Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum von Tanja Suppiger

Innehalten mit diesem wunderschön gestalteten Buch

Ich wollte mich heuer mehr mit dem Thema Rauhnächte auseinandersetzen und bin dabei auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mir hat der Aufbau des Buches als auch der Inhalt an sich sehr gut gefallen. Zuerst die Einführung, die in die Sperrnächte übergeht, um das alte Jahr abzuschließen und danach die Rauhnächte, die wiederum jeweils auch ganz konkret den Bezug zu einem Monat im neuen Jahr haben.

Es liest sich leicht und gleichzeitig kann man sehr viel für sich selbst mitnehmen. Vor allem Kleinigkeiten, die sich auch im Alltag super integrieren lassen. Ich denke, dass auch für jeden was dabei ist, sei es eine der Reflexionsfragen oder die Körperübungen.
Besonders hervorheben möchte ich die Gestaltung und die Hochwertigkeit des Buchses - wunderschön und gelungen. Ich werde sicherlich auch heuer im Dezember wieder zu diesem Buch greifen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Natalie
Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum

Rezensionen von peedee:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Zeit der Liebe in Thunder Point von Robyn Carr

Sehr guter Einstieg

Thunder Point, Band 1: Hank Cooper ist einer, der sich nie lange an einem Ort aufhält. Wenn er unruhig wird, geht er wieder. Nun hat es ihn nach Thunder Point verschlagen, da ihm sein verstorbener Freund Ben etwas hinterlassen hat. Er will nur rasch das Erbe regeln und danach weiterziehen. Eigentlich.

Aber dann hat er erstens Zweifel am Unfalltod von Ben und zweitens ist da diese attraktive Frau, Sarah, eine Hubschrauberpilotin. Ist vielleicht die Zeit gekommen, um sein unstetes Leben aufzugeben?

Erster Eindruck: Ein stimmungsvolles Cover – gefällt mir.

Hank Cooper, genannt „Cooper“, fährt aus traurigem Anlass nach Thunder Point: Ben ist verstorben und hat ihm etwas hinterlassen. Sie haben lange miteinander gearbeitet, als Cooper noch als Hubschrauberpilot diente und Ben sein Mechaniker war. Sie blieben auch immer in Kontakt, haben sich aber selten gesehen. Als er das Haus von Ben erreicht und ihm das Ausmass des Erbes bewusst wird, ist er sehr überrascht. Was nun? Eine der ersten Personen, die Cooper kennenlernt, ist Mac, eigentlich Roger McCain, und seines Zeichens Deputy des Ortes. Er hilft Cooper, die nötigen Kontakte herzustellen.
Cooper sieht vom Haus aus eine attraktive Frau mit einer Deutschen Dogge vorbeijoggen. Wie sich herausstellt, ist dies Sarah, eine Hubschrauberpilotin, die sich um ihren 16-jährigen Bruder Landon kümmert, seitdem ihre Eltern verstorben sind. Sarah ist bezaubernd… aber leider nicht auf Anhieb von Cooper begeistert!

Ich bin ein grosser Kleinstadt-Roman-Fan und ein klitzekleines-bisschen-fast-gar-nicht-spürbar reihenanfällig. Nachdem mir von Robyn Carr bereits die Reihen Virgin River und Grace Valley sehr gut gefallen haben, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich zur Reihe Thunder Point kam. Und? Aufgrund des Reihenauftaktes gab es etliche Namen von Protagonisten und deren Verbindungen aufzuschreiben – aber es lohnt sich. Angst, Verlust, Neuorientierung, Schule, Freundschaft und Liebe – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und es gab nicht nur eine Paarkonstellation, die in Sachen Liebe unterwegs war, sondern gleich zwei! Wer zum zweiten Paar gehört, verrate ich selbstverständlich nicht. Meine Lieblingsfigur war übrigens Lou McCain, die Tante von Mac, die ihm bei der Betreuung der Kinder hilft. Für den gelungenen Reiheneinstieg gibt es von mir 4 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von peedee
Zeit der Liebe in Thunder Point

Rezensionen von Niko:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso

"Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?"

