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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

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Girls von Kirsty Capes

Matilda und Nora

Girls von Kirsty Capes ist ein intensives, aufwühlendes Buch, angesiedelt im Künstlermilieu und teilweise verstörend, denn es geht um die Vernachlässigung zweier Mädchen, Matilda und Nora. Der Vater meistens abwesend, die Mutter exzentrisch und abweisend.
Die Handlung ist meist in der Gegenwart angesiedelt, als die Girls schon erwachsen sind, aber das Erlebte prägte ihr Leben.

Die jüngere Tochter hat gerade erst wieder einen Selbstmordversuch hinter sich.
Aufgrund der Thematik und der Längen ist es nicht gerade durchgehend ein Lesevergügen, aber es ist ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst.

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Girls

Rezensionen von Sheilo:

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Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima

Trauerverarbeitung und die Suche zu sich selbst

Blair geht es nicht gut und ganz London bekommt das durch Social Media mit. Seit dem Tod ihres Bruders fällt es ihr schwer, an etwas anderes zu denken und die Trauer überfällt sie immer wieder. Ihre Eltern setzen ihr ein Ultimatum, weshalb sie in das Ferienhaus reist, um dort zusammen mit Conner, dem besten Freund ihres Bruders, einen Film über die Entstehung ihrer Bilder zu drehen.

Doch ausgerechnet Conner löst schon seit Blairs Jugend ganz andere Gefühle in ihr aus und diese werden immer stärker.

"Memories so golden like us" ist die emotionale Fortsetzung der "Blue Eternity"- Reihe von Gabriella Santos de Lima, die mich schon mit den ersten Teil in ihren Bann gezogen hat. Der zweite Band hat mich genauso gefesselt und ich liebe den Schreibstil voller Emotionen sehr, da man sich so gut in die Protagonisten hineinversetzen kann.

Man merkt zu Beginn des Buches schnell, dass Blair sehr unter dem Tod von Sam leidet. Sie weiß selbst, dass ihr Handeln nicht zur Besserung führt, aber sie kann diesen Teufelskreis alleine nicht durchbrechen. Ich finde Blair sehr taff und es ist beeindruckend, wie sie mit den Beleidigungen und der üblen Nachrede in den sozialen Netzwerken umgeht. Hier leistet die Autorin auch eine große Aufklärung, wie sich die Aussagen fremder Menschen auf das eigene Leben und die Psyche auswirken können.

Conner ist in meinen Augen ein perfekter Bookboyfriend, er ist wahnsinnig einfühlsam und kann durch seine starke Verbindung zu Sam natürlich genau nachvollziehen, was Blair durchmacht. Er unterstützt sie und auch er spürt immer mehr, dass er seine Gefühle nicht zurückhalten kann.

Ich liebe die Vibes zwischen Conner und Blair sehr und ich habe wirklich mit den beiden mitgefiebert. Es gibt viele sehr emotionale Szenen, die mich tief berührt haben und bei denen auch mal ein Tränchen geflossen ist. Insgesamt ist "Memories so golden like us" ein gelungener Abschluss der Dilogie und ein Buch, welches man so schnell nicht vergisst. Ich kann die gesamte Reihe sehr empfehlen.

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Memories So Golden Like Us

Rezensionen von cr:

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Before I met Supergirl von Rea Garvey

einfühlsame Biografie

einfühlsame Biografie

„Before I Met Supergirl“ nimmt einen mit auf eine Reise in die Kindheit und Jugend des Autors, zurück nach Irland, mit all dem Chaos, der Familie, den Träumen und Unsicherheiten. Im Buch erzählt Rea, wo er herkommt, erzählt von seinem Irland, seiner Familie und wie er zu Musik steht.

Er erinnert sich an seine Kindheit, Jugend, den musikalischen Werdegang.
Das Buch ist ehrlich und bodenständig. Rea schildert sein Leben nicht als Märchen oder schnellen Aufstieg, sondern voll Wärme, Konflikte, Fehler und Hoffnung. Somit alles sehr authentisch geschrieben, und das macht das Buch bzw. die Biografie auch so sympathisch.
Der Schreibstil ist klar, direkt und oft poetisch, ähnlich einem Lied.
Wer Rea Garvey-Fan ist, sollte das Buch lesen bzw. würde ich es generell allen Leuten empfehlen, die Musikbegeistert sind. Ohne Bezug zu diesem Thema, wird einem das Buch wohl nicht so zusagen, denke ich.

