Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Die Hoffnung, die uns trägt von Kerstin Lange
Portugal im Widerstand
Im Jahre 1961 stirbt der zehnjährige Pedro, die ärmlichen Wohnverhältnisse, die feuchten Mauern, der unstillbare Husten setzen seinem kurzen Leben ein stilles Ende. Weder Mutter noch Vater kommen mit dem schweren Schicksalsschlag zurecht, lediglich die ältere Schwester Amália erkennt, dass sie einfach weiterleben und weiterkämpfen muss, um nicht ebenfalls zu zerbrechen.
So hilft die Siebzehnjährige am Obststand aus und kellnert in einem kleinen Café, um ihr Auskommen zu bestreiten und lernt dabei eine Gruppe eifriger Studenten kennen. Dass diese politisch aktiv sind und gegen das Regime von Salazar auftreten, erfährt sie erst, als sie schon Gefühle hegt für Marcelo.
In einem bestens recherchierten Rahmen historischer Ereignisse spielt diese unglaublich real erscheinende Geschichte von Amália im schönen Lissabon. Aber so schön, wie wir es heute kennen, ist es in den 1960er-Jahren wohl doch nicht gewesen. Kolonialpolitik, Bürgerkrieg, Unterdrückung und auffällige Standesunterschiede rufen breite Studentenbewegungen auf den Plan, unter den jungen Menschen wird der Ruf nach Freiheit und Selbstbestimmung immer lauter. Amália, die selbst nur eine lückenhafte Schulbildung erfahren hat, schließt sich bald dem Widerstand an, ihr Privatleben vermischt sich auf unwiederbringliche Weise mit der Politik. Mutige Figuren treffen aufeinander, die Furcht vor Verfolgern steckt stets im Nacken, das Bangen um Wohnraum und Lohn ist immerwährend präsent. Geschickt und pragmatisch fängt Kerstin Lange die Atmosphäre der damaligen Zeit ein und verliert sich nicht in Gefühlsduseleien. Am Ende streift unser Weg dann noch den der Österreicherin Reni und schließt so die erwartete Verbindung zum Vorgängerband „Die Sehnsucht, die bleibt“. Besonders jetzt werden die Emotionen spürbar, der Eindruck dieses ruhigen Romans wird noch länger bleiben.
Eine gelungene Fortsetzung vor dem Hintergrund portugiesischer Zeitgeschichte. Sehr gerne empfehle ich dieses Buch an jene Leser weiter, die einen glaubwürdigen Roman suchen, welcher zarte Liebensbande mit historischen Gegebenheiten verknüpft.
Rezensionen von clematis:
Das Versprechen von Cornwall von Karin Lindberg
Samantha und Elsie
Aufgrund beruflicher Unannehmlichkeiten in London, versucht Samantha bei ihrer Tante in Cornwall den Kopf freizubekommen. Aber anstatt dort die ruhige Küstenlandschaft zu genießen, forscht sie nach, woher der unbekannte Verlobungsring am Dachboden des alten Hauses stammen könnte und lernt obendrein noch zwei interessante junge Männer kennen.
Spannende Szenen rund um Digitalforensikerin Samantha Fisher ziehen des Lesers Aufmerksamkeit sofort auf sich. Bestens ins Geschehen verwoben wird alsbald Elsie Hatchetts Geschichte aus den Jahren 1937/38, wodurch die Spannung gleich noch weiter angefacht wird. Auf berührende Art und Weise fängt Karin Lindberg das mutige Leben der kleinen Sekretärin bei der Londoner Times ein und zeigt – im Kontext von Politik und gesellschaftlichen Konventionen – wie rasch kleine Entscheidungen große Veränderungen nach sich ziehen können. Sowohl der Handlungsstrang in der Gegenwart als auch jener in der Vergangenheit präsentieren sorgfältig und realistisch gezeichnete Charaktere, die Atmosphäre im alten London ist ebenso gut eingefangen wie im malerischen Cornwall, wo es aber auch nicht ganz ohne Ränke und Intrigen zugeht. Nicht nur Sam und Elsie wachsen einem schnell ans Herz, auch die anderen Figuren (bis auf einige wenige Widerlinge, die halt nicht wegzudenken sind) wachsen über ihre (Neben)Rollen hinaus und bereichern das Geschehen auf angenehme Weise und schließlich sorgt auch noch der braun-weiße Springer Spaniel Drift für unterhaltsame Momente.
