Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Philiene :
Der letzte Verrat der Boleyns von Philippa Gregory
Die Frau im Hintergrund
Die Geschichte von Heinrich VIII ist ja ausführlich erzählt worden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob man nun unbedingt dieses Buch lesen muss. Diese Frage kann ich nur mit einem klaren ja beantworten.
In Der letzte Verrat der Boleyns geht es nämlich um eine Frau die im Schatten der Mahestäten stand und doch mitten drin in den Intriegen und Kämpfen rund um die Macht im Königshaus war.
Sie war Hofdame von. fünf Königinn3n, verheiratet mit dem Bruder von Anne Boleyn, bereits als Kind am Hofe eingeführt und mit allen Machtspielen vertraut. Ihr Name Jane Boleyn, Lady Rochford.
Der Roman erzählt von einer Frau die mitten im Zentrum der Macht steht und doch immer darum kämpft geliebt und anerkannt zu werden. Die zu einer Familie gehört die hoch aufsteigt und tief fällt, die eigentlich weiß was sie tut und doch immer wieder in gefährliche Machenschaften verstrickt wird.
Philipp Gregory hat schon viele Romane über das englische Königshaus geschrieben und schafft es immer wieder spannende Geschichten rund um den Hof zu erzählen. Auch hier hat sie sich wieder eine interessante Protagonistin herausgesucht. Es gefällt mir sehr, das es bei Jane um eine Frau geht die nicht im Vordergrund steht. Mit ihr blicken wir hinter die Kulissen und hinein in das Leben der Höflinge.
Eine fesselnde Geschichte um den Hof Heintoch des Achten.
Rezensionen von yellowdog:
Eine Geschichte der Sehnsucht von Ben Shattuck
Nantucket
Wer Ben Shattucks Erfolgsbuch Die Geschichte des Klangs kennt, wird sich auch in diesem Buch gleich zu Hause fühlen, denn es kommt aus der gleichen Ursprungsquelle und hat eine vergleichbare Struktur. Zwei Kapitel, die wie eigenständige Erzählungen wirken und doch durch ein Element und dem Schauplatz miteinander verbunden sind.
Eins der Kapitel ist in der Vergangenheit und eins in der Gegenwart angesiedelt. Shattuck schreibt sorgfältig und erzeugt eine leicht melancholische Atmosphäre.
Mir persönlich hatte Die Geschichte des Klangs noch besser gefallen, aber auch das neue Buch ist sehr lesenswert.
Das Buch ist so kurz, dass man als Leser das Gefühl hat, nicht „satt“ gworden zu sein, aber dafür taugt dieses Buch mehr als einmal gelesen zu werden.
Rezensionen von Philiene :
Sanddornschwestern von Kathleen Freitag
Einfach packend
Sanddornschwestern hat mich überrascht. Ich habe mir eine emotinale Familiengeschichte vorgestellt. Drei Schwestern Ende der zwanziger Jahre auf Usedom, ein Mann in den sich eine der Schwestern verliebt. Die Weltwirtschaftskriese. Das habe ich auch alles bekommen und noch viel mehr.
Ich habe diesen Roman an einem einzigen Tag durchgelesen, weil er mich so gepackt hat und ich so tief in die Geschichte eingetaucht bin.
Neben der Geschichte der Schwestern, ging es auch um die Zeit in der sie lebten und das war eine schwierige Zeit. 1929, die Weltwirtschaftskrise macht auch vor dem Ostseebad nicht halt und auch der aufkommende Nationalsozialismus ist spürbar.
Der Roman ist aus Sicht der drei Schwestern geschrieben und hat einen zweiten Erzählstrang der im Jahr 1990 spielt, Dem eine der Schwestern nach Usedom zurückkehrt um noch einmal das Hotel ihrer Eltern zu sehen und vielleicht auch um mit der Vergangenheit abzuschließen. So habe ich einen sehr tiefen Einblick in die Geschichte erhalten.
Die Geschichte ist gleichzeitig emotional und interessant erzählt, dabei nie langweilig. Im Gegenteil diese Familiengeschichte ist einfach nur packend.
