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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Frechdachs:

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Gekommen, um zu bleiben von Madeleine Becker

Das Leben ist eben kein Ponyhof, sondern vielleicht ein Haus im Wald

In ihrem aktuellen Buch "Gekommen, um zu bleiben" lässt Madeleine Becker quasi die Hosen runter und gibt Einblicke in ihren normalen Alltag.

Der Zauber des angedeuteten Neuanfangs ist nicht gleich sofort zu Beginn des Buches greifbar. Becker spricht hier selbst von einer Flucht, um den gegebenen Umständen zu entfliehen und an einem neuen anderen Ort Wurzeln zu schlagen.

Dafür hat sie sich mit ihrem Partner das Haus im Wald ausgesucht, um den Neustart zu wagen. Ein Haus, das quasi nach Leben und vor allem Erneuerung schreit.

Abseits vom Instagram-Hochglanz heißt es hier vor allem anpacken und den Mut nicht verlieren.

Der Stil des Buches gefällt mir durchweg gut. Man wähnt sich wie auf einem Kaffeeplausch mit der Autorin selbst, die dann eben aus dem Nähkästchen plaudert und ihre Followerschaft hinter die Kulissen blicken lässt.

Schafft es Madeleine im neuen Zuhause anzukommen oder scheitert vielleicht das ambitionierte Projekt? Welche Hürden gilt es dabei zu meistern?

Ergänzt wird die Lektüre um zahlreiche Bilder in zwei verschiedenen Fotostrecken. Weiteres Bildmaterial steht online zur Verfügung.

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Gekommen, um zu bleiben

Rezensionen von Sheilo:

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The Monet Family - Rise Up, Little Diamond von Weronika Anna Marczak

Für mich ein wahres Highlight

Hailie ist erwachsen geworden und das merkt auch Adrien. Als Hailie ihn um einen Gefallen bietet, fordert er daher ebenfalls einen ein und kurze Zeit später steht er vor Hailies Wohnung in Barcelona. Dabei sollte sie sich nach Anweisung ihrer Familie doch eigentlich von allen Mitgliedern der Organisation fernhalten.

Ich liebe diese Buchreihe sehr und den nunmehr sechsten Band "The Monet Family – Rise Up, Little Diamond" habe ich einfach verschlungen. Ich liebe den Schreibstil wirklich sehr und nach dem Ende dieses Bandes bin ich umso gespannter auf das Finale.

Die Schwingungen zwischen Hailie und Adrien konnte man bereits seit einigen Bänden wahrnehmen und ich liebte die Gespräche der beiden immer sehr. In diesem Band kommt es nun dazu, dass Adrien über seine Gefühle spricht und offen zu Hailie ist. Natürlich muss alles geheim bleiben, denn Hailies Brüder warnen sie immer wieder vor Adrien. Hailies Gefühle fahren Achterbahn, doch wie wird sie sich am Ende entscheiden?

Besonders gefallen hat mir, dass dieses Buch viele Rückblicke aus Sicht von Adrien enthält und so tauchen wir noch einmal in vergangene Szenen ein und erfahren, wie Adrien diese erlebt hat. Ich mochte Adrien bereits seit seinem ersten Auftritt in der Buchreihe sehr und kann es kaum erwarten, ihn noch besser kennenzulernen. Ich denke, dass er uns noch sehr überraschen wir.

Das Ende des Buches hat bei mir einen wahren Gänsehautmoment hinterlassen und ich kann es wirklich kaum erwarten, den letzten Band der Reihe lesen zu dürfen. Von mir gibt es eine sehr große Empfehlung für die gesamte Buchreihe von "The Monet Family", die zu meinen absoluten Favoriten gehört. Als kleines Goodie hat auch die erste Auflage des sechsten Bandes einen wunderschönen Farbschnitt, der perfekt zur restlichen Buchreihe passt.

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The Monet Family - Rise Up, Little Diamond

Rezensionen von _ich.lese_:

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Beautiful Venom (Vipers, Band 1) von Rina Kent

Spannender Auftakt

Die Vipers sind DAS Eishockeyteam des Elite Colleges Graystone University. Und sie beherrschen nicht nur das Eis in der Arena, sie herrrschen auch über die ganze Uni. Und sie sind Dahlias einzige Spur um zu erfahren, wer hinter dem Angriff auf ihre Schwester steckt.

Ich las von der Autorin schon ein paar Bücher einer anderen Reihe und war gespannt was sie wohl im Loewe Verlag veröffentlicht.

Zum Glück ist der ab 18 Aufkleber drauf, den braucht es auch. Was für eine düstere, aber auch unglaublich Spicy Story. Ein Aufrakt, der neugierig aug weitere Bücher rund um die Graystone Univetsity macht und definitiv keine Sportromance, auch wenn die Vipers ein Hockeyteam sind.
Ich habe das Buch trotz allem gerne gelesen, es hat mich unterhalten, es war spannend, es war spicy, es war einfach wow. Die Autorin beschreibt die ganze Story teilweise sehr komplex, es geht um Macht und Kontrolle und kann wirklich fesseln. Bin schon gespannt auf das nächste Buch der Reihe, den Auftakt fand ich jedenfalls sehr überzeugend.

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Beautiful Venom (Vipers, Band 1)

Rezensionen von MarcoL:

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Das gute Leben von Nadine Schneider

Sanfter, ruhiger Roman über die Frage nach Zu Hause und Fremde Heimat

Christine kommt zurück nach Nürnberg – sie hat das Haus ihrer Großmutter Anni geerbt. Und sogleich geht die Geschichte in einen Wechsel aus Gegenwart und Vergangenheit. Wie war das Leben von Anni, die damals aus Rumänien flüchtete um in Deutschland ein bessere Existenz finden zu können?
Anni zieht ihre Tochter und in weiterer Folge dann auch ihre Enkelin alleine auf, findet im damaligen Quelle-Versandhaus nicht nur einen Arbeitgeber, sondern sogar so etwas wie einen Rückhalt und Bestätigung für ihr Tun.

Und dennoch, vor ihrem Rentenantritt müssen Stellen gekürzt werden …
Im Haus von Anni sucht Christine nach Erinnerungen. Nach einer (gemeinsamen) Vergangenheit – und nach der titelgebenden Frage: Was ist ein gutes Leben? Was benötigt man, um zufrieden und glücklich zu sein? Eine Frage, die natürlich jede*r anders beantworten wird. Dennoch baut Nadine Schneider diese Thematik geschickt in diese Familiengeschichte ein.
Rumänien