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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

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Winona und der Ruf der Wiccas von Mina Teichert

Magische Fantasy-Ideen

Ich lese als Erwachsene immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher und dieses Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist sehr geheimnisvoll und wunderschön gezeichnet und es gibt einige Details auf den zweiten Blick zu entdecken. Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall in seinen Bann ziehen und vorallem die vielen, fantasievollen Ideen haben mich begeistert!

Das Buch dreht sich um Wiona, nach ihrem zwölften Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Leben.

Zuerst besucht sie ein schwarzer Vogel, der spricht. Dann bekommt sie ein geheimnisvolles Geschenk, das sie und ihre Klassenkameradinnen Ophelia, Lilly und Grace in ein Land namens Turmalin stolpern lässt. Und zu allem Überfluss sitzen sie dort erst mal fest. Denn der Jadewald ist faszinierend und düster, die Blumen haben eine eigene Meinung , die Pilze sind viel zu groß und die Bewohner des Waldes führen die vier in die Irre. Was hat es mit den verlorenen Wiccas , den guten Hexen des Waldes, auf sich? Was führt die Herrscherin der Spiegelstadt im Schilde? Und was tut man, wenn man von fliegenden Waschbären entführt wird? Schnell wird klar, dass Vertrauen, Mut und echte Freundschaft die Schlüssel zum Sieg sind. Und dass man manchmal dem Ruf von Wiccas folgen muss, um über sich hinauszuwachsen.

Der Schreibstil des Buches ist sehr locker und leicht zu lesen und passt sehr gut zum Genre des Kinder- und Jugendbuches. Vorallem Kinder werden hier ihren Spaß haben an dem bildhaften Schreibstil aber auch Erwachsene können ganz in diese Welt eintauchen und den "grauen" Alltag hinter sich lassen. Ich fand es ausserdem toll, wie die Charaktere in wenigen Worten doch tiefgründig beschrieben werden und auch die Landschaft sieht man direkt vor den Augen wie bei Alice im Wunderland.

Diese fantasievolle Geschichte ist zu jeder Zeit spannend und mitreißend geschrieben, die Bilder die vor den Augen des Lesers entstehen sind wunderschön, insgesamt eine tolle Reise in ein bezauberndes Land mit einer spannenden Story und tollen Charakteren, gerne mehr davon!

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Winona und der Ruf der Wiccas

Rezensionen von robertp:

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz

Wer war's?

Vorab gesagt wird mit dem Lesen des Klappentextes der Inhalt des Romans perfekt beschrieben.
Antony Horowitz beschreibt in „Tod zur Teestunde“ wie sich die Lektorin Susan Ryeland immer tiefer ins Schlamassel befördert. Ausgehend von einem einfachen Lektorat für einen klassischen Krimi a la Agatha Christie verwickelt sie sich immer tiefer in eine Familiengeschichte, die Jahrzehnte zurück ihren Ursprung hat.

Warum also soll LeserIn sich dieses Buch zu Gemüte führen?
Erstens ist es ein spannend geschriebener Krimi, der in sich selbst wieder einen zweiten Krimi enthält. Wir bekommen also zwei Bücher zum Preis von einem. Die beiden Abschnitte sind sogar durch verschiedene Schriften klar voneinander abgegrenzt.
Zweitens ist dies der dritte Band mit der Hauptdarstellerin Susan Ryeland. Ich kenne die beiden vorangegangenen Bände nicht, konnte aber mit der Handlung ohne Vorwissen mithalten. Es hätte jedoch noch mehr Spaß gemacht der sympathischen Heldin ein drittes Mal zu folgen.
Drittens wir LeserInnen werden aktiv zum Mitraten aufgefordert. Wer sich in die Welten der beiden Romane einliest und versucht alle Hinweise auf die diversen Mörder zu finden, kann sich wie Hercuke Poirot oder Miss Marple fühlen. Es sind beide Handlungsstränge als klassische „whodunit“ angelegt.
Anthona Horowitz hat Erfahrung mit der Belebung klassischer Helden. Nicht nur James Bond und Sherlock Holmes wurden von ihm weiterentwickelt, auch den jungen Spion Alex Rider hat er erfunden. Mit der Figur der Lektorin Susan Ryeland ist ihm eine patente Heldin gelungen, die sehr rasch in jedes mögliche Fettnäpfchen steigt um sich daraus wieder souverän zu befreien.
Für alle die immer schon einen klassischen Krimi lösen wollten und in einem Buch mehrere Romane gleichzeitig lesen können.