Auf den konkreten Inhalt kann ich gar nicht genauer eingehen ohne interessante Details zu verraten, es geht aber um nicht standesgemäße Verbindungen, um Ungleichheiten und Gegensätze, die einander anziehen, so viel sei gesagt. Lindbergs Schreibstil ist gewohnt bildreich und flüssig, sodass man von der ersten bis zur letzten Seite völlig abtauchen kann in eine wunderbare Geschichte, die mich auch diesmal wieder sehr berührt hat.
Eine wunderbare Reise zwischen zwei Zeitebenen, welche bestens recherchierte historische Fakten mit fiktiven Romanelementen verknüpft. Leseempfehlung!
Rezensionen von clematis:
Ungelöst – Die erste Zeugin von Arno Strobel
Luisas Erinnerung
Durch Luisas fotografisches Gedächtnis erinnert sich die Medizinstudentin sofort an das Gesicht auf dem Plakat vor der Uni – die abgebildete vermisste Frau war siebzehn Jahre zuvor in ihren eigenen Entführungsfall verwickelt und scheint nun selbst zum Opfer geworden zu sein. Während die Verbrechenstat für die fünfjährige Luisa damals glimpflich ausgegangen ist, steht die Polizei nun vor einem schier unlösbaren Rätsel.
Einen großartigen Reihenauftakt präsentiert Arno Strobel mit diesem ersten Fall, neben markanten neuen Ermittlern treten am Rande auch altbekannte Figuren auf und wecken Erinnerungen an bisherige Mordaufklärungen. Mit der aktuellen kniffligen Entführungstat schafft der Autor den perfekten Übergang zur neuen Cold-Case-Einheit, welche sich gerade eben im KK11 im Aufbau befindet. Besonders ist hier, dass mit der Medizinstudentin Luisa eine Privatperson Informationen liefert und dadurch die Polizeiarbeit für die Gruppe rund um Ramin Brunner wesentlich unterstützt. Spannend reiht sich ein kurzes Kapitel ans nächste, der Sog der Handlung packt einen schnell, denn es gilt grausamerweise nicht nur eine erwachsene Frau als vermisst, nein, es verschwinden auch kleine Mädchen plötzlich von der Bildfläche. Durch akribische Fahndungsarbeit und kluge Kombination führt die Spur über Luisas detailgenaue Erinnerungen, in ihrem Gedächtnis abgespeicherte Bilder und Gerüche schlussendlich zum Erfolg und bereitet den Weg für weitere fesselnde Altfälle in München.
Ein flott verfasster, bestens dargestellter Band 1 einer neuen Reihe rund um Luisa und Brunner – Leseempfehlung!
Rezensionen von LEXI:
Der Pakt der Verräter von Ellin Carsta
Ein nicht endender Albtraum
Ein nicht endender Albtraum
„Das Leben gleicht einem Schachspiel, in dem es gilt, die Züge des Gegners vorauszusehen und ihn so lange in Sicherheit zu wiegen, bis er sich unweigerlich in eine Position manövriert hat, aus der er nicht wieder herauskommt.“
Mit „Der Pakt der Verräter“ präsentiert die Autorin Ellin Carsta den nunmehr dreizehnten Band ihrer Erfolgsreihe um die Familien von Falkenbach und Lehmann.
Nach einem kurzen Prolog startet die Handlung im Oktober des Jahres 1943. Deutschland befindet sich bereits über vier Jahre lang im Krieg, Mussolini wurde gestürzt und die Alliierten rücken in Sizilien vor. Die Angst ist ein steter Begleiter im Leben der Menschen, die auf ein Ende der faschistischen Schreckensherrschaft hoffen und sich nach Frieden sehnen.
Auf Gut Falkenbach bangt man um Gustav von Falkenbach und Leopold Lehmann, die sich beide an der Front befinden. Paul-Friedrich von Falkenbach quälen immer noch die Nachwirkungen der Beinamputation, er scheint zudem bei seiner Frau Dorothea endgültig in Ungnade gefallen zu sein. Wilhelm Lehmann hingegen leidet darunter, dass er seinen kaum genesenen Sohn Leopold nicht vor der erneuten Einberufung bewahren konnte. Und obgleich Wilhelm eine einzigartige Freundschaft mit Paul-Friedrich verbindet, hat er zum ersten Mal Geheimnisse vor ihm. Die beiden Familien sorgen sich obendrein um das Wohlergehen von Wilhelmine und Johannes, die sich im Vorgängerband in letzter Sekunde den Schergen der Nationalsozialisten entziehen konnten. Obgleich der Fokus im aktuellen Band vorwiegend auf dem geschickten Taktieren Paul-Friedrichs und den Ereignissen auf Gut Falkenbach liegt, gibt die Autorin auch kurze Einblicke in die Ereignisse an der Front aus der Sicht von Gustav und Leopold. Ein Brief aus Amerika ermöglicht darüber hinaus auch Irma Lehmann einen kleinen Gastauftritt, während der hartnäckige und unbarmherzige SS-Hauptsturmführer Alfred Breuer nach wie vor alles daransetzt, um die Familien zu vernichten.