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Before I met Supergirl

Rezensionen von nessabo:

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Medulla von Verena Güntner

Da hat es irgendwie nicht so recht gefunkt..

Ich habe mir von diesem feministischen Werk einiges erhofft und zumindest inhaltlich fand ich es auch durchaus gut. Probleme hatte ich allerdings über weite Strecken mit dem Stil und auch den Figuren selbst, weshalb es insgesamt einfach nicht so überzeugen konnte wie erhofft.

Bereits den Start in die Geschichte fand ich müßig.

Mir waren es irgendwie zu viele Figuren, die parallel in die Geschichte eingeführt wurden. Grundsätzlich mochte ich die Strukturierung in drei Teile mit drei zentrierten Paaren und auch das teilweise Überschneiden der Handlung, die dadurch wiederum um weitere Blickwinkel bereichert wurde, hat mir gefallen. Nachdem ich dann alle Figuren halbwegs sortiert hatte, bin ich mit dem Mittelteil auch gut klargekommen. Nichtsdestotrotz schreibt Güntner für mich zu einem gewissen Grad assoziativ, legt die Gedanken und Beziehungen der Figuren nicht unbedingt offen auf den Tisch. Das ist einfach nicht meine liebste Art der Erzählung.

Und auch die Figuren selbst haben es mir nicht so leicht gemacht. Einerseits fand ich es toll, wie radikal, rotzig, widerständig und in bestimmten Momenten solidarisch die Frauen dieser Geschichte geschrieben wurden. Sie machen bedingungslos, was sie wollen - besonders, aber nicht ausschließlich, in Bezug auf ihre Körper. Ich finde, dass das durchaus kontrovers beschrieben ist und sicherlich polarisieren wird. Mir gefällt dieses kompromisslose Verhalten bei Romanfiguren, die keine cis Männer sind, als Stilmittel aber wirklich gut. Im echten Leben wäre es sicherlich vielschichtiger, aber gerade das Zugespitzte macht den gesellschaftskritischen Punkt klar.

Andererseits waren mir die Figuren zu distanziert. Ich habe bis zum Schluss kein richtiges Gefühl für ihr Innenleben bekommen und sie in Bezug auf andere Menschen als emotional eher isoliert wahrgenommen. Auch auf Kommunikationsebene hat das Beschriebene nicht so recht meinen Bedürfnissen entsprochen.

Bereits zwischendrin gab es zudem Szenen, die mir zu abgedreht waren und das Ende schließt sich da mit an. So verbleibe ich eher ernüchtert und bin in meiner Bewertung unschlüssig. Zu großen Teilen hat sich der Roman nämlich trotzdem sehr flüssig lesen lassen und der Widerstand seitens der Figuren hat mir wirklich gefallen. Ich finde, es verdient Anerkennung, einen so kompromisslosen Roman zu schreiben, der zu einem gewissen Grad polarisieren wird. Ich vergebe deshalb wohlmeinende 3 Sterne und empfehle das Buch eher Personen, die nicht unbedingt sympathische und emotional greifbare Figuren suchen.

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Medulla

Rezensionen von Peachybookdreams :

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The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh

Hat mir leider nicht gefallen

Puh, leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht abholen. Ich habe die Angewohnheit, Bücher zu beenden, selbst wenn sie mir nicht gefallen. Ich habe immer die Hoffnung, dass sich meine Meinung noch ändern könnte, aber hier ist das bedauerlicherweise nicht passiert.

Beide Protagonisten waren mir einfach sehr unsympathisch.

Jude, die unbedingt James berühmte Eltern für eine ihrer Podcast Folgen interviewen möchte, ging dabei so aufdringlich vor, dass es einfach nur unangenehm war. James, der seine Ruhe von dem familiären Ruhm möchte, ist natürlich genervt, was ich an dieser Stelle auch nachvollziehen konnte, jedoch zieht sich diese schlechte und mürrische Laune durch das gesamte Buch.

Mir hat einfach eine glaubhafte Romantik zwischen den Protagonisten gefehlt. Beide schmachten sich von der ersten Sekunde an, vor allem James sexualisiert Jude gefühlt in jeder Sekunde. Generell fällt fast auf jeder Seite eine sexuelle Anspielung oder Bemerkung, das war mir einfach zu viel des Guten.