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3)

Rezensionen von brauneye29:

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Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann

Interessantes Thema

Zum Inhalt:
Als Pat einen Anruf von der BBC-Moderatorin Gwen bekommt muss sie erstmal darüber nachdenken, ob sie über ihre Vergangenheit sprechen will. So viele Jahrzehnte durfte sie nichts darüber sagen, denn Pats Vergangenheit hat mit den wagemutigen Frau des Widerstands zu tun. Gwen findet bei ihren Recherchen viel heraus, vielleicht sogar den Schlüssel damit Pat sich mit ihren Erinnerung auseinander setzen kann.

Meine Meinung:
Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Geschichten aus der Vergangenheit gibt, die noch nicht erzählt wurden, aber dringend erzählt werden sollten. Mir waren die Frauen, die sich so für den Widerstand einsetzten, nicht bekannt und ich finde es toll, jetzt mehr darüber erfahren zu haben. Klar, am Ende ist es ein Roman, aber er wirkt schon so, als wüsste die Autorin, was sie da schreibt. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war gut gemacht und die Atmosphäre gerade was die Vergangenheit an geht, wirkte sehr authentisch. Das Buch lebt natürlich auch von den Protagonisten, die ich gut ausgearbeitet fand und nicht übertrieben. Ich hatte die Hörbuchversion und fand das Buch sehr gut gelesen.
Fazit:
Interessantes Thema

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Wir dachten, das Leben kommt noch

Rezensionen von Minangel:

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Glimmer von Bernhard Tewes

Meine Meinung: Endlich hat sich jemand intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, dass mich schon längere Zeit fasziniert, als ich begann, mich mit der Positiven Psychologie zu beschäftigen.
In drei Teilbereiche hat der Autor das Buch aufgegliedert: Selbst, Interaktionen und Präsenz.
Im Prinzip wird in angenehmen Ton bzw.

Schreibstil - der alles andere als Besserwisserisch ist - erklärt, wie wir bewusst die kleinen positiven Momente des Alltages wahrnehmen und in unser Leben integrieren. Praktische Beispiele sowie Erzählungen aus dem persönlichen Umfeld des Autors machen das Geschriebene lebendig und begreifbar.
Fazit: neues und doch auch alt bekanntes unter dem Namen „Glimmer“ zusammengefasst ergeben eine lesenswerte Lektüre. 4 Glimmersterne ist es mir auf alle Fälle wert, da mir persönlich AHA Momente gefehlt haben und bisschen zu viel Eigenwerbung dazwischen war.

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Glimmer

Rezensionen von verhei:

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Nur Gundula gärtnerte giftiger von Dany R. Wood

Dorfpolizist Jupp Böttinger ermittelt wieder in unterhaltsamer Manier

Gundula und Alfred Böttinger sind der Schrecken der Nachbarschaft, da sie immer Dinge finden, um sich über ihre Nachbarn zu beschweren – lärmende Kinder, falsch geparkte Autos, Lärm allgemein. Eines morgens findet Gundula ihren Mann tot auf – nach einem neuerlichen Streit mit den Nachbarn und einen Polizeieinsatz durch Jupp Backes.

Der Notarzt erkennt bei der Untersuchung Schaum vor dem Mund des Toten und so bringt Dorfpolizist Jupp Backes den Toten und den vielleicht vergifteten Käsekuchen zur Untersuchung.

Neben den Ermittlungen in der verfeindeten Nachbarschaft, tauchen wir auch wieder ins Familienleben der Backes ein. Jupp und seine Frau Inge werden von Inges Mutter Käthe besucht, die die Insel Sylt und ihren neuen Partner hinter sich lässt, um in der Heimat abschalten zu können. Etwas das an Jupps Nerven zehrt. Auch Tochter Eva, die mit ihrer neuen Familie Mann Chung und Stiefsohn Wunderkind Luan ins renovierte Nachbarhaus gezogen ist, strapaziert seine Nerven.

