiment gehören.
Schön waren immer die Szenen mit Mustela, die eine verlässliche und vor allem sehr treue tierische Begleiterin für Leola war und sogar am Ende noch eine wichtige Rolle spielt.
Eine zarte Liebesgeschichte ist gut eingebaut in die Handlung, sowie auch besondere Momente, wo Leola mit dem Opal im Gedanken vereint ist und auch die Yacardis, spüren wenn sie Hilfe braucht.
Das Ende bietet noch einige Überraschungen, wo Leola einiges über sich und ihre Familie erfährt. Das macht natürlich neugierig auf den 2. Band und man als Leser hofft, dass nun ruhigere und vor allem sichere Zeiten auf sie zu kommen.

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Leola

Rezensionen von Sternzauber:

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Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer

Liebe am Lebensende

Das Cover von „Ein unerhörter Wunsch“ gefällt mir rein optisch wirklich gut, es harmoniert jedoch wenig mit der Geschichte, es kontrastiert diese eher oder zeigt eine nostalgische Erinnerung der Hauptcharaktere. Ich kann gut mit dieser Wahl leben, noch mehr hätte ich jedoch eine andere und zur aktuellen Situation in der Geschichte passende Gestaltung geschätzt.

Das Buch erzählt von Claire und Eliot, die ihr Leben seit 40 Jahren gemeinsam bestreiten, gemeinsam durch Höhen, Tiefen und durch Claires Krankheit gegangen sind. Doch nun, als sich das Lebensende für Claire ankündigt, äußert sie einen völlig unerwarteten Wunsch: sie möchte sich in ihren letzten Lebenswochen von ihren beiden besten Freundinnen begleiten lassen und nicht von ihrem Ehemann. Dieser Wunsch stellt alles in Frage und sorgt für viel Wirbel…

Ann Packer erzählt diese Geschichte auf unaufgeregte, leise und feinfühlige Weise, was mir sehr gefallen hat. In der aufwühlenden Phase rund um Claires Lebensende findet sie Worte, die die Dramatik der Situation eindrücklich erlebbar machen, die jedoch ohne Pomp oder Effekthascherei auskommen. Ich konnte sehr intensiv mitfühlen und die Emotionen gut nachvollziehen. Einzig schwierig für mich auszuhalten und auch nicht ganz stimmig war, dass Eliot teilweise sowohl von seiner Frau, als auch von anderen Charakteren nicht gut bzw. respektlos behandelt wurde. Das ist mir unangenehm aufgestoßen und hatte in der Geschichte für mein Empfinden eigentlich keinen angemessenen Platz.

Eliot ist mir als Charakter sehr sympathisch und angenehm, ich schätze seinen absoluten Großmut, ich hätte ihn nur manchmal gerne dazu gebracht, mehr für sich einzustehen und Dinge nicht so passiv hinzunehmen. Claire dagegen wirkt auf mich oft sehr egoistisch und fordernd, wobei ich es andererseits bewundernswert finde, wie sehr sie für ihre Bedürfnisse und Wünsche einsteht. Zudem gibt es für mich Inhalte, die zu sehr oberflächlich bleiben und denen die Aufarbeitung in der Geschichte fehlt. Doch im Großen und Ganzen bin ich sehr begeistert von der Tiefe, der Ehrlichkeit und der schmerzhaften Authentizität der Geschichte. Der Autorin ist es gelungen den Rahmen so zu stecken, dass die Situation ins echte Leben eingebettet scheint und trotzdem erfahrbar wird, wie eng sich das Erleben rund um den Tod eines nahen Menschen zusammen zieht. Vor allem in dieser Hinsicht finde ich es wunderbar, dass wir das Geschehen hauptsächlich aus den Erfahrungen von Eliot heraus erleben. Dies ermöglicht ganz besondere Einblicke und ein intensives Einfühlen.

Das Ende der Geschichte kam mir leider zu plötzlich und ich hätte mir eine intensivere Ausleitung des Geschehens gewünscht, doch trotz der erwähnten Kritikpunkte möchte ich diesem Buch 4 Sterne verleihen, da ich es sehr gerne gelesen habe. Ann Packer traut sich an ein sehr schwieriges, aber so wertvolles und universelles Thema heran und hat dieses in weiten Teilen wunderbar umgesetzt, weshalb ich „Ein unerhörter Wunsch“ gerne all jenen LeserInnen empfehle, die sich an das Thema heran trauen – ich wünsche euch eine anregende und bewegende Lesezeit!

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Ein unerhörter Wunsch

Rezensionen von manu63:

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The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart von Saskia Louis

Stella und Rowan

Written into my heart ist der erste Band der The new love times Dilogie der Autorin Saskia Louis.

Stella arbeitet als Horoskop-Schreiberin bei der Lokalzeitung von Sunset Cove, Rowan ist für Politik und Wissenschaft zuständig und außerdem noch Dr. Love und somit für die anonyme Liebeskolumne der Zeitschrift tätig.

