Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Die Gesichter des Mithras von Sami Eriksson
Interessante Geschichte rund um den Mithras- Kult
Ich habe vorher noch wenig von Mithras und seiner Religion gehört, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das sich genau diesem Thema widmet. Und ich muss sagen, dass ich so von der Geschichte gefangen war, dass ich das Buch kaum mehr zur Seite legen wollte, auch wenn es für mich in Teilen etwas zu fantasievoll wurde.
Die Geschichte nimmt den Leser mit nach Rom ins Jahr 190 nach Christi Geburt. Das Weltreich ist gezeichnet von religiösen und gesellschaftlichen Gegensätzen, die sich unter Kaiser Commodus weiter zuspitzen. Im fernen Dalmatien verliebt sich der Sklave Lucius in die Tochter eines alten Adelsgeschlechts. Als das unwahrscheinliche Paar ein Kind erwartet, gerät ihre Romanze unter den Einfluss einer uralten Macht aus dem Orient. Zwei Jahrtausende später macht die deutsche Nachwuchsarchäologin Nora während einer Ausgrabung auf dem Balkan eine sensationelle Entdeckung. Sie stößt auf ein verborgenes Mithras-Heiligtum und erweckt dadurch das tödliche Grauen aufs Neue, das Lucius' und ihr Schicksal miteinander verbindet.
Ich bin regelrecht durch das Buch geflogen, dies lag auf jeden Fall an dem locker-leichten Schreibstil und dem schönen Lesefluss, der gegeben ist. So war ich in nur zwei Tagen durch mit der spannenden, aber auch kurzweiligen Geschichte. Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen, in der Gegenwart begleitet man die Archäologin Nora und in der Vergangenheit den ehemaligen Sklaven Lucius. Da die Zeitebene kapitelweise gewechselt hat, ist eine schöne Abwechlung während des Lesens geboten. Ausserdem machen die kurzen Kapitel Lust immer weiter zu lesen. Nur anfangs hatte ich kleine Probleme in die Geschichte zu finden, gerade in der Vergangenheit. Es fallen viele fremde Namen und ich musste mich da erst einmal zurechtfinden. Dann jedoch war ich mitten in der Geschichte drin.
Die Story selbst blieb die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Zwar gab hin und wieder etwas langatmige Passagen, aber das war zu verzeihen. Gegen Ende gab es auch immer wieder fantasievolle Szenen, die manchmal doch etwas überzogen waren und mir das Buch ein wenig zu fantastisch gemacht haben, aber das ist natürlich immer Geschmackssache.
Ich habe jedenfalls einiges über Mithras und den Kult rund um ihn gelernt und hatte ein paar unterhaltsame Lesestunden. Die Recherche des Autors ist wirklich gut, dass merkt man auch nochmal im interessanten Nachwort. Ich vergebe 4 Sterne und eine Empfehlung an interessierte Leser, die mehr über Mithras lernen möchten.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Der Klang von Wind und Wellen von Anne Barns
"Alles war genau richtig."
Im zweiten "Amrum"-Band erzählt Anne Barns die Geschichte von Julia, die nach einer Trennung bei ihrem Grossvater wohnt. Obwohl sie weiss, dass es nicht immer so bleiben kann und sie sich eigentlich eine eigene Wohnung suchen sollte, geniesst sie ihre WG sehr. Doch nach dem Tod ihres Grossvaters soll das Haus auf Geheiss ihrer Tante so schnell wie möglich verkauft werden.
Nun ist wirklich Zeit vom Haus Abschied zu nehmen, doch noch kann sie sich nicht entscheiden, wohin sie will. Um Abstand zu nehmen und zur Ruhe zu kommen, gleichzeitig aber auch mehr über die Lebensgeschichte ihres Grossvaters zu erfahren, reist sie mit einem alten Foto nach Amrum.
Julia lernt man sehr gut kennen, sie wirkt sofort sympathisch. Für Leserinnen des ersten Bandes gibt es ein Wiedersehen mit Maren, vorher bereits mit Jella, der Mutter von Maren, und Mattes, den grossen blonden Friesen, in den Julia als Teenie verknallt war, der aber vergeben ist.