Der neue Band schließt gut an die Gestaltung und Art der Vorgängerbände an – ist aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesbar. Jupp ermittelt etwas unkonventionell und lässt sich von seinem Bauchgefühl leiten. Sehr zum Schrecken der Kollegen, ist da teilweise auch schon die ganze Familie über die Ermittlung im Bilde. Der Dorfpolizist ist wie für einen Dorfpolizisten üblich auch Ansprechpartner für die kleinsten Probleme und stolpert so auch manchmal zufällig über Informationen. Erheiternd ist die oft politisch nicht so korrekte Art mit der Jupp Dinge angeht oder Sachen versteht.

Schlussendlich, nach vielen Wendungen ist aber auch dieser Fall wieder logisch gelöst und die Bauchmuskeln können sich von den Lachanfällen erholen.

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Nur Gundula gärtnerte giftiger

Rezensionen von Gute_Laune:

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Weihnachten - ein Fest packt aus von Gideon Böss

Erstaunliches über die Geschichte der Weihnacht

Der Schreibstil ist wunderbar! Humorvoll, aber dennoch kein Geblödel. Die Fakten werden einfach nur so vorgetragen, dass sie nicht trocken und langweilig sind. Von den vielen Heiligen und anderen christlichen Figuren wird einem allerdings fast schwindelig. Ja, die meisten kennt man, ganz klar, aber so detailliert hat man sich dann doch nicht mit ihnen auseinandergesetzt und oft auch nicht wirklich die Verbindungen gekannt oder gesehen.

Wirklich bewusst war mir auch nie, dass die meisten Gedenktage nicht die Geburtstage der Heiligen sind, sondern deren Todestage. Und das gab mir wirklich zu denken.

Es ist erstaunlich, dass man feststellen muss, wie wenig man sich mit Weihnachten eigentlich auskennt, obwohl es jedes Jahr in unserem Leben stattfand und stattfindet, ob selbst gefeiert oder nur am Rande mitbekommen, weil es eben omnipräsent ist. Dass sich dieses Fest tatsächlich erst so spät etabliert hat, war mir in der Tat neu. Ich sehe Weihnachten nun mit anderen Augen.

Da ich Deko liebe und den Zauber der Weihnachtszeit darin und damit verbreiten möchte, habe ich schon immer früh damit angefangen und spät abgeräumt. Ab sofort nutze ich für mich die längstmögliche Zeitspanne dafür, nämlich vom Martinstag bis zu Mariä Lichtmess! Besonders im Hinblick auf die schlimmste Zeit Deutschlands bin ich erstaunt, was sich Menschen einfallen lassen können, um Tatsachen zu verdrehen und ein Fest wie Weihnachten verbieten zu wollen bzw. es einer anderen Geschichte zuzuordnen.

Ich bewundere, mit wie viel Liebe und Sorgfalt Gideon Böss all diese Fakten rund um Weihnachten zusammengesucht hat. Das hat eindeutig lange gedauert und war viel Arbeit! Dann alles so liebevoll mit Witz dem Leser zu vermitteln, das ist große Kunst! Ich freue mich unbeschreiblich, dieses Kleinod entdeckt zu haben und lege es allen, wirklich allen sehr ans Herz! Es wäre schön, wenn es einen zweiten Band geben würde mit mehr Fakten über spezielle Weihnachtstraditionen in anderen Bundesländern und auch auf der ganzen Welt. Der Teil geriet ein wenig kurz. Bleibt nur noch zu sagen: Frohe Weihnachten!

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Weihnachten - ein Fest packt aus

Rezensionen von Iomarmi:

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Affenliebe von Natasa Dragnic

Affenliebe

Nataša Dragnićs neuen Roman kann man in einem Schwung durchlesen – und genau das habe ich gemacht. Affenliebe erzählt von Maximilian Kaiser, einem vierundsechzigjährigen Berliner Literaturprofessor, der eine Vorliebe für Affen, Bücher und Stendhal hat. Und eine Besessenheit für die mysteriöse Monika.