Als sich Stellas Freund Bryan nach einem Tipp von Dr. Love von ihr trennt nimmt das Schicksal seinen Lauf und Stella und Rowan verbindet bald mehr als nur eine streitbare Kollegenbeziehung.

Der Schreibstil der Geschichte ist locker und gut lesbar, wobei ich Stella mit ihrer Art im ersten Viertel der Geschichte nervig fand. Im Laufe der weiteren Geschichte wurde aber schnell klar warum Stella so agiert und das warum wurde gut von der Autorin aufgezeigt und auch Stellas Wandlung fand ich glaubhaft geschildert. Rowan als Charakter hat seine Ecken und Kanten, er war mir jedoch von Anfang an sympathisch.

Im Verlauf der Geschichte gibt es einige Nebenrollen die ich gut besetzt finde und die Charaktere hatten alle ihren eigenen Reiz. Die Dialoge fand ich gut und zum Teil humorvoll, wobei auch Gespräche mit Tiefgang vorhanden sind.

Die Geschichte fand ich in sich stimmig und der Verlauf sowie das Ende hat mir gut gefallen und nun bin ich gespannt auf den zweiten Teil, deren Protagonisten in Band eins in Nebenrollen schon auftauchen.

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The New Love Times, Band 1 - Written into my Heart

Rezensionen von Tinimore:

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John of John von Douglas Stuart

Zwischen Heimat und Einsamkeit

Wenn Sturheit, Scham und falsche religiöse Vorstellungen unnötige Gräben schaffen, entsteht viel Leid, wo keines sein müsste, und es werden viele Chancen auf Liebe und Nähe verpasst. Das beschreibt meiner Meinung nach ganz gut, was in John of John von Douglas Stuart passiert.

Zu Beginn der Geschichte kehrt Cal nach seinem Studium auf dem Festland nach Harris (einer Insel der Äußeren Hebriden in Schottland) zurück.

Doch schnell merkt er, dass er es dort trotz seiner Liebe zu seiner Heimat nicht aushält. Sein Vater ist kalt und streng, und auch sonst wird ihm wenig Wärme entgegengebracht. Wie endet seine Suche nach Verbundenheit?

Douglas Stuart hat wieder einen herzzerreißenden Roman voller Schmerz und unangenehmer Wahrheiten geschrieben. Seine Beschreibungen der kargen Insel Harris, des beschwerlichen Lebens dort und der schrulligen Inselbewohner haben mich sofort in den Bann gezogen. In der Mitte kam die Erzählung stellenweise nicht richtig vom Fleck. Für Cal habe ich mir einfach mehr gewünscht, und ich habe beim Lesen viel Wut empfunden, was aber sicher die Absicht des Autors war. Mich hat die Geschichte trotz aller Frustration nicht losgelassen – wer gerade den Kopf für einen tragischen Roman hat, sollte John of John eine Chance geben.

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John of John

Rezensionen von manu63:

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Pfötchen, Strand und Liebesglück von Petra Schier

Chloe und Tristan

Pfötchen, Strand und Liebesglück ist der achte Band der Lichterhaven Reihe der Autorin Petra Schier.

In diesem Band geht es um Chloe und Tristan ,welche beide in früheren Beziehungen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Beide treffen als Nachbarn in Lichterhaven aufeinander und nur dank Dackel Cooper kommt es zu einer guten ersten Begegnung.

Tristan ist eher der mürrische Nachbar der sich in sich selber zurück zieht. Chloe hat nach einer unglücklich endenden Verlobung erst mal kein Interesse an einer neuen Beziehung. Doch schon bald merken sowohl Chloe als auch Tristan das mehr zwischen ihnen ist, als nur eine bloße nachbarschaftliche Freundschaft.

Die Geschichte wird gut und gefühlvoll erzählt. Die Dialoge sind witzig und munter und zeigen die Wortfreude der Autorin. Dank Dackel Cooper gibt es gefühlvolle und humorvolle Momente und in Nebenrollen tauchen alte Bekannte aus Vorbänden auf. Die Geschichte kann man unabhängig von den Vorbänden lesen, es macht aber mehr Freude wenn man die Vorgeschichten kennt. Die Charaktere werden lebensecht und ohne Übertreibungen dar gestellt und als Leserin konnte ich die Gedankengänge und Gefühle der Handelnden gut nach vollziehen.

Explizite Stellen sind vorhanden, aber diese dominieren nicht die Geschichte sondern sind eher Randereignisse.

Insgesamt wieder eine schöne Geschichte aus der Welt von Lichterhaven.