Am sympathischsten war mir Eleanore von all den Charakteren. Penns aufgesetzter Jugendslang war super anstrengend und hat für mich einfach nicht in eine Cozy Geschichte gepasst. Es gab schon ein paar Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber für mich wirkte es so, als hätte man auf Krampf versucht, jeden Satz maximal lustig auszuschmücken, das hat auch manche Dialoge sehr in die Länge gezogen. Manche Witze empfand ich als unangebracht. Die Bemerkung mit den Hexenverbrennungen hat mich schon sprachlos gemacht und musste echt nicht sein. Echte Frauen sind ums Leben gekommen und hier wird das ganze als lustiger Witz verpackt.

Hörbuch: Die Sprecher haben mir an sich ganz gut gefallen, lediglich die Stellen, bei denen der männliche Sprecher in einer sing sang Stimme gesprochen hat, fand ich etwas übertrieben.

Fazit: Leider war die Geschichte nicht meines, ich bin einfach nicht mit den Protagonisten warm geworden und dieses Cozy Herbst Gefühl ist nicht aufgekommen. Eleanore hat mir von allen am besten gefallen, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiter lesen möchte.

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The Pumpkin Spice Latte Disaster

Rezensionen von milky:

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Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer

unschlüssig

Der Roman "11 ist eine gerade Zahl" handelt von zwei parallelen Geschichten. In der Haupterzählung geht es um Katja und ihre Tochter Paula, die erneut an Krebs erkrankt ist. Während des Krankenhausaufenthalts erzählt Katja ihrer Tochter eine Geschichte, um die Zeit zu überbrücken. Das Buch besteht zu etwa 60 % aus der Haupterzählung und zu 40 % aus der ausgedachten Geschichte von Katja.

Durch den gewählten Schreibstil lässt sich alles meistens zügig und flüssig lesen, manchmal wird es jedoch etwas holprig. Die Hauptfigur Katja ist an sich gut beschrieben, jedoch konnte ich leider keinen Bezug zu ihr herstellen, da mir die Tiefe fehlte. Paula ist nur oberflächlich beschrieben, was sehr schade ist.
Wer Spannung sucht, liegt hier bei diesem Buch falsch. Obwohl es keine Spannung gibt, möchte man das Buch trotzdem immer weiter lesen. Wer allerdings daran interessiert ist, eine Geschichte erzählt zu bekommen, ist hier genau richtig.

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Elf ist eine gerade Zahl

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Ring the Bells von C. K. McDonnell

Macht großen Spaß

Wie alle Bücher der Reihe geht es wieder abgedreht und abwechslungsreich zu. Diesmal nicht nur gruselig, sondern auch weihnachtlich. Eine Vereinigung der besten Feste des Jahres. So fühlt es sich beim Lesen auch an: eine schaurige Weihnachtsparty, die viel zu schnell vorbei ist.

Alle liebenswert-chaotischen Redaktionsmitglieder sind wieder mit dabei.

Es gibt einen rührenden Abschied und eine wiederwillige Begrüßung - ein natürlicher Kreislauf in einem ausbalancierten Stranger Times Kosmus, dem große Gefahr droht. Die Handlung ist voller unerwarteter Wendungen, die manchmal so verrückt sind, dass man laut lachen muss, aber diesmal findet sich in dem magischen Chaos sogar ein bewegender Part der Ernsthaftigkeit.

Egal mit welchen Erwartungen ich starte, immer wieder schafft es C. K. McDonnell mich zu verblüffen. Er beweist mal wieder ein gutes Gespür für Spannung und emotionale Momente. Aber am meisten schätze ich ihn für seinen Humor. Vieles ist wie ein guter Witz, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht und der Unterhaltungswert ist hoch.

Ein unverzichtbares Muss für Fans der Reihe. Es macht großen Spaß. Ich vergebe 5 Sterne, da mehr leider nicht möglich sind.

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Ring the Bells

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Der Wunschzetteldieb von Amelie Benn

Eine wunderschöne Geschichte mit entzückenden Illustrationen

Ich finde das Cover und die Zeichnungen entzückend. Sie sind nostalgisch und erinnern mich an meine eigene Kindheit während der Weihnachtszeit.