Maximilian erhält einen Brief von Monika, darauf folgt eine E-Mail-Korrespondenz und schließlich ein Treffen, das völlig anders verläuft als geplant. Übrig bleibt ein verwirrter und verliebter Maximilian, der sich auf die Suche nach Antworten begibt …

Nataša Dragnić schreibt intelligent, scharfsinnig und mit viel Wortwitz – vielleicht ein bisschen ungewöhnlich, aber dafür immer unterhaltsam.

„Affenliebe“ ist ein Roman, der mit Erwartungen spielt und zugleich zeigt, wie verletzlich, komisch und unberechenbar die Liebe im späteren Leben sein kann. Wer Lust auf etwas Abseitiges, Sprachgewandtes und überraschend Warmherziges hat, wird mit dieser ungewöhnlichen Geschichte definitiv seine Freude haben.

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Affenliebe

Rezensionen von Gute_Laune:

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Die Gegenspielerin von Jill Childs

Der lange Schatten der Vergangenheit

Für Anna ist es ein Schock, als sie nach der Ursache des seltsamen Lichts im Haus von Dr. Taylor sieht und diesen ermordet vorfindet. Er war für sie eine Art zweiter Vater, seine Frau eine Art Ersatzmutter und die Tochter ihre beste Freundin. Doch noch schlimmer ist, dass sie bedroht wird. Für Anna beginnt ein Alptraum, der seine Wurzeln in ihrer eigenen Vergangenheit und einem dunklen Geheimnis hat.

Die Sprecherin wirkt etwas müde, langsam, träge. Das passt nicht so gut zu den Ereignissen. Dadurch zieht sich die an sich sehr gute Story leider etwas in die Länge. Als Leser und Hörer erfährt man nur in ganz kleinen Stückchen mehr von den Zusammenhängen, die den Betroffenen eigentlich schon längst klar sind. Eine Wendung folgt der nächsten und am Ende gibt es noch einen ganz besonderen Twist, der uns staunend und schockiert zurücklässt. Das ist wirklich gut gelungen, wiegt für mich aber die Längen nicht ganz auf. Auch kam ich mit den unterschiedlichen Erzählperspektiven nicht ganz so problemlos klar, wie ich das sonst schaffe.

Die Figuren mochte ich zwar fast alle sofort, doch hatte ich auch oft eine Art Restzweifel. Ganz unschuldig hielt ich tatsächlich niemanden. Jedem habe ich eine Leiche im Keller zugetraut, wenn auch auf jeweils völlig andere Art. Ja, Jill Childs hat mich tüchtig an der Nase herumgeführt! Dafür belohne ich sie mit vier Sternen.

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Die Gegenspielerin

Rezensionen von Julchentim:

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All Better Now von Neal Shusterman

Glück als Gefahr. Eine unbequeme Idee, die nachwirkt

Dieses Buch spricht junge Leser an, bleibt aber nicht an der Oberfläche und ist somit für jeden etwas. Die Idee trifft (m)einen Nerv! Ein Virus breitet sich aus. Wer überlebt, verliert Angst, Wut, Stress und Depression. Zurück bleibt Zufriedenheit. Der Preis ist hoch. Einer von 25 stirbt.

Eine Frage hat mich durch das ganze Buch begleitet.

Würde ich mich anstecken lassen?

Die Geschichte folgt drei Jugendlichen aus sehr unterschiedlichen Welten. Mariel lebt auf der Straße, Ron ist der Sohn eines Superreichen, Morgan erbt Macht und Geld von einer fanatischen Gegnerin des Virus. Alle drei treffen Entscheidungen, die man verstehen kann und die man trotzdem ablehnt. Genau das macht das Buch stark.

Es gibt keine einfache Seite, für die man eindeutig sein möchte. Beide Lager handeln aus Motiven, die nachvollziehbar sind, und richten dabei Schaden an. Das fühlt sich erschreckend real an.

