Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lanaliest:
Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross
Die Geschichte einer mutigen jungen Frau
Mit diesem Buch greift die Autorin ein schwieriges und auch trauriges Thema auf, das dank vieler mutiger Frauen, die dieses Schicksal mit Hazel teilen, aus dem Dunkel und dem Schweigen ans Licht gekommen ist und hoffentlich noch viele Frauen dazu inspirieren wird, NEIN! zu sagen.
Das Buchcover vermittelt den Eindruck einer heilen ländlichen Gegend mit Einfamilienhaus und weißem Gartenzaun, der Klappentext gibt schon Hinweise darauf, dass der Schein trügt und das Buch straft die ländliche Idylle endgültig Lügen.
Und so viel darf ich verraten ohne zu spoilern … die Tat des Direktors bleibt nicht das einzige Problem, mit dem sich die Familie auseinandersetzen muss. Einige unschöne, unfaire Konsequenzen folgen.
Die Autorin hat das Thema toll umgesetzt. Hazels Erlebnis mit dem Direktor steht ganz am Anfang der Geschichte und die Autorin lässt den Leser die ersten Tage nach der Tat ganz genau miterleben … nicht nur aus Hazels Sicht, sondern auch aus der Perspektive der anderen Familienmitglieder. Im Verlauf des Buches werden die beschriebenen Zeiträume immer weiter gefasst und am Ende hat der Leser das erste Jahr der Familie Greenberg Blum nach ihrem Umzug von New York nach Maine miterlebt. Das Buch ist in 4 Teile gegliedert, wobei jeder Teil ein „Kapitel“ im Leben der Familie behandelt. Ich fand alle Teile nachvollziehbar und denke, dass die Ereignisse nach so einem Vorfall wirklich so ablaufen könnten – eine Ausnahme ist dabei für mich „Teil 3“. Dieser Teil war für mich etwas unrealistisch, ich bin mir einfach nicht sicher, ob die Geschehnisse wirklich so (auch zeitlich gesehen) stattgefunden haben könnten. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keinerlei Bezug zu den USA oder zu deren Medien und Art der Berichterstattung habe, also kann ich hier nur meinen persönlichen Eindruck schildern.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Sehr kurze Sätze (manchmal nur ein Wort) wechseln sich mit längeren Sätzen ab – das allein erzeugt schon Spannung und unterstreicht die Momente, die für die Charaktere einschneidend sind, zusätzlich. Durch die sehr detailreiche Beschreibung der spannenden Momente, konnte ich richtig mit den Figuren mitfiebern. Die Charakterisierung der verschiedenen Familienmitglieder und auch die Schilderung der unterschiedlichen Beweggründe des Umzugs und die Hoffnungen, aber auch Enttäuschungen, die jedes Mitglied der Familie damit verbindet, hat mir gut gefallen und lässt tiefere Einblicke in das Innenleben der Protagonisten zu.
Auch die persönliche Entwicklung der einzelnen Familienmitglieder empfand ich als realistisch und nachvollziehbar … besonders gelungen fand ich auch die Selbsterkenntnisse der Figuren, die durch die Erfahrungen, die sie im Laufe des Buches gemacht haben, geprägt sind. Die Autorin hat sie am Ende der Geschichte eingeflochten und sie zeigt damit sehr eindrucksvoll, dass selbst aus vielen negativen Lebensumständen, etwas Positives erwachsen kann … auch wenn man dann gezwungen ist, zuzugeben, dass die Art und Weise, wie man sich sein Leben vorgestellt/gewünscht hätte, vielleicht für sich als Individuum (das nicht die Vorgaben der Gesellschaft bzw. Berufsgruppe über sich stülpen lässt) nicht passt und einen anderen (ev. nicht so prestigeträchtigen) Weg wählt.
Das Gesamtpaket hat mich voll und ganz überzeugt und ich kann das Buch uneingeschränkt für alle, egal ob Mann oder Frau, weiterempfehlen! Ich freue mich schon auf mehr Literatur über so starke, mutige Frauen, die sich nichts gefallen lassen.
Rezensionen von qq:
Einfach Sunny von Maren Graf
andere Suche
andere Suche
Sunny ist mutig, sie ist lustig und sie ist blind. Wie wundervoll, dass die blinde Protagonistin nicht in eine mitleiderregende Opferrolle gedrängt wird, sondern im Gegenteil - sie ist selbstbewusst und bewundernswert. Bestimmt sehr toll für blinde Kinder als Empowerment, aber auch für Kinder wie meines, die noch nicht so viele Berührungspunkte mit Sehbehinderung hatten.