„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Hayley Gelfuso.
Ich möchte da unbedingt die Gestaltung loben. Sowohl die Umschlagfolie als auch das Hardcover sind wunderschön in passenden Farben gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich gut, berührend, bildhaft und sehr atmosphärisch.

Die Autorin legt großen Wert auf kleine Sprüche, die eine große Wirkung haben. Die Geschichte ist emotional und verfolgt zwei Erzählstränge, die sich am Schluss wieder vereinen.
Die 11jährige Lisavet wird im Jahr 1938, in der Kristallnacht, von ihrem Vater, ein jüdischer Uhrmacher, in einer geheimer Bibliothek versteckt. Lisavet wird langsam erkennen, dass das ein Ort außerhalb der Zeit und Raum ist und ist bewahrt von Zeithütern, die entscheiden können, welche Erinnerungen in Bücher aufbewahrt und welche ausgelöscht werden. Diese Idee hat mich sofort fasziniert und gibt dem Buch eine magische Atmosphäre.
Auf einer anderen Ebene kennen wir Amelia, Moira und Ernest im Jahr 1965 und wir bekommen langsam Hinweise, wer die anderen Charaktere sind und was zwischen 1938 und 1965 passiert ist. Dieser Teil hat ein eiliges Tempo, war spannender und hat sich für mich wie ein Thriller angefühlt.
Ich fand die Charaktere in diesem Buch glaubhaft und konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Sehr interessant habe ich gefunden, wie man für die gleiche Figur in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Gefühle entwickeln kann.
Das zentrale Thema des Buches sind die Erinnerungen und rund um dieses Thema wird sehr viel philosophiert: wer entscheidet was wir uns erinnern, gehören die Erinnerungen uns selbst oder sind Teil der Gemeinschaft, wo alle Zugriff haben dürfen, wie ethisch ist es, Erinnerungen zu manipulieren, was passiert mit der Geschichte, wenn die Erinnerungen manipuliert werden, wie stark können wir uns an Erinnerungen verlassen, usw. Ich finde dieser philosophischen Teil, den historischen Hintergrund, den Zweiten Weltkrieg, sehr passend.
Es werden auch andere Themen besprochen, wie Identität, Zeit, Liebe, Familie, Geschichte und die Macht von Geschichten.
Es gibt Zeitsprünge und zwei Erzählstränge, man muss sich zurechtfinden, wo man in Raum und Zeit im Buch ist und dann ist man mit vielen Fragen konfrontiert. All das macht das Buch etwas anspruchsvoll, aber genau deshalb finde ich das Buch lesenswert.

Fazit:
Mir hat das Buch besonders gut gefallen, auch wenn ich von Genre es nicht gut einordnen konnte. Das Buch eignet sich gut für alle, die Fantasy Geschichten mit historischem Hintergrund mögen und für alle, die Geschichten mit Tiefe mögen, die Fragen stellen und nachdenklich machen. Aus meiner Seite bekommt das Buch auf jeden Fall 5*+

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Niko
Das Buch der verlorenen Stunden

Rezensionen von Niko:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso

"Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?"

„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Hayley Gelfuso.
Ich möchte da unbedingt die Gestaltung loben. Sowohl die Umschlagfolie als auch das Hardcover sind wunderschön in passenden Farben gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich gut, berührend, bildhaft und sehr atmosphärisch.