Die gesellschaftlichen Folgen stehen klar im Fokus: Wirtschaft, Medien, Macht und Angst greifen ineinander. Wer von Unzufriedenheit lebt, kämpft gegen Heilung. Das ist hart, aber schlüssig.

Die Figuren sind nicht immer sympathisch. Sie sind oft egoistisch, machen Fehler. Gerade deshalb wirken sie sehr menschlich. Besonders Morgan hat mich beschäftigt. Ihr Weg zeigt, wie schnell Haltung kippen kann, sobald Einfluss ins Spiel kommt.

Das Buch ist lang, der Mittelteil zieht sich spürbar. Manche Passagen hätten straffer sein dürfen. Dafür sitzt das Ende umso stärker, endet (sehr) offen.

Was bleibt, sind viele Fragen. Wie viel Freiheit steckt in echtem Glück? Wie viel Kontrolle verträgt eine Gesellschaft? Und wer entscheidet, was heil ist?

Ich habe das Buch gern gelesen. Es hat mich geärgert, nachdenklich gemacht und begleitet. Genau das erwarte ich von guter dystopischer YA.

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All Better Now

Rezensionen von Petra Sch.:

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Erebos 3 von Ursula Poznanski

Teil 3 um Nick und das grausame Computerspiel Erebos

Erebos ist zurück , ein Mädchen ist verschwunden - und Nick muss wieder als Dunkelelf Sarius mitspielen. Kann er das Spiel ein drittes Mal besiegen?

Auch wenn es schon länger her ist, dass ich Erebos 1 und 2 gelesen habe, ist man sofort wieder mittendrin in der Welt dieses Computerspiels, das nicht nur ein Computer-Spiel ist.

Und in Nicks Leben, der als wirklich sympathischer und empathischer Charakter gezeichnet ist und versucht, mit den strengen Vorgaben von Erebos sein Leben und das seiner Spielfigur Sarius bestmöglich zu meistern. (Und im Spiel heißt das: überleben.)

Nick ist nun erwachsen und arbeitet als Fotograf, doch sein Job läuft nicht recht gut, er hat kaum Aufträge.
Sein Freund Victor, den ich immer schon sehr mochte, weil er so witzig und gefinkelt ist, ist auch wieder dabei.
Man fiebert mit Nick von der ersten Seite an mit und ist wieder genauso fasziniert von dieser dunklen, düsteren Spielewelt (die hier aber leider nicht ganz so detailliert gezeichnet ist wie in den Vorgängerbänden), in der Dunkelelfen, Vampire, Barbaren, Werwölfe und andere fantastische Wesen Kämpfe bestreiten und Rätsel lösen müssen. Doch nicht nur in der virtuellen Welt; auch in der realen Welt müssen Aufträge erledigt werden.
Die Spieler müssen Horden zu je 10 Figuren bilden, um Rätsel zu lösen und etwas oder jemanden zu finden. Jedoch erhalten sie keine genaueren Hinweise. Man rätselt ebenso mit und ist auch ebenso ratlos wie Nick. WAS sollen diese Zeichen, Hinweise und Andeutungen bloß bedeuten?

Ich habe mich diesmal jedoch lange gefragt, was genau der Sinn hinter Erbos ist; bzw. warum sich das Spiel nach so langer Zeit wieder aktiviert hat. Denn Erebos weiß, worum es geht, wer beteiligt ist usw. Warum also in der virtuellen Welt Mitstreiter finden für eine Sache, die man in der realen Welt leicht hätte anzeigen können? Bzw. kam es mir so vor, dass Erebos überhaupt der Grund für die kriminellen Handlungen war - also somit total widersächlich.
Leider hat mich die Auflösung bzw. Begründung nicht ganz überzeugt - oder ich hab es einfach nicht richtig verstanden ;)


Fazit:
Obwohl mich Motiv und Auflösung nicht so ganz überzeugen konnten, weiß Ursula Poznanski mit Schreibstil und Verlauf zu fesseln. Der Spannungsbogen ist konstant aufrecht und man fiebert mit Nick von der ersten bis zur letzten Seite mit!!

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Erebos 3