Ich war sofort begeistert vom Erzählstil. Die Vorstellung der Zwillinge inklusive deren Vorlieben zu Beginn des Buches erleichtern den jungen Lesern den Einstieg in die Geschichte.

Da die Zwillinge ein Bub und ein Mädchen sind, fragt man sich, weshalb sie sich derart ähnlich sehen. Das wird durch die Geschichte anfangs aufgeklärt. Anni und Tim besuchen die gleiche Schule und haben bis auf wenige Ausnahmen die gleichen Interessen. Als plötzlich die Wunschzettel der Kinder verschwinden, legen sich die beiden auf die Lauer um den Dieb zu erwischen.

Die Schrift ist schön groß und die Kapitel sind kurz gehalten. Die Illustrationen von Nadine Reitz finde ich wunderschön. Auch die Größe des Buches ist optimal.

Ich finde dieses liebevoll gestaltete Adventbuch mit den 24 schönen und spannenden Geschichten sehr gelungen.

Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen.

Beim Lesen des Buches fühlt es sich richtig weihnachtlich an. Alles was zur Winterzeit passt, wurde in den Geschichten gekonnt eingearbeitet.

Die Bastelanleitung am Ende des Buches finde ich auch sehr toll.

Alles in allem ist es ein gelungenes Kinderbuch, und eine klare Leseempfehlung.

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Der Wunschzetteldieb

Rezensionen von MarcoL:

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Zerbrichmeinnicht von Sibylle Reuter

Ein herrlich zu lesender autofiktionaler Roman über Herkunft und Zuhause

Die Autorin erzählt in diesem stark autofiktional geprägten Roman viel über ihr Aufwachsen in Sofia. Ihre Großeltern flohen damals vor dem NS-Regime aus Österreich nach Bulgarien.
Die Kindheit war entbehrungsreich – ein Vater zur Unterstützung nicht vorhanden. Ihre Mutter arbeitete viel, opferte sich auf um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen – vor allem mit Bildung und den Bezug zur Deutschen Sprache – und dem steirischen Dialekt der Großeltern.

Die DDR war ideel und mit dem Konsulat sehr nahe.
Mit 19 Jahren konnte die Autorin nach Österreich gehen um in Graz zu studieren, ihre Mutter, zu der es bis dahin eine sehr enge Bindung gab, blieb zurück. Der Kontakt, vorerst sehr innig, begann zu bröckeln … mit unschönen Szenen – wie sie das Leben oftmals so schreibt und eine Art Toxizität entwickelt.
Das Buch ist aber weit mehr als eine Familienchronik. Das ist eigentlich nur der Rahmen, in dem sich die Protagonist*Innen aufhalten. Das wahre Leben spielt sich im Inneren ab. Eine kommunistisch geprägte Kindheit mit engen Kontakten zur DDR, dazu eine Mutter, die sehr viel erreichte, und Großeltern mit österreichischen Wurzeln, die nicht nur in der Sprache gelebt wurden. Es stellt sich immer wieder die Frage: wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wurzeln hin oder her – wo will ich im Leben sein.
Die Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle – bulgarisch, steirischer Dialekt, sächsisches Genuschel, all das mischt irgendwo mit und zeigt letztendlich in einem Gespräch an, egal wo man ist, dass man nicht ansässig ist. Das kann belastend sein.
S. 16: „Wo kommst du her?“, hieß immer noch für mich: „Du bist nicht gut genug, um eine von uns zu sein.“
Und dennoch, durch die Abgrenzungen des Kommunismus' wurde das verbotene Ausland sehr interessant.
Als dann das Reisen möglich war, auch die Rückkehr für Besuche nach Bulgarien, stellt sich immer mehr die Frage nach Zugehörigkeit, Wurzeln.
S. 215: „Bulgarien ist Vertrautheit und Fremde zugleich“
S. 216: „Weder weiß ich, wo ich hingehöre, noch wo ich dazugehöre.“
Es stellt sich immer mehr die Frage, nach dem Zuhause.
Und dann kommen in den Schlusskapiteln so wunderbare Worte und Sätze vor, die das ganze Tohuwabohu von Sprachen und Orten und Ländern und Staaten wie eine Mauer einfallen lassen.
S. 228: „Zuhause ist in mir. Ganz gleich, wo ich bin.“ - für mich eine sehr starke Aussage.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. In vielen kurzen Kapiteln leben und leiden, bangen, hoffen und freuen wir uns mit der Autorin mit. Der Roman lässt sich einfach nicht mehr auf die Seite legen und muss am Stück gelesen und durchgesuchtet werden.
Ganz große Erzählkunst – leicht und locker, dennoch mit irrem Tiefgang – es ist mir ein Bedürfnis, eine riesengroße Leseempfehlung auszusprechen.