Ellin Carsta bestückte ihre Geschichte mit den altbekannten Charakteren, fügte historische Hintergrundinformationen dazu und würzte das Ganze mit einer Prise Spannung und Emotionen. Die authentischen Charaktere, deren Entwicklung man im Verlauf der zahlreichen Vorgängerbücher sehr gut verfolgen kann, sowie der einnehmende Schreibstil tragen abgesehen vom interessanten Plot wesentlich zum Erfolg dieser Buchreihe bei.
Im aktuellen Band dieser Reihe hat mir die Entwicklung um Dorothea von Falkenbach sehr zugesagt, während die latente Bedrohung durch Elisabeths Verrat, deren Unberechenbarkeit, aber auch die unerbittliche Hartnäckigkeit Breuers den Spannungsbogen aufrechterhält.
Ich fühlte mich auch durch die aktuelle Neuerscheinung ausgezeichnet unterhalten, verfolgte in gespannter Erwartung die Geschicke auf Gut Falkenbach, bangte und hoffte mit einem mittlerweile abgestumpften Gustav und einem merklich geläuterten Leopold um deren Leben. Und ich fragte mich, ob Paul-Friedrich und Wilhelm es tatsächlich wagen würden, einen Pakt mit Verrätern einzugehen und das Leben ihrer Familien aufs Spiel zu setzen.
Das optisch sehr ansprechende Buchcover stellt wie gewohnt einen Blickfang dar, die einheitliche Gestaltung hinsichtlich Schrift und Farbwahl hat für mich mittlerweile Wiedererkennungswert und vermittelt eine gewisse Verbundenheit mit diesem herrschaftlichen Anwesen sowie deren Bewohnern.
FAZIT: „Der Pakt der Verräter“ war ebenso wie die Vorgängerbände eine fesselnde Lektüre, die mir ausnehmend gut gefallen hat. Als großer Fan der Reihe sind mir die Familienmitglieder mittlerweile ans Herz gewachsen und ich genoss es, die Entwicklung der einzelnen Charaktere, aber auch die innerfamiliären Konflikte und Beziehungen mitzuverfolgen. Die Autorin versteht es, ihre Leser emotional einzubeziehen und wartet erneut mit einer interessanten Geschichte sowie dem obligatorischen Cliffhanger am Ende des Buches auf. Ich kann es kaum erwarten, in einem vierzehnten Band zu erfahren, ob Paul-Friedrich Hitlers Bluthund Alfred Breuer erneut überlisten kann und wie es den von Falkenbachs und Lehmanns wohl gelingen wird, die Zeit bis zum Ende des Krieges unbeschadet zu überstehen.
Ich vergebe auch diesmal wieder fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Reiseweise:
Ich möchte zurückgehen in der Zeit von Judith Hermann
Nachdenklich
In ihrem neuen Buch macht sich die Autorin auf den Weg nach Radom in Polen, um etwas über ihren Großvater, der bei der SS war und den sie nie kennen gelernt hat, herauszufinden. Ihre Mutter hat ihr kaum etwas über ihn erzählt und sie empfindet dies als eine große Leerstelle in der Familiengeschichte, die sie gerne schließen möchte.
Im Laufe der Recherchen muss sie aber feststellen, dass sie diese Lücke nicht schließen können wird - zu viel wurde vergessen, zu wenige Informationen haben überdauert und zu viel bleibt offen. Dies nimmt sie zum Anlass, um darüber nachzudenken, wie Erinnerungen in Familien funktionieren und was und wie erinnert wird. Sie reist weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und sinniert darüber, wie sich selbst Geschwister manches erzählen und manches verschweigen.
Insgesamt ein sehr nachdenkliches Buch, in dem man der Autorin auf ihrer Sinnsuche folgen kann und selbst ins Nachdenken gerät, wie Erinnern in der eigenen Familie funktioniert (oder nicht). Nachdenklich und besonnen!