Rezensionen von stina23:
Mo & Moritz von Julya Rabinowich
Stark und zart zugleich
Mo hat so viel mehr als nur seinen Geburtsnamen hinter sich gelassen, als er mit seinen Eltern und Geschwistern aus seinem Land flüchten musste. Zugehörigkeit, Sicherheit und Akzeptanz fühlt er in seinem neuen Zuhause Wien nur vereinzelt. Als er aus der Schule geworfen wird, eröffnet sich für ihn in seiner Lehre als Friseur mit viel Glück ein neuer Pfad.
Einer, der für ihn jedoch auch mit vielen Hindernissen bestückt ist. Mo lernt Moritz kennen und lieben, trifft auf Menschen, die an ihn glauben und steht vor der Herausforderung, sein Selbst leben zu lernen und seinen Weg zu gehen.
Die Autorin, Julya Rabinowich, schreibt sehr einnehmend. Wie an einem Faden wird man durch die Geschichte gezogen. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und beleuchtet das Leben von Mo und Moritz über den Zeitraum von einigen Monaten. Dabei wird klar, dass in den Familien der beiden tiefliegende Traumata schwelen. Zeitnah ist es bei Mo, der unter gewaltsamen Umständen die Flucht aus seiner Heimat erleben musste und dessen Familienmitglieder damit und mit den Lebensumständen – sie wohnen in einer sehr kleinen Wohnung in einer oft voreingenommenen neuen Stadt - umgehen müssen. Moritz‘ Familie trägt das Trauma schon ein bis zwei Generationen mehr mit sich herum. Aufgrund antisemitischer Vorfälle bricht es immer wieder an die Oberfläche. Die beiden jungen Männer, die sich trotzdem für eine Beziehung entscheiden, sind eine Fackel der Hoffnung und stehen für eine vorurteilsfrei(er)e Gesellschaft. In absolutem Gegensatz dazu steht Mos Bruder. Die Autorin lässt seine radikalisierte Lebensweise mit einem Thema, das vor eineinhalb Jahren in Wien und darüber hinaus traurige Brisanz erfuhr, verschmelzen. Julya Rabinowich hat ihre Figuren wunderbar gezeichnet, gestaltet sie vielschichtig und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Weiters lässt sie sie sich im Fortschreiten der Geschichte weiterentwickeln und bringt sie den Lesenden nahe, indem sie nahe an der Realität bleibt.
Mich hat das Buch, wie schon erwähnt, gefesselt, einen Blick in andere Lebensrealitäten ermöglicht und auch etwas Hoffnung geschenkt. Eine absolute Empfehlung meinerseits.
Rezensionen von Sheilo:
A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1 von Sophie Jordan
Wundervolle Romantasy mit tollen Plot-Twists
Tamsyn lebt als sogenanntes Prügelmädchen zusammen mit der königlichen Familie im Palast. Ihre Aufgabe ist es, die Strafen der Prinzessinnen zu erdulden, da sie sie selbst nicht erhalten dürfen. Tamsyn hat sich mit diesem Leben abgefunden, da sie so eine neue Familie gefunden hat, als ihre Eltern sie, wenige Tage alt, ausgesetzt haben.
Doch als Soldaten der Grenzlanden im Palast zu Besuch sind und ihr Anführer Fell fordert, eine Prinzessin zu heiraten, steht Tamsyn plötzlich einer anderen Aufgabe gegenüber und wird die Frau eines Fremden, den alle nur "die Bestie" nennen. Doch kann das Leben als Frau schlimmer sein als das, was sie bisher durchstehen musste?
"A Fire in the Sky" ist der absolut fesselnde Romantasy-Reihenauftakt von Sophie Jordan. Kaum mit dem Buch begonnen, konnte ich es nur schwer zur Seite legen, da die Handlung einfach unfassbar spannend ist. Mir gefallen die Plot-Twists dabei besonders gut und der flüssige Schreibstil sorgte dafür, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Der Autorin ist es gelungen, ein beeindruckende Welt mit verschiedenen magischen Wesen wie Drachen und Hexen zu erschaffen, in die man sich nur zu gerne entführen lässt.