Die Autorin legt großen Wert auf kleine Sprüche, die eine große Wirkung haben. Die Geschichte ist emotional und verfolgt zwei Erzählstränge, die sich am Schluss wieder vereinen.
Die 11jährige Lisavet wird im Jahr 1938, in der Kristallnacht, von ihrem Vater, ein jüdischer Uhrmacher, in einer geheimer Bibliothek versteckt. Lisavet wird langsam erkennen, dass das ein Ort außerhalb der Zeit und Raum ist und ist bewahrt von Zeithütern, die entscheiden können, welche Erinnerungen in Bücher aufbewahrt und welche ausgelöscht werden. Diese Idee hat mich sofort fasziniert und gibt dem Buch eine magische Atmosphäre.
Auf einer anderen Ebene kennen wir Amelia, Moira und Ernest im Jahr 1965 und wir bekommen langsam Hinweise, wer die anderen Charaktere sind und was zwischen 1938 und 1965 passiert ist. Dieser Teil hat ein eiliges Tempo, war spannender und hat sich für mich wie ein Thriller angefühlt.
Ich fand die Charaktere in diesem Buch glaubhaft und konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Sehr interessant habe ich gefunden, wie man für die gleiche Figur in unterschiedlichen Situationen unterschiedliche Gefühle entwickeln kann.
Das zentrale Thema des Buches sind die Erinnerungen und rund um dieses Thema wird sehr viel philosophiert: wer entscheidet was wir uns erinnern, gehören die Erinnerungen uns selbst oder sind Teil der Gemeinschaft, wo alle Zugriff haben dürfen, wie ethisch ist es, Erinnerungen zu manipulieren, was passiert mit der Geschichte, wenn die Erinnerungen manipuliert werden, wie stark können wir uns an Erinnerungen verlassen, usw. Ich finde dieser philosophischen Teil, den historischen Hintergrund, den Zweiten Weltkrieg, sehr passend.
Es werden auch andere Themen besprochen, wie Identität, Zeit, Liebe, Familie, Geschichte und die Macht von Geschichten.
Es gibt Zeitsprünge und zwei Erzählstränge, man muss sich zurechtfinden, wo man in Raum und Zeit im Buch ist und dann ist man mit vielen Fragen konfrontiert. All das macht das Buch etwas anspruchsvoll, aber genau deshalb finde ich das Buch lesenswert.

Fazit:
Mir hat das Buch besonders gut gefallen, auch wenn ich von Genre es nicht gut einordnen konnte. Das Buch eignet sich gut für alle, die Fantasy Geschichten mit historischem Hintergrund mögen und für alle, die Geschichten mit Tiefe mögen, die Fragen stellen und nachdenklich machen. Aus meiner Seite bekommt das Buch auf jeden Fall 5*+

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Niko
Das Buch der verlorenen Stunden

Rezensionen von Furbaby_Mom:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Two steps away - London Hearts 2 von Valentina Fast; Lorena Schäfer

Solide Fortsetzung

Der zweite Band der London-Hearts-Reihe ist für mich vor allem eines: eine Geschichte über freundschaftlichen Zusammenhalt, charakterliche Stärke und das Erwachsenwerden zwischen familiären Erwartungen, alten Verletzungen und neuen Chancen.


Schon ab den ersten Seiten habe ich mich unglaublich wohlgefühlt, nicht zuletzt wegen der kuscheligen Mädels-WG am Willow Square.

Dieses warme, selbstverständliche Miteinander, das Sich-auffangen, Zuhören, Dasein, ohne große Worte machen zu müssen, war für mich eines der absoluten Highlights. Die Dynamik zwischen den vier jungen Frauen fühlt sich, wie schon im Reihenauftakt, einfach ehrlich an, lebendig und voller Herzlichkeit - genau so, wie man sich eine Wahlfamilie wünscht. Ich würde sofort dort einziehen!