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Pfötchen, Strand und Liebesglück

Rezensionen von C. P.:

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The Artist von Lucy Steeds

Ein Roman voller bewegender Details und Momente

Voller Erwartungen reist der britische Journalist Joseph Adelaide 1920 in die französische Provence, in der Tasche eine Einladung des zurückgezogen lebenden Malers Édouard Tartuffe. Dieser behauptet, keine Ahnung von einer Einladung zu haben, doch seine Nichte Ettie gibt Joseph kurzerhand als neues Modell für ein geplantes Bild aus.

Joseph darf bleiben. Doch dem misanthropen wie exzentrischen Künstler ist kaum ein interessantes Detail zu entlocken. Hätte Joseph doch nur von Beginn an sein Augenmerk auch auf Ettie gerichtet, denn mit ihrem Geheimnis hätte er nie im Leben gerechnet.
Das Buch lebt von so vielen Aspekten. Überzeugen konnte mich die lebendige Beschreibung der Umgebung, der Natur, des Nachbarortes sowie des abgelegenen Gehöfts, auf das der Maler sich damals aus der Großstadt zurückgezogen hat. So konnte ich mir beim Lesen jede Szene nicht nur bildhaft vorstellen, sondern in einem gewissen Rahmen auch miterleben. Fasziniert haben mich die Einblicke in die Malvorgänge des Künstlers sowie aller aufwendigen Vor- und Nacharbeiten durch die Nichte. Joseph ist natürlich auf alles neugierig und benötigt Details, um seine Leserschaft bei Laune halten zu können. Nicht nur das viele Material und Werkzeug, sondern auch das Arrangieren der Motive, der Einfluss von Licht und Zeit sowie die Wahrnehmung eines Künstlers seiner Umwelt waren ein spannender Input. Und zu guter Letzt ein Thema von aktuell hoher Brisanz: Misogynie und das bewusste Kleinhalten einer Frau durch den Mann, damit dieser sich groß fühlen kann, in Kombination mit strategischer Inkompetenz.
Man erlebt und interpretiert die Situation vor Ort quasi durch Joseph, der zunächst völlig unbedarft und mit großer Ehrfurcht an den Künstler heran tritt und den Blick für die Wahrheit erst mit der Zeit und fast nur durch Zufall gewinnt. Als heutige Frau hatte ich vieles davon schnell in Verdacht, während Joseph als Mann der damaligen Zeit mit einer völlig anderen Perspektive und Erwartungshaltung startet. Und dennoch kann ich sagen, insbesondere eine gewisse Überraschung hat mir sogar angenehme Schadenfreude bereiten können.
Die Handlung an sich zieht sich stellenweise ein wenig, dennoch bin ich der Meinung, das ist notwendig, damit Joseph glaubhaft seinen Blickwinkel neu ausrichten kann. Das etwas langsame Voranschreiten ist das Einzige, was mir beim Lesen des Romans Durchhaltevermögen abverlangte. Ansonsten konnte mich das Buch durch die oben genannten positiven Aspekte überzeugen. Entsprechend von mir 4,5 von 5 Pinseln (wobei ein zerbrochener Pinsel sogar im Buch eine nicht unwichtige Rolle für Ettie gespielt hat).

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The Artist

Rezensionen von buchina:

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EXIT® - Das Spiel: Das Haus der Rätsel von Inka Brand; Markus Brand

Gutes Einsteigerspiel in die Exitreihe

Mein Mann und ich haben uns bereits an 2 anderen Exitspielen versucht und es funktionierte zum Teil nicht so gut. Da unsere Tochter (13) nun auch mitspielen wollte, wollten wir dieses Spiel testen, da es auch ab 10 Jahre beworben wird. Dazu kommt, dass das Spiel mit den bekannten Drei Fragezeichen verbunden wird, in dem es die Protagonisten der Serie ins Spiel integriert werden.

Wie alle Exitspiele muss man durch ein Abenteuer verschiedene Rätsel lösen, um weiterzukommen. Die gefunden Zahlen muss man auf einer Wählscheibe eingeben, um dann die Zahl für die nächste Karte zu erhalten. Es gibt zum Glück immer wieder Hilfekarten, die einen Tipps geben, in welche Richtung das Rätsel geht.
Diesmal sind wir gut in die Geschichte und Rätsel reingekommen, auch unsere Tochter hatte ihren Spaß. Mir gefiel, dass die Rätsel sehr unterschiedlich sind. Zum einen was den Schwierigkeitsgrad angeht und zum anderen in ihrer Machart, manchmal muss man scheiden, zählen etc. Die Rätsel, wo man sehr um die Ecke denken musste, fielen und am schwersten, aber zum Glück gibt es immer die Hilfekarten.
Für uns ein sehr gutes Exitspiel, vor allem für Rätseleinsteiger. Wie bei allen Exitspielen kann man das Spiel nur einmal spielen, weil man das Material zum Teil zerschneiden oder sonst wie zerstören muss. Das finde ich schade.

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EXIT® - Das Spiel: Das Haus der Rätsel