Tamsyn hat es von klein auf gelernt, für die Fehler anderer einzustehen und hat dabei ihre eigenen Wünsche aus den Augen verloren. Am Hof wird sie nur von den wenigsten respektiert, wobei sie ihren besten Freund Stig an ihrer Seite hat und dem es nicht leicht fällt, Tamsyn gehen zu lassen. Tamsyn ist sehr tapfer und versucht, alles mit sich selbst auszumachen. Dabei hat sie mit Fell nun einen Mann an ihrer Seite, jedoch ist sie sich nicht sicher, wie er wirklich zu ihr steht.
Fell hat mich sehr positiv überrascht. Anfangs wirkt er wie ein unnahbarer Krieger, aber im weiteren Verlauf lässt er diese Maske immer wieder fallen und zeigt sein wahres Ich und auch seine Fürsorge für andere kommt immer mehr ans Licht.
Neben den Blickwinkeln von Fell und Tamsyn gibt es auch Kapitel, die aus Sicht von Stig, dem Freund von Tamsyn, geschildert werden. Stig löst bei mir sehr unterschiedliche Gefühle aus und ich denke, dass er im zweiten Band eine wichtige Rolle spielen wird.
Für die Beziehung zwischen Fell und Tamsyn werden in diesem ersten Teil wichtige Grundsteine gelegt, dabei wird es spicy, aber auch emotional. Mir gefällt diese Mischung sehr und ich denke, dass sicherlich noch einiges im zweiten Band auf die Lesenden wartet.
Insgesamt war die Handlung wirklich interessant und die Wendungen unvorhersehbar und spannend gestaltet. Die Welt mit ihren Kriegen, den Intrigen und manch seltsamen Bräuchen schafft ein fantastisches Setting und ich kann es kaum erwarten, mit dem nächsten Band starten zu können. Wer Romantasy mit tollen Plot-Twists liebt, sollte "A Fire in the Sky" auf jeden Fall lesen.
Rezensionen von Harakiri:
Die Farm der Mädchen von Hans Rosenfeldt
super
„Kein Hinweis darauf, wer sie war oder woher sie kam“
Die Farm der Mädchen ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Hans Rosenfeldt. Zusammen mit Michael Hjorth hat er die Erfolgsreihe um Sebastian Bergmann geschrieben. Was er jetzt alleine vorlegt hat allen Respekt verdient. Von der ersten Seite an war ich in der Handlung gefangen und konnte das Buch kaum zur Seite legen.
Im Mittelpunkt stehen Tatjana und Dadana, zwei schwangere Mütter, die zu Beginn des Buches hilflos und gejagt durch einen Wald irren.
Nach einem schweren Trauma gerade wieder in den Polizeidienst zurückgekehrt ist Hannah Wester – und die bekommt es gleich mit dem Fall ihres Lebens zu tun. Dabei hat sie doch noch massiv private Probleme.
Ja, es passiert viel in diesem Buch, aber man hat nie das Gefühl, sich dabei zu verlieren. Rosenfelds Erzählweise ist flüssig und auf den Punkt und auch wenn manche Dinge etwas weit hergeholt scheinen schadet das dem allgemeinen Ganzen der Handlung in keiner Weise.
Sehr erschreckend ist die Handlung rund um die Frauen und die organisierte Kriminalität und Rosenfeld hat die Probleme und Befindlichkeiten der Frauen sehr gut beschrieben. Nicht nur einmal kann man beim Lesen Gänsehaut bekommen. Zu anschaulich sind die Szenen erzählt und zu erschütternd die Vorstellung.
Viele Rückblenden machen neugierig auf die Vergangenheit und werden nur teilweise aufgelöst. Das Ende ist abgeschlossen, deutet aber durch gewisse Signale gleich Hinweise auf den nächsten Band an.
Fazit: Tolle Charaktere, eine spannende Handlung und eine erschütternde Story machen das Buch überaus lesenswert.