Im Mittelpunkt der Handlung steht dieses Mal Pippa - eine unheimlich beeindruckende Protagonistin, die ich als stark, ehrgeizig, diszipliniert und zugleich verletzlich wahrgenommen habe. Ihre strukturierte Art, ihr Fünfjahresplan, ihr kontrolliertes Auftreten wirkten auf mich nie wirklich kühl, sondern wie ein Schutzschild, das sie sich über Jahre antrainiert hat. Besonders berührt hat mich ihr Verhältnis zu ihren Eltern: das permanente Funktionieren, das Gefühl, dass Liebe an Leistung geknüpft ist, die unausgesprochene Erkenntnis, niemals mit dem idealisierten Bruder mithalten zu können … Pippas Entwicklung (hin zu der Einsicht, dass sie durchaus gut genug ist, auch ohne eventuelle Erwartungen zu erfüllen) wird sehr kraftvoll erzählt und war für mich absolut glaubwürdig.


Das London-Setting, vor allem in seiner winterlichen Stimmung, mochte ich total. Es fügt sich angenehm in die Geschichte ein und verleiht ihr eine gleichermaßen ruhige wie quirlig-urbane Atmosphäre, auch wenn ich mir stellenweise noch ein wenig mehr Sinneseindrücke gewünscht hätte.


Die Friends-to-Haters-to-Lovers-Dynamik zwischen Pippa und Ben entfaltet sich als klassischer Slow Burn, mit spürbarer Spannung und vielen unterschwellig brodelnden Emotionen. Während mir die Tension zwischen den beiden gut gefallen hat, bin ich persönlich mit Ben als Figur nie ganz warm geworden. Seine Perspektive ist nachvollziehbar, sein Verhalten erklärbar, emotional hat er mich jedoch weniger stark erreicht als Pippa. Das hat der Geschichte aber nicht geschadet, da IHR innerer Weg für mich ohnehin klar im Fokus stand.


Etwas überladen wirkte auf mich stellenweise das zusätzliche Drama rund um Olivia. Pippas familiärer Konflikt und die Konkurrenz um den Praktikumsplatz (sowie natürlich generell das unerwartete Wiedersehen mit Ben) hätten für mich vollkommen ausgereicht. Die zusätzliche Eskalation empfand ich teils als konstruiert, auch wenn sie natürlich Spannung erzeugt und die Handlung vorantreibt.


Was mir sehr gefallen hat, war der respektvolle Umgang mit komplexen Familiendynamiken, sowohl bei Pippa als auch bei Ben. Es gibt keine schnellen Lösungen, keine perfekten Versöhnungen, sondern realistische Zwischentöne, kleine Schritte und ehrliche Grenzen.


Fazit:

Unterm Strich war es für mich ein solider, unterhaltsamer Read, der besonders durch die Mädelsfreundschaft und Pippas persönliche Entwicklung überzeugt. Eine Geschichte über Selbstwert, Loyalität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Ich freue mich schon jetzt auf Band 3 ("Three words unspoken"), der im März 2026 erscheint!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Furbaby_Mom
Two steps away - London Hearts 2

Rezensionen von barbara.liest:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

Smart & Steady - Erfolgreich sein, ohne sich zu verbiegen von Sophia Thora

Ratgeber für Einsteiger

Dieser Ratgeber ist sowohl inhaltlich als auch optisch gut und ansprechend gestaltet.
Die Autorin steigt mit einer kurzen Einführung ins Thema ein und die Überleitungen auf die einzelnen Abschnitte sind gut gelungen. Auch die Farben und Abbildungen sind aus meiner Sicht gut gewählt und ergänzen den Inhalt sinnvoll.

Die einzelnen Tests haben mir ebenfalls gut gefallen und eignen sich gut zur Reflexion. Mit Hilfe der Übungen kann man seine eigenen Zielsetzungen erarbeiten und festigen.
Grundsätzlich habe ich im Buch nicht viel Neues erfahren, da ich mich schon länger mit meinen Zielen beschäftige und daran arbeite. Der Inhalt hat mich aber wieder neu bestärkt und bereits erarbeitetes Wissen nochmal gefestigt.
Für mich hat die Autorin phasenweise zu viel über ihre eigene Geschichte erzählt und vorallem das Thema ihres Kinderwunsches fand ich ein wenig unpassend an dieser Stelle.
Im Großen und Ganzen ein guter Ratgeber für alle, die an ihren Zielen arbeiten möchten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von barbara.liest
Smart & Steady - Erfolgreich sein, ohne sich zu verbiegen

Rezensionen von Jule:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

House of the Beast von Michelle Wong

Dunkel und fesselnd

"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund um die Götter, Ritualen und Kämpfen ist super anschaulich.
Wir begleiten also Alma, die alles für ihre Mutter tun würde - selbst ihren Arm verlieren und ihren Vater um Hilfe bitten.