Rezensionen von kabo16:
Schattenmädchen von Frida Skybäck
Ermordete Studentinnen an Elite-Universität in Lund?
Das Cover passt wirklich sehr gut zu diesem schwedischen Krimi. Es ist der dritte Band von dem Ermittler-Duo Fredrika Storm und Henry Calment.
Obwohl ich die Vorgänger nicht kenne, kommt man gut in die Story rein.
Die Geschichte spielt in der Universitätsstadt Lund. Eine Studentin verschwindet von der Party eines Technologieunternehmens, später wird ihre Leiche gefunden.
Die Ermittler entdecken, dass es vor Jahren schon mal so einen Fall gab. Der Täter wurde gefasst, hat aber immer seine Unschuld beteuert. Auch hier war es eine Studentin, die verschwand.
Es geht spannend zu, allerdings bin ich mit Frederika Storm nicht warm geworden. Sie stellt ihr Privatleben in den Hintergrund und arbeitet geradezu verbissen an diesem Fall. Für mich ist das nicht glaubwürdig.
Es gibt von Anfang an in ihren Augen nur einen Verdächtigen für Frederika. Wo doch gerade in der heutigen Zeit vieles manipulierbar ist.
Ihr Kollege Henry geht den Fall ruhiger an, trotz privater Probleme.
Das Ende finde ich wiederum sehr gelungen und spannend.
Rezensionen von PMelittaM:
Wellengrab von Stefan Ahnhem
OMG!
Fast viereinhalb Jahre mussten die Fans der Reihe um Fabian Risk warten, bis endlich ein neuer Roman erschienen ist. Wie in der realen Welt, sind auch in der Reihe mehrere Jahre vergangen. Über den Inhalt will ich gar nicht so viel erzählen, und am besten liest man auch gar nicht den Klappentext, der wieder einmal zu viel spoilert.
Fabian Risk scheint mittlerweile einigermaßen in seinem Leben angekommen zu sein. Er trauert natürlich noch, hat aber einen guten Draht zu seiner Tochter, die mittlerweile studiert und ihrem Vater ein bisschen Glück in der Liebe gönnen würde. Eigentlich wollten die beiden zu Beginn des Romans das Wochenende miteinander verbringen, doch dann gibt es erst einen Stromausfall, und schließlich wird Fabian zu einem neuen Fall gerufen. Dass dieser sich als ein wahrer Albtraum entwickeln würde, konnte er da noch nicht ahnen.
Neben Fabian trifft man auch ein paar bekannte Kolleg:innen von ihm wieder, und sogar die Dänin Dunja Hougard ist überraschenderweise wieder mit von der Partie. Ziemlich früh lernt man auch bereits die Antagonist:innen kennen, deren Taten nicht nur auf vielen Ebenen sehr perfide sind, sondern auch mehr als erschreckend.
Ich hatte schnell den Eindruck, als hätte Stefan Ahnhem zunächst vielleicht gar keinen neuen Band geplant, auf Grund der, wie soll ich sagen, Weltlage, aber nicht umhin gekonnt, dieses Thema aufzugreifen. Dass dieses so aktuell wirkt, ist wohl das erschreckendste an diesem Roman, macht aber auch einen Teil der Spannung aus.
Und spannend ist der Roman, ich mochte ihn kaum aus der Hand legen. Was hier geschieht ist so unglaublich, und dennoch kann man sich vorstellen, dass es real sein könnte, dass Menschen dazu fähig sein könnten. Erzählt wird aus einigen Perspektiven, auch auf Seiten der Antagonist:innen, das erhöht die Spannung zusätzlich, denn als Leser:in weiß man oft ein bisschen mehr als die Ermittler:innen, was einen zusätzlich mitfiebern lässt.
Ich bin ziemlich geflasht von dem Roman, der sehr spannend ist, aber leider auch sehr aktuell. Unbedingte Leseempfehlung für Genrefans!
Rezensionen von Tara:
Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander. von Bob Blume
Unerlässlich: Lesen & schreiben
„Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander.“ ist ein wichtiges Buch des Autors, Lehrers, Podcasters, Bloggers und Bildungsinfluencers Bob Blume, der in den sozialen Medien als Netzlehrer bekannt ist.
Wichtig, weil er sich für das Lesen und das Schreiben einsetzt. Beides ist in unserer schnelllebigen Welt, dank fortschreitender Technik, deutlich auf dem Rückgang, aber für die Kommunikation und das Verständnis füreinander unerlässlich.