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Zerbrichmeinnicht

Rezensionen von Claudia R.:

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Schwein im All - Roboter im Stall von Franziska Frey

wundervolles Wendebuch

Klappentext / Inhalt:

Schweinchen Henry staunt nicht schlecht, als eine seltsame Maschine vom Himmel fällt. Neugierig kommt er näher – und findet sich wenig später in einem echten Raumschiff wieder. Doch die Außerirdischen verstehen ihn völlig falsch!
Roboter Piep3 will die Erde erforschen, doch nichts läuft wie geplant.

Die Maschinen hier sind so … unfreundlich! Warum redet denn niemand mit ihm?
Zwei lustige Geschichten voller Missverständnisse – über das Fremdsein, verrückten Begegnungen und die wunderbare Kunst, sich trotzdem zu verstehen.
Die Kunst, über den eigenen Tellerrand zu schauen!
Nur weil man dieselbe Sprache spricht, heißt das noch lange nicht, dass man einander auch richtig versteht. Dieses intergalaktische Doppelabenteuer hilft Kindern, Offenheit, Toleranz und interkulturelles Verständnis zu entwickeln!
Dabei verbindet das besondere Wendekonzept die beiden Geschichten von Schweinchen Henry und Roboter Piep3 auf einzigartige Weise, sodass es Kindern leicht fällt, sich in die liebenswerten Hauptfiguren hineinzuversetzen!

Cover:

Die beiden Cover sind sehr schön umgesetzt. Vorn ist ein Schwein im Weltall zu erkennen und die vielen Planeten drumherum sind sehr beeindruckend dargestellt. Auch farblich ist es farbenfroh und sehr niedlich umgesetzt. Die Rückseite des Buches zeigt ein weiteres Cover, denn es handelt sich hierbei um ein Wendebuch und es hat dadurch zwei Cover. Das zweite zeigt einen Roboter im Stahl zwischen vielen verschiedenen Tieren, wie Ziege, Schaf, Kuh und Hühnern. Auch dieses ist sehr lustig und schön umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein Wendebuch mit zwei Geschichten, welche in der Mitte zusammenfinden. Beide Geschichten erzählen von Missverständnissen und so manchen Problemen, so dass man ruhig mal über den Tellerrand hinaus schauen sollte.

Die eine Geschichte erzählt die Erlebnisse aus Sicht eines Schweins und in der anderen Geschichte bekommt man die Sichtweise des Roboters Piep3 erzählt. In beide kann man sich gut hinein versetzen und beide sind echt toll und auch sehr liebenswert umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details dazu zurück.

Beide Geschichten wurden sehr liebevoll und bildlich beschrieben und umgesetzt. Man kann dem Geschehen sehr gut folgen und so manche Situationen sorgen für Lacher. Aber auch lernen kann man was dabei über Planten, Tiere, Sprache und so vieles mehr.

Auch optisch ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Die bunten Bilder machen sehr viel Freude und setzen das Ganze sehr schön um. Die Illustrationen geben das Gelesene sehr gut wieder und die bunten Bilder laden auf jeden Fall zum Betrachten ein. Die beiden Geschichten sind sehr schön illustriert und die Bilder auch für die Altersstufe passend gewählt.

Beide Geschichten sind wunderschön umgesetzt und fügen sich mittig schön zusammen.

Auch stecken so einige kleine liebevolle Botschaften darin und es ist eine gelungene Mischung aus Geschichte mit humorvoller und spannender Unterhaltung.

Es wird in Reimform erzählt, aber diese wirken recht leicht und nicht aufgesetzt, was mir gut gefallen hat. Die Reime wurden gut gewählt und gaben dem Ganzen etwas melodisches.

Ein tolles Wendebuch, welches zeigt, dass man Neuem offen gegenüber sein sollte.

Fazit:

Ein wundervolles Wendebuch mit zwei tollen Geschichten, die gut zusammenfinden und wichtiges vermitteln.

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Schwein im All - Roboter im Stall