Und dann gibt es da noch eine Verbindung... Eine Verbindung die es in sich hat und über die man im Laufe der Geschichte immer mehr lernt.

Durch den etwas längeren Prolog, bekommt man als Leser einen ersten guten Einblick in Almas Kindheit. Man erfährt wie sie aufgewachsen ist und was sie durchgemacht hat. Deshalb ist es ein leichtes ihre Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.
Generell ist Alma eine aufgeschossene, selbstbewusste junge Frau. Man merkt ihr ihre Schwächen dennoch hier und da deutlich an. So ergibt sich eine interessante Protagonisten, die durch ihre besondere Verbindung zu ihrem Gott noch interessanter und unberechenbarer wird.

Generell ist die Geschichte an sich auch eher unberechenbar und hält trotz manche Längen, die ein oder andere große Überraschung bereit.
Beeinflusst durch Michelle Wongs eindringlichen und detailreichen Schreibstil, der eine ganz besondere Atmosphäre hervorruft, ergibt sich ein rundum harmonisches Gesamtbild. Es entsteht eine Welt, der man nur schwer entfliehen kann. Eine Welt die vor Brutalität nicht zurückschreckt und sich das nimmt, was sie haben will.

Schlussendlich ist "House of the Beast" ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, alleine wegen dem Horror und der Brutalität. Doch auch wegen der Charaktere. Es ist eine Empfehlung für alle, die nicht vor Blut zurückschrecken und sich in der dunklen Jahreszeit in eine dunkle Welt begeben wollen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Jule
House of the Beast

Rezensionen von Petra Sch.:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Horror-Date von Sebastian Fitzek

humorig und zum Nachdenken anregend

Für mich war "Horror-Date" der erste nicht-Thriller von Sebastian Fitzek und ich war schon seeehr gespannt, ob er auch lustig kann. Kann er! Hier aber gemischt mit einem sehr ersten Thema.
Denn Raphael ist unheilbar krank. Und möchte deshalb noch einmal ein Date haben, weshalb er sich bei "The Walking Date", angemeldet hat , einer Dating-Plattform für Menschen, die nicht mehr lange zu leben haben, und dort die ebenfalls sterbenskranke Nala kennengelernt hat.

Die beiden haben den gleichen Humor und sie verbindet ihre Liebe zur Literatur.
Als es jedoch zu einem echten Treffen kommen soll, kriegt Raphael kalte Füße und schickt seinen besten Freund Julius zu dem Date.
Doch Julius ist das komplette Gegenteil von Raphael und soll eigentlich in wenigen Tagen heiraten - und so kommt es, wie es kommen muss: das Treffen wird zum Horror-Date.

Die Idee einer Dating-Plattform für todkranke Menschen, fand ich interessant.
Und der chaotische Julius, der erstmals sehr oberflächlich erscheint, und sein bester Freund sind wie Tag und Nacht. Und trotzdem - oder gerade deshalb - so gute Freunde. Toll fand ich, dass Julius zum Date geht, weil es Raphael dafür zu schlecht geht. Obwohl er doch bald heiraten soll und auf ein Treffen mit einer Fremden so gar keine Lust hat. Und auch nicht sofort abhaut, als es anfängt, so richtig schief zu laufen. Da merkt man, dass ihm sein Freund wirklich sehr wichtig ist.
Manchmal war mir die Geschichte zu gewollt lustig, und für manche Menschen kann dies gerade bei so einem sensiblen Thema unpassend erscheinen.
Ich wurde jedenfalls gut unterhalten, auch durch überraschende Wendungen; aber auch zum Nachdenken angeregt.