Rezensionen von DoraLupin:
Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab von Kristina Ohlsson
Wieder sehr spannend- Gänsehaut für Kinder
Was ist wirklich passiert, damals, als Papa starb? Alva fragt sich das schon seit fast tausend Tagen, und nun will sie endlich die Wahrheit herausfinden. Ihre Mutter ist gerade dabei, in einem Bootshaus, das sie gekauft hat, ein Café zu eröffnen. Aber irgendetwas scheint mit dem Bootshaus nicht zu stimmen, und die früheren Besitzer wollen ihr nicht sagen, warum.
Zur gleichen Zeit kommen ein kleines Mädchen und seine Mutter nach Hovenäset. Doch die Frau redet nicht und lässt das Mädchen oft allein. Alva wird von einer Katze verfolgt, und nachts hört es sich an, als würde ihr Vater vor ihrer Zimmertür umherschleichen. Bald wird Alva klar, dass sie in Gefahr ist. An manchen Geheimnissen sollte man besser nicht rühren...
Mir hat schon der erste Teil rund um ein unheimliches Riesenrad super gefallen und deshalb wollte ich mir den zweiten Teil natürlich nicht entgehen lassen! Ich muss sagen, dass mir das Buch als erwachsene Leserin sehr gefallen hat, die Kinder die dieses Buch lesen, sollten allerdings älter und nervenstark sein, denn es wird (wie auch schon im ersten Teil) gruselig und düster!
Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist wieder absolut mitreißend, spannend und gruselig gewesen und durch die kurzen Kapitel zieht das Tempo noch mehr an und ich bin in nur zwei Tagen regelrecht durch die Geschichte geflogen. Der Inhalt ist wirklich nichts für zarte Nerven und die gängigen Gruselelemente in erwachsenen Mysterythrillern werden auch hier bedient, wie beispielsweise gruselige Geräusche oder Tiere die plötzlich auftauchen.
Als Erwachsene hatte ich wieder richtig viel Spaß mit der Geschichte, denn es gibt hier nicht nur den klassischen Grusel, sondern auch die Charaktere haben eine Tiefe und werden wirklich toll beschrieben. Die Geschichte ist rund um wird sehr gut erzählt.
Über einen weiteren Teil dieser Kinder- Gänsehaut Reihe würde ich mich freuen. Aber Achtung- man muss schon wirklich gute Nerven haben. An alle anderen: Schnallt euch gut an und genießt diesen Grusel-Tripp!
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Vielfalt von Morgane Llanque
Historische Mythen werden entlarvt – spannendes Buch
Das Buch „Vielfalt“ der Historikerin und Kulturjournalistin Morgane Llanque räumt mit historischen Mythen auf, die von der Geschichtswissenschaft des 19. und 20. Jhdts – alten, weißen, eurozentrierten Männern – in die Welt gesetzt wurden. Ihre Aussagen sind ausführlich recherchiert und belegt.
Neue wissenschaftliche Methoden, wie die DNA-Analyse menschlicher Skelettreste, helfen ihr dabei ihre Ergebnisse zu untermauern.
Für mich als Historiker war das Buch spannend zu lesen. In meiner Besprechung greife ich nur zwei Mythen auf, die die Autorin behandelt. In Kapitel 1 greift Llanque das Klischee der Rollenzuteilung in steinzeitlichen Gesellschaften auf: der männliche Jäger und die weibliche Sammlerin. Aufgrund der Grabbeigaben wurde lange auf das Geschlecht der beigesetzten Person geschlossen, d.h. lagen Waffen im Grab, ging man davon aus, dass es sich bei der beigesetzten Person um einen Mann handelte.
In den letzten Jahren zeigten aber DNA-Analysen von Skelettresten immer wieder, dass auch Frauen – also Jägerinnen - Waffen ins Grab gelegt wurden – und dies keineswegs nur in Einzelfällen.
Das Kapitel 3 ist der bereits in der alten Welt vorhandenen Globalisierung gewidmet. Die zitierten Studien zeigen, dass Vielfalt und Globalisierung keine Phänomene der Gegenwart sind, sondern immer schon Kern und Antrieb der menschlichen Geschichte waren. Die Kulturen Asiens, Arabiens, Europas und Afrikas waren vielfach vernetzt. Keine dieser Kulturen war eine „reinrassige“, sondern jede ist vielfältig gewesen – auch dies kann heute durch DNA-Analysen bewiesen werden.