Wir haben das Buch gemeinsam gelesen und von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert, ob Bens geheimes verlorenes Objekt wieder gefunden wird. Toll fanden wir auch, dass Sunnys neuer Freund Ben eher ängstlich ist. Nicht alle Jungs müssen mutig und stark sein und es ist wichtig, dass auch diese Seite in Kinderbüchern repräsentiert ist. Mein Kind fand die farbenfrohen Illustrationen auch sehr toll und hat sich über jede einzelne sehr gefreut.
Rezensionen von Bibibabby:
Starlight Aliens: Band 1-3 von Skye MacKinnon
Lustig, liebevoll und ein bisschen chaotisch
Ich bin von dieser Geschichte sehr begeistert!
Ich bin ein großer Fan von Dark Romance und Enemies to Lovers, aber dieses Buch passt zu den üblichen Tropes nicht.
Die drei Alien Entführer sind so wunderbar: süß, aufmerksam, sanft und verständnisvoll. Auch wenn es sich um eine Entführungsgeschichte handelt, die Beziehung aber dennoch einvernehmlich ist und keine dunklen Untertöne hat.
Ich mag, dass die Geschichte so "leicht" ist. Die Situationen sind auf eine sehr unschuldige Art richtig lustig, die Charaktere sind charmant und der Sex ist so heiß, ohne dabei schmutzig zu wirken.
Rezensionen von qq:
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad von Carola von Kessel
Mein erstes Fahrrad
Mein erstes Fahrrad
Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lässt doch beides auf ein tolles Kinderbuch hoffen. Von dem Schriftsteller habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Sätze sind recht einfach und kurz gehalten, so dass sie von einem Kind gut verstanden werden können.
Die Illustration ist wirklich sehr schön und gelungen.
Das Buch verfügt auch über einige aufklappbare Elemente, die Kindern sehr gut gefallen. Das Kind wird in diesem spielerisch und gut an das Fahrrad heran geführt. Viele Fragen, die beim Benutzen auftauchen werden sach- und altersgerecht behandelt und erörtert. Da geht es darum, wie sieht ein Fahrrad auf, wie wird es richtig eingestellt. Auch warum brauche ich einen Helm und wie kann ich Fahrradfahren lernen und werde sicherer darin.
Ein sehr schönes, informatives Büchlein rund ums Fahrrad, das den Kleinen wirklich sehr gut gefällt. Es gibt darin einiges zu entdecken.
Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Rezensionen von Philiene :
Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders von Michelle Marly
Der zweite Fall
Sieben Jahre sind vergangen, seid Coco Chanel das letzte Mal ihre Nase in einen Mordfall gesteckt hat und eigentlich hat sie sich geschworen, nie wieder mit der Polizei zu tun haben zu wollen. Doch dann glaubt eine Kundin in Cocos Boutique den Mörder ihrer Schwester an seinem Geruch erkannt zu haben.
Ohne es zu wollen steckt sie plötzlich mitten in den Ermittlungen.
Der zweite Fall für die berühmte Modeschöpferin hat mir wieder sehr gut gefallen. Ihre Ermittlungen sind unkonventionelle und obwohl sie es eigentlich nicht will ist sie bald mit Feuereifer dabei.
Neben den Kriminalfall bekommen wir noch einen Einblick in das Leben von Coco Chanel sowohl privat als auch beruflich. Besonders interessant fand ich den Teil in dem es um ihr Parfüm ging. Ich finde es ist der Autorin sehr gut gelungen die reale historische Person in ihre fiktive Geschichte einzubinden.
Ein spannender und informativer Roman.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Düster, packend, hochspannend
Der siebte Band der Oxen-Reihe hat mich erneut auf ganzer Linie begeistert und sofort in seinen Bann gezogen. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mitten im Geschehen und vollkommen drin in der Geschichte.
Besonders der Wiederaufbau des Danehofes sowie die düsteren Mächte, die im Hintergrund ihre Fäden ziehen, haben mich zutiefst erschüttert.
Die hochexplosive Mischung aus geheimen Netzwerken, politischen Intrigen und massivem Machtmissbrauch wirkt erschreckend realistisch und äußerst beängstigend. Während des Lesens hatte ich ständig dieses beklemmende Gefühl, dass das alles nicht gut ausgehen kann – dass etwas Dramatisches bevorsteht.