Das Buch beinhaltet eine Mischung aus Fakten, Meinung und persönlichen Eindrücken und Erlebnissen. Dadurch ist es interessant und liest sich ausgesprochen unterhaltsam.
Lesen und schreiben ist für unsere Gesellschaft wichtig, um einander zu verstehen, um zu diskutieren, Einblicke in andere Perspektiven und neue Ideen zu bekommen.
Dem Autor ist der bewusste Umgang mit Sprache, die als Grundlage für Zusammenhalt, Demokratie und Verständnis dient, ein Anliegen, das er hier – wie sollte es auch anders sein – gelungen in Worte gefasst hat.
Rezensionen von gerlisch:
Blutwild von Saskia te Marveld
Brutal und düster
Mit ihrem Thriller-Debüt geht Saskia te Marveld gleich von Anfang an in die Vollen, „Blutwild“ ist nichts für schwache Nerven: Blut, brutale Szenen, Todesangst, Serienkiller-Vibes – all das bekommt man hier reichlich.
Im Zentrum steht Anka, eine Resilienz Trainerin, die vor sechs Jahren entführt und grausam gequält wurde.
Sie konnte entkommen, doch jetzt holt sie ihre Vergangenheit wieder ein. Die Story springt zwischen Perspektiven und Zeitebenen, was eigentlich Tiefe verspricht.
Der Schreibstil ist klar und gut lesbar, perfekt für einen schnellen, actiongeladenen Thriller. Allerdings hätte die Zeichnung der Figuren für meinen Geschmack ein paar mehr Seiten gebraucht. Einige Ungereimtheiten haben meinen Lesefluss gestört. Vieles wirkte leider etwas blass, und einige Handlungen waren mir zu konstruiert.
Trotzdem ein spannendes Debüt mit ordentlich Tempo und Härte, aber noch Luft nach oben. Thriller-Fans, die es düster und brutal mögen, kommen trotzdem auf ihre Kosten.
Rezensionen von Netti:
Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz
Mit vielen Abbildungen locker erklärt
Mit diesem Buch wird man leicht zum Hochbeet Profi.
Und das schöne daran, dieses Buch schafft es , sehr viel wissen zu vermitteln ohne das man vom Text erschlagen wird.
Auf den 124 Seiten gibt es ganz viele Abbildungen und eher wenig Text mit den wirklich wichtigen Dingen. Auf jeder Seite steht oben groß das Oberthema der Doppelseite wie zB.
: Aussaatmethoden im Überblick : Reihen, Quadrate, Horste und Bänder. Dazu findet man zu jedem eine gemalte Abbildung und darunter Text, der 2-3 lange Sätze umfasst. Dieser sagt alles aus, was man beachten muss. Natürlich gibt es auf anderen Seiten auch ein bisschen mehr Sätze.
Oft gibt es noch 2 gemalte Figuren oben in der Ecke ( Vero und Anja ) die mit Sprechblasen was sagen wie in einer Art Comic. Zum Beispiel fragt eine was und die andere gibt einen Tipp.
Durch die lockere, übersichtliche Gestaltung lässt sich das Buch sehr schnell lesen und es macht sogar viel Spaß es zu lesen. Schnell findet man auch die gewünschten Themen und die benötigten Informationen ohne lange zu suchen oder lange lesen zu müssen.
Das Buch umfasst Themen wie :
+Hochbeet bauen ( Material, Füllmaterial, Standort usw.)
+Hochbeet bepflanzen ( Säen oder Pflanzen, So gelingt die Aussaat ( Erde , Töpfe Licht, Temperatur) , Aussaat Methoden usw.
+Hegen und Pflegen ( Düngen - wen , wann wie,) richtig gießen, Mulchen gegen Blattläuse, Schnecken, Ameisen, so vermeidest du nachte Beete im Winter usw.
+Ernte Einfahren ( So erkennt man reifes Gemüse ), Ernten , lagern, verarbeiten, haltbar machen
+Hochbett Pflanzpläne
Das sind jetzt nur einige wichtige Kategorien und Unterkategorien. Das Buch lässt keine Fragen offen und so bin ich von einer Ahnungslosen zu einem kleinen Profi geworden. Wirklich ein tolles Buch mit einer super Gestaltung, was ich auf alle Fälle weiter empfehlen kann.