Auf Amrum war Julia schon oft als Kind, doch nicht mehr seit sie 15 Jahre alt war. Schnell lernt sie dort neue Menschen kennen, Sönne zum Beispiel oder ihre Herbergsmutter Frau Ingwersen. Jetzt im Spätherbst hat es eh fast keine Touristen mehr, und Julia geniesst das ruhige Leben auf der Insel. Man will ihr verschiedene Jobs andrehen, doch sie entscheidet sich im Naturschutzzentrum Wal-Führungen zu geben, die ihr viel Spass machen. Auch ihr Lieblingshobby Backen kommt nicht zu kurz. Dazwischen sinniert Julia über ihr Leben nach.
Es gibt auch hier wieder einen Vergangenheitsteil. Der spielt ab 1856 und erzählt die Geschichte von Ingeline, Thulke und ihren Töchtern Mina und Hille. Dabei erfährt man sehr viel Informatives über das Leben damals auf Amrum. Für mich hätte es die Vergangenheitsgeschichte nicht gebraucht, sie ist nett, müsste aber nicht unbedingt sein.
Ansonsten hat mir dieser zweite Band spätestens ab dem ersten Drittel schon viel besser gefallen als "Der Duft von Kuchen und Meer", da Julia einfach super sympathisch rüberkommt, nahbar ist und ihre Gedanken und Gespräche auch viel mehr in die Tiefe gehen. Sehr einfühlsam von Anne Barns beschrieben. Es ist eine ruhige, eher stille und sehr sanfte Geschichte, die ich sehr sehr gerne gelesen habe.
Fazit: Um es mit der Protagonistin Julia zu sagen: "Alles war genau richtig! (epub S.175/282)
5 Sterne.
Rezensionen von Niko:
Der brennende Garten von V. V. Ganeshananthan
Der brennende Garten
Der Roman „Der brennende Garten“ von V. V. Ganeshananthan wurde 2024 mit dem Women's Prize for Fiction und dem Carol Shields Prize geehrt.
„Der brennende Garten“ erzählt die bewegende Geschichte der jungen Tamilin Sashi, die in den 1980er Jahren in Jaffna, Sri Lanka, lebt und davon träumt, Ärztin zu werden.
Der Bürgerkrieg in Sri Lanka bricht aus und reißt ihre Familie auseinander, zwei ihrer Brüder und ihr Jugendfreund schließen sich den Tamil Tigers an. Sashi kämpft auf ihre eigene Weise für Gerechtigkeit und muss schließlich ins Exil nach New York.
V. V. Ganeshananthan schreibt mit einer ruhigen Stimme und mit viel Tiefgang. Man lernt aus dem Buch sehr viel über die Geschichte Sri Lankas, aber gleichzeitig vergießt V. V. Ganeshananthan nicht die Geschichte mit viel Empathie zu erzählen.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Sashi erzählt, was dem Roman eine besondere Intimität und emotionale Tiefe verleiht.
Das Buch behandelt viele ernsten Themen. Es wird thematisiert, wie junge Menschen radikalisiert werden, wie sie in politische Bewegungen geraten und was das für ihre Angehörigen bedeutet. Es wird sehr gut beleuchtet und was Migration bedeutet, wie das Leben zwischen zwei Welten möglich ist.
„Der brennende Garten“ von V. V. Ganeshananthan ist ein meisterhaftes Werk, das keine leichte Lektüre ist. Der Roman ist bewegend, literarisch stark und von großer gesellschaftlicher Relevanz.
Rezensionen von Niko:
Der brennende Garten von V. V. Ganeshananthan
Der brennende Garten
Der Roman „Der brennende Garten“ von V. V. Ganeshananthan wurde 2024 mit dem Women's Prize for Fiction und dem Carol Shields Prize geehrt.
„Der brennende Garten“ erzählt die bewegende Geschichte der jungen Tamilin Sashi, die in den 1980er Jahren in Jaffna, Sri Lanka, lebt und davon träumt, Ärztin zu werden.
Der Bürgerkrieg in Sri Lanka bricht aus und reißt ihre Familie auseinander, zwei ihrer Brüder und ihr Jugendfreund schließen sich den Tamil Tigers an. Sashi kämpft auf ihre eigene Weise für Gerechtigkeit und muss schließlich ins Exil nach New York.
V. V. Ganeshananthan schreibt mit einer ruhigen Stimme und mit viel Tiefgang. Man lernt aus dem Buch sehr viel über die Geschichte Sri Lankas, aber gleichzeitig vergießt V. V. Ganeshananthan nicht die Geschichte mit viel Empathie zu erzählen.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Sashi erzählt, was dem Roman eine besondere Intimität und emotionale Tiefe verleiht.
Das Buch behandelt viele ernsten Themen. Es wird thematisiert, wie junge Menschen radikalisiert werden, wie sie in politische Bewegungen geraten und was das für ihre Angehörigen bedeutet. Es wird sehr gut beleuchtet und was Migration bedeutet, wie das Leben zwischen zwei Welten möglich ist.
„Der brennende Garten“ von V. V. Ganeshananthan ist ein meisterhaftes Werk, das keine leichte Lektüre ist. Der Roman ist bewegend, literarisch stark und von großer gesellschaftlicher Relevanz.
Rezensionen von Streiflicht:
Carlottas vegane Küche von Carlotta Perego
Tolle Ideen, einfach gemacht
Auf dieses Buch war ich total gespannt, weil ich Koch- und Backbücher sehr liebe und inzwischen auch eine stattliche Sammlung davon habe. Allerdings essen wir seit längerem kaum mehr Fleisch und ich versuche, immer mehr, auf tierische Produkte zu verzichten. Wenn man es nicht gewohnt ist, dann ist das gar nicht so einfach.
Deswegen suche ich immer neue Anregungen, die mir helfen, mich mehr und mehr von tierischen Produkten zu lösen und vegetarisch oder vegan zu kochen.
Das Buch verspricht schon auf dem Cover, dass die mehr als 80 Rezepte easy und schnell zu machen sind. Und das stimmt meiner Meinung nach auch. Wir haben schon beim ersten Druchblättern vieles gefunden, was uns gefallen hat und was wir gerne testen wollten. Schön sind die überschaubaren Zutatenlisten und die einfachen Rezepte, die auch für Anfänger beim Kochen und im Bereich veganes Essen gut geeignet sind. Die meisten Zutaten sind leicht zu besorgen, das gefällt mir auch gut.
Eine gute Idee fand ich auch die Einleitung, die erklärt, was veganes Essen ist, warum es gut ist, wie man gut und günstig einkaufen kann, die Küche sortieren kann etc. Vieles davon war jetzt nicht neu für mich, aber ich fand es trotzdem interessant und hilfreich zu lesen.
Unsere Highlights waren das Curry, die wohltuende Linsensuppe und die ggefüllten Zucchini. Wir freuen uns schon darauf, noch viele weitere Rezepte auszuprobieren und einiges erneut zu kochen!
Rezensionen von Streiflicht:
Wer die Toten stört von A. Rae Dunlap
Anders, aber es lohnt sich
Nachdem ich die Kurzbeschreibung und die Leseprobe dieses Buchs gelesen hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Vor einiger Zeit habe ich Anatomy gelesen, wo es im Prinzip um das gleiche Thema ging, und das hat mich sehr fasziniert. Daher war ich natürlich neugierig, wie es hier umgesetzt wird. Und jetzt kann ich sagen, dass auch dieses Buch mir sehr gut gefallen hat.
Leider ist die manchmal doch etwas altmodisch oder gestelzte Sprache wirklich anstregend zu lesen, gerade am Anfang. Aber das Durchhalten lohnt sich, denn die Geschichte nimmt dann doch recht schnell Fahrt auf.
Mich hat fasziniert, dass es hier einerseits um historische Tatsachen geht, gleichzeitig um die Geschichte der Medizin und die Frage, woher die Leichen kommen sollen, an denen die Studenten üben und ihre anatomischen Kenntnisse ausweiten sollen, und auch noch eine Liebesgeschichte, die ich so überhaupt nicht erwartet hatte. Allerdings passte das für mich gut und ich mochte die Beschreibungen sehr. Es gibt keine expliziten Sexszenen, dafür viele wunderbare Begegnungen der beiden, die sehr anrührend und faszinierend beschrieben sind. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Die Geschichte selbst beruht lose auf wahren Tatsachen und hat mich wieder fasziniert. Ein System, das sich immer weiter dreht und neue Facetten erschafft. Nicht nur Geschichtsbegeisterte werden an diesem Buch ihre Freude haben.
Rezensionen von Streiflicht:
Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste von Kelly Mullen
Tolle Atmosphäre
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich schon alleine das Cover und der Titel begeistert haben. Normalerweise bin ich absolut keine Coverkäuferin, aber hier kann ich nicht widerstehen. Das macht mich richtig neugierig, es sieht einerseits so kuschlig gemütlich und zugleich auch ein bisschen gruslig aus.
Vor allem, wenn man ja weiß, was in diesem wunderschönen Haus geschehen wird.
Die Geschichte ist richtig gut und schön verschlungen und jede Seite mehr macht Lust auf noch eine mehr und rast man als Leserin regelrecht durch das Buch. Man muss wirklich aufpassen, sich noch eine Atempause zu gönnen. Mir war die Autorin bisher nicht bekannt und ich hoffe, dass da noch viel mehr kommt, weil mir das Buch wirklich viele spannende und schöne Lesestunden und auch Lesegenuss bereitet hat. Ich mag es, wenn man in einem Roman soviel Atmosphäre hat, dass man regelrecht eintauchen kann!
Gerne mehr davon! Und am liebsten bald!
Rezensionen von Mimi:
Mein bunter Innsbruck-Rätselspaß Rätseln, malen, freuen! Ab 7 Jahren von Sabrina Kostner
Perfekt für kleine Rätselmäuse!
Handy weg und Innsbruck an! Hier können kleine Rätselmäuse sich perfekt und heimisch beschäftigen. Also los geht's und Heimat erkunden!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von MimiRezensionen von Dragon:
Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert
Mein Highlight des Lesejahres!
Das Buch handelt von einer phantastischen Welt, in der Wesen leben, die so faszinierend wie außergewöhnlich sind. Das Sonnenlicht ist schon lange verschwunden und Bea, die mit ihrem Großvater zusammenlebt, hat von ihm ein kleines Licht anvertraut bekommen, das sie seit jeher gut beschützt und das ihr wichtig ist.
Doch eines Tages verschwindet nicht nur ihr Großvater, der etwas vergessliche und schusselige Zauber-Eber, sondern auch ihr kostbares Licht. Damit gerät Beas ruhiges Leben ins Wanken. Sie macht sich auf eine gefährliche Suche und trifft dabei allerlei Wesen, die ihr gut oder weniger gut gesonnen sind.
Das Buch besticht vor allem durch die lebendigen und atmosphärischen Illustrationen im Comic-Stil. Auf einzigartige Weise fangen die Bilder Stimmungen und Handlungen ein und wirken damit fast filmisch. Der neue Gefährte Beas, der Galdurier Cadwallader, ist ein richtig starker Kumpel. Seine Fähigkeit, das Positive zu sehen und das Beste aus jeder Situation zu machen, hilft Bea wirklich mehrmals weiter und auch ihre Katze hat ihren charmanten Anteil am Abenteuer. Zusammen bilden sie ein tolles Team, während sie sich auf die Suche nach dem verschwundenen Zauber-Eber machen.
Was mir besonders gefällt, ist, dass der Leser auf einer zweiten Handlungsebene mitverfolgen kann, was sonst noch geschieht und was Bea bisher verborgen blieb. Das erhöht die Spannung und das Lesevergnügen enorm. Ich freue mich sehr darauf, wie es im nächsten Sommer weitergeht, und hoffe auf mehr von Tim Probert, weil dieser Auftakt eines Fantasy-Abenteuers einfach gelungen ist. Diese Serie richtet sich sicherlich nicht nur an junge Leser ab etwa 10 Jahren, sondern auch an alle, die magische Welten und atmosphärische Bilder lieben. Eine klare Empfehlung von mir!
Rezensionen von v_im_wunderland:
Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann
ganz gut
Ich fand das Cover Passe gut zu dem Inhalt des Buches. Da es einfallenden Mann zeigt. Und genau darum geht es in diesem Buch auch. Thomas arbeitet in einer Anwaltskanzlei als Anwalt und begeht Suizid. Keiner in seinem Umfeld kann sich dies richtig erklären und die Ermittlungen seiner Kolleginnen und Kollegen beginnen.
Bei diesen Ermittlungen erfährt man sehr viel über die familiären Verhältnisse von Thomas. Sie sind gar nicht so einfach wie man zuerst vielleicht gedacht hat.
Seine Kollegin Maria interessiert sich für seinen Fall sehr, da sie sich Thomas sehr verbunden geführt hat und unbedingt erfahren möchte, warum er diese Tat begangen hat. Ich empfand die Geschichte schon sehr spannend, aber sie war mir nicht immer ganz schlüssig, deshalb vergebe ich nur drei von fünf Punkten. Dennoch ist sie ein ganz gutes Leseerlebnis.