Gefährlichen Mythen, wie der homogenen „Reinrassigkeit“, auch unserer Kultur setzt Llanque gesicherte historische Fakten entgegen.
Jemand, der beispielsweise behauptet, der Islam und das »Morgenland« seien ein Fremdkörper in Europa und »gehörten nicht zu Deutschland/Österreich«, hat sich schlicht und ergreifend nicht wirklich mit europäischer Geschichte auseinandergesetzt.
Rezensionen von DoraLupin:
Medea von Rosie Hewlett
Neue Sichtweisen
Medea sehnt sich nach einem anderen Leben. Seit ihrer Kindheit ist sie von ihrer Schwester getrennt, von ihrer Mutter gemieden und von ihrem Bruder und Vater verfolgt und gequält worden. Und das alles wegen eines einzigartigen und gefährlichen Talents: der Hexerei. Doch als ein tollkühner junger Held, Jason, auftaucht, um das berühmte Goldene Vlies einzufordern, das ihr Vater so vehement beschützt, sieht Medea ihre Chance zur Flucht.
Ihr Angebot, Jason bei der Überwindung der von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen, setzt eine Reise in Gang, die jedes Quäntchen ihrer Stärke, Magie und Loyalität auf die Probe stellen wird; eine Reise, auf der sie gegen Monster kämpfen, Könige entthronen und sich verlieben wird.
Ich lese immer wieder gerne über die Schicksale von Frauen in der Geschichte und das Buch über Medea habe ich gerne gelesen. Das Buch ist aus Sicht von Medea geschrieben und so erzählt die Protagonistin in Ich-Form von ihrem Schicksal. Dies hat mir gut gefallen, denn so ist der Leser noch mehr an ihr dran und kann ihre Gedanken und Sichtweisen besser nachvollziehen. Zunächst wird auf die Zeit als Kind eingegangen und wie dann eine starke Frau entsteht die ihren Weg finden muss. Ich finde der Autorin ist es gut gelungen die Figur der Medea lebendig zu machen und dem Leser zu zeigen welche Person hinter dem Namen steckt.
Ich mochte es sehr durch diese Geschichte mal wieder in die Welt der griechischen Mythologie einzutauchen und wieder neue Sichtweisen aus den Augen einer Frau damals zu erhalten. Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch wenn der Ausgang ziemlich tragisch ist.
Rezensionen von DoraLupin:
Winterglück im Café am Meer von Christin-Marie Below
Schön gelesenes Hörbuch
Helena und Fenja besiegeln vor langer Zeit mit einem Versprechen dass sie immer füreinander da sein wollen! Als die Konditorin Helena nach langer Zeit einen Hilferuf ihrer Kindheitsfreundin erhält, zögert sie nicht nach Norderney aufzubrechen und ihr beizustehen. Fenjas Bruder Jannik bringt Helenas Herz dazu höher zu schlagen und dann muss sie sich die Frage stellen ob sie ihrem Traum von einem Café auf dem Festland folgen soll oder doch lieber einen Neuanfang auf der Insel wählen soll.
Ich höre zwischendurch immer gerne Hörbücher, die leicht und locker sind und mich mit auf eine in tolle Nordseeinsel nehmen. Der Wohlfühlfaktor ist bei so einer Geschichte natürlich immer gegeben und man kann sich völlig entspannt zurücklehnen, während man sich mit diesem Hörbuch in die leichte Geschichte vertieft, rund um ganz viel Freundschaft, alten Wunden, Träumen die verfolgt werden und ein bisschen Liebe ist natürlich auch dabei. Besonders schön finde im immer die Beschreibungen der Nordeseeinsel denn man bekommt dann richtig fernweh und möchte selbst bald mal wieder ans Meer.
Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme, die wunderbar zum Hörbuch gepasst hat und sie hat schön vorgelesen.
Das Hörbuch eignet sich ideal um mal "die Seele baumeln zu lassen" und eine seichte Geschichte ohne viele Überraschungen zu genießen, immer mit dem rauschen der Wellen im Hintergrund.