Fazit:
Ein sehr sensibles Thema mit etwas zu viel Humor verarbeitet. Wenn es einen nicht triggert, dann ist es sehr unterhaltsam und regt zum Nachdenken an.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.
Horror-Date

Rezensionen von Meli:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen RahmenStern mit grünen Rahmen

A Crush on the Boss von Ava Cooper

Die chemische Reaktion von Liebe und Arbeit

Layla hat zwar keinen Doktortitel, aber sie hat eine Leidenschaft für Chemie und freut sich sehr über die Chance, bei BioVaris unter CEO Miles zu arbeiten, der auch selbst ein leidenschaftlicher Forscher ist. Layla fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, doch Miles wurde schon verletzt und ist daher besonders vorsichtig, wem er sein Herz anvertraut.

Ich fand es schon ganz süß, dass die beiden in der Wissenschaft auf einer Wellenlänge sind, obwohl sie ansonsten so unterschiedlich sind. Die einzigartige Layla ist sehr direkt mit ihren Gefühlen und kommt damit schon durch Miles’ harte Schale, aber er macht es ihr auch nicht leicht. So selbstbewusst er als Chemiker ist, so unsicher ist er sich in Liebesdingen. Die beiden sind ein unterhaltsames und auch kitschiges Paar, das ein paar kleine Herausforderungen meistern muss: Romanze am Arbeitsplatz mit der Ex als Kollegin, spannende Ergebnisse bei ihrer Forschungsarbeit und komplizierte Gefühle überall.

Letztendlich wurde ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm. Er ist schon sehr direkt, aber ich habe da einige Witze nicht verstanden oder hatte das Gefühl, dass die Gespräche sich nicht sehr natürlich angefühlt haben. Dazu auch das Tempo; manches fand ich etwas zu detailliert, während mir andere wichtige Szenen zu kurz kamen, was ich dann schade fand. Und ich finde zwar, dass man das Buch lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen, so wie ich das getan habe, aber ich würde eher empfehlen, die Reihe mit dem ersten Buch zu starten, da Ereignisse aus dem Vorgänger hier schon eine Rolle spielen.

Insgesamt fand ich die Geschichte ganz nett und kurzweilig, aber es gab auch einige Momente, die mich nicht ganz überzeugen konnten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Meli
A Crush on the Boss

Rezensionen von Ulgu1978:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Medea von Rosie Hewlett

Medea, die Hexe

Ich gebe zu, ich hatte mich bisher wenig mit der griechischen Mythologie befasst. Ich habe mich mit Medea erst nach den ersten Seiten dieses Buches genauer befasst. Danach konnte ich die Geschichte in diesem Buch besser nachvollziehen.
Medea, die kolchische Hexe oder Zauberin hatte Circe als Lehrmeisterin.

Sie wurde von ihrem Vater unter Verschluss gehalten und von ihrer Mutter ignoriert. Als Jason mit seinen Argonauten erscheint, verliebt sie sich in ihn und hofft mit seiner Hilfe ihrem elterlichen Gefängnis entfliehen zu können. Erst nach Jahren erkennt sie, dass sie nur Jasons Werkzeug war.
Rosie Hewlett haucht mit ihrem Roman Medea neues Leben ein und versucht, ihre Beweggründe für ihr blutiges Tun, mit ihrer Vergangenheit zu erklären. Dies ist die Geschichte einer Frau, die von einer Unterdrückung in die nächste gestolpert ist und Mühe hat, ihren Hass und ihren Zorn zu zügeln.
Wer sich für diese Thematik interessiert, wird mit diesem Buch gut bedient und sieht vieles aus einem anderen Blickwinkel.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ulgu1978
Medea