Als Moosmann Frank schließlich Oxen um einen allerletzten Einsatz bittet, beschlich mich sofort ein mulmiges Gefühl. Oxen soll zunächst undercover an einem Treffen eines geheimen Bundes teilnehmen. Doch natürlich kommt alles anders als geplant: Plötzlich taucht eine Leiche auf, und die Handlung nimmt rasant Fahrt auf. Eine unglückliche Kettenreaktion folgt der nächsten und lässt den Leser kaum noch Luft holen.
Dieser Thriller bietet wirklich alles, was ein guter Thriller haben muss, und löst zudem endlich das langjährige Geheimnis um den mysteriösen Danehof-Geheimbund auf. Mit seinen 607 Seiten war „Oxen. Interregnum“ für mich ein absoluter Hammer – mega spannend und durchgehend fesselnd. Eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von peedee:
Winterküsse auf Amrum von Nele Hansen
Sprunghaft
Ilka lebt mit ihrer kleinen Tochter auf einem Resthof in Amrum. Leider steht dieser finanziell gar schlecht da, so dass sie den Betrieb kaum noch aufrechterhalten kann. Es ist nicht hilfreich, dass ihr Bruder Momme sie mit grossen Plänen in puncto Umbau überfährt. Bente, ihr Ex-Mann, dessen Beziehung zu Töchterchen Nela gar nicht gut ist, bringt immer wieder Unruhe in ihr Familienleben.
Als sie erfährt, dass Hauke, ihre frühere grosse Liebe, nach Amrum zurückgekommen ist, ist ihr emotionales Chaos komplett…
Erster Eindruck: Ein märchenhaft-idyllisch-winterliches Cover – das mag ich sehr.
Ich wurde nicht wirklich warm mit den Protagonisten. Ilka schwankte zwischen „ich-werde-Hauke-nie-vergeben“ und „ich-will-ihn-und-keinen-anderen“ – schwer nachvollziehbar. Nela war selbstverständlich süss, aber es gab Momente, wo dem Mädchen Worte in den Mund gelegt wurden, die kein sechsjähriges Kind von sich geben würde. Und Hauke machte ein Geheimnis um eine bestimmte Person; dies war ebenfalls nicht nachvollziehbar. Bente, Nelas Vater, ach, was soll ich zu ihm sagen? Er und Hauke liefern sich Hahnenkämpfe; wie kleine Jungs! Und Momme, Ilkas Bruder, will den Resthof völlig umkrempeln, ohne auf Ilkas Bedürfnisse einzugehen. Am besten gefallen hat mir Mommes Freundin Gina, die mit ihrer offenen, quirligen Art die Stimmung deutlich aufgelockert hat.
Für mich war es das erste Buch der Autorin (bzw. des Autors, da dieser unter einem weiblichen Pseudonym schreibt, was ich immer etwas irritierend finde), insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich hatte leider Mühe mit der Geschichte bzw. dem Schreibstil. Einerseits gab es sehr lange, beschreibende Sätze, andererseits gab es etliche Sprünge in der Erzählung, was dazu führte, dass ich wieder ein paar Abschnitte zurückkehren musste, da ich das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben. Es gab ein, zwei Momente, die mich berührt haben, aber diese konnten es nicht rausreissen. Ich hatte mir von der Geschichte deutlich mehr erhofft; von mir gibt es leider nur 2 Sterne, schade.
Rezensionen von Vobabooks:
Niemands Töchter von Judith Hoersch
Herkunft, Identität, Wunden und Sehnsucht
„Niemands Töchter“ ist ein Roman von Judith Hoersch. Es geht um die Geschichten der vier Frauen Alma, Isabell, Marie und Gabriele. Zunächst scheinen es einzelne Erzählstränge aus der Sicht der einzelnen Hauptfiguren zu sein, doch nach und nach erfahren wir mehr. Das Buch wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, primär in den 80er Jahren und 2019/2020 - örtlich vor allem in Berlin und in der Eifel.
Eine Geschichte über Mütter und Töchter, über komplexe Familienbande, über Herkunft, Identität, Verluste und transgenerationale Prozesse. Ich musste erstmal in die Geschichte hineinfinden. Nicht immer leicht zu lesen und mitunter melancholisch, sehnsuchtsvoll, leise und traurig. Eine Geschichte mit Konflikten, Wunden und Geheimnissen - und einem kleinen bisschen Hoffnung.
Rezensionen von saskia13120:
Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page
Wunderschön und inspirierend
"Das Jahr voller Bücher und Wunder" von Libby Page ist ein wahnsinnig gefühlvoller Roman, der mich wirklich berührt hat und mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt hat.
Wir begleiten in diesem Buch die Protagonistin Mathilda "Tilly" Nightingale dabei, wie sie durch das Geschenk ihres verstorbenen Mannes Joe lernt mit ihrer Trauer umzugehen und das Leben wieder lieben zu lernen.
Joe hat für seine Frau vor seinem Tod ein Jahr voller Bücher organisiert. 12 Bücher die er ausgewählt hat um Tilly zu inspirieren und in einer schwierigen Zeit beizustehen, in der er selbst es nicht mehr kann. Diese Bücher kann Tilly nun zum Anfang jedes Monats in Alfie Lanes kleiner Buchhandlung in ihrem Viertel abholen...
Ich habe das Buch sowie seine Protagonisten wirklich geliebt.
Tilly ist eine super symphatische junge Frau, die am Anfang des Buches in ihrer Trauer um ihren Mann unterzugehen scheint. Sie ist dabei so nahbar und authentisch, dass ich sie am liebsten erstmal fest in den Arm genommen hätte. Ihre Entwicklung über die Geschichte mitzuerleben war mir eine wahre Freude.
Alfie ist der Buchhändler der Buchhandlung Book Lane aus dessen Sicht auch ein Teil der Geschichte erzählt wird. Er wirkt ebenfalls authentisch und hat auch seine eigene Geschichte zu erzählen. Er war für mich ein echter Chatakter zum wohlfühlen.
Das Buch ist untergliedert in zwölf Teile, von Januar bis Dezember. Ein Monat für jedes Buch. Ich fand es so sehr angenehm zu lesen. Es gab eine klare Gliederung und man hat den zeitlichen Aspekt nie aus den Augen verloren und hatte auch immer wieder kleine "Leseziele".
Das Buch macht darauf aufmerksam wie viel Bücher uns bedeuten können, wie sie unser Leben beeinflussen können wenn wir uns nur durch sie inspirieren lassen. Was sie uns noch geben können außer bloßen Geschichten. Ich glaube, jeder, der gerne ließt wird danach mindestens ein Buch benennen können bei dem das auch bei ihm/ihr der Fall war, ob bewusst oder unbewusst.
Ich habe es sehr genossen Tilly durch ihr Jahr voller Bücher zu begleiten, auch wenn ich vielleicht unterwegs das ein oder andere Tränchen verdrücken musste. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich gerne mit einer Tasse Tee oder Kakao aufs Sofa kuscheln und abschalten möchte.
Rezensionen von saskia13120:
Streuner - von der Straße direkt ins Herz von Vanessa Magalhaes
Toller Ratgeber mit berührenden Geschichten
Dieses Buch sollte für jeden, der überlegt sich einene Hund anzuschaffen, eine Pflichtlektüre sein! Und eigentlich auch für jeden anderen.
Streuner - von der Straße direkt ins Herz ist eine Sammlung sowohl von Einzelschicksalen verschieder Hunde als auch von Geschichten über aufoperungsvolle und liebevolle Menschen und Ratschlägen und Faktensammlung rund um Hunde, Adoption und Tierschutz.
Das Buch ist super liebevoll gestaltet, mir gefällt das die erzählerischen Teile sich mit den Erklärungen abwechseln. Die Geschichten von Vanessas Adoptionshunden hat mir bereits im Intro die Tränen in die Augen getrieben.
Besonders berührt hat mich aber das Kapitel über Teresa und ihre Pfötchenfarm in Portugal. Menschen wie sie und auch Vanessa und Rafael braucht es einfach viel mehr!
Dieses Buch macht Mut, sich mit der Möglichkeit auseinanderzusetzen, einen Tierschutzhund zu Adoptieren, beschönigt dabei aber nicht und zeigt auch auf, dass nicht immer alles so läuft wie man sich das vorstellt.
Hier findet man Ratschläge und Checklisten sowohl für vor, während und nach der möglichen Adoption eines Hundes. Auf die meisten "Was ist wenn...?" Fragen wird eingegangen und man findet sogar Ansprechpartner von seriösen Tierschutz- und Vermittlungsstellen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich einen Hund zulegen möchte. Sowohl denen, die vielleicht noch nie einen Hund hatten und Angst haben, mit einem Tierschutzhund überfordert zu sein als auch jenen, die eigentlich einen Hund vom Züchter wollen. Bitte denkt wenigstens darüber nach einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen und lasst euch beraten. Sie stehen einem Zuchthund in nichts nach und werden es euch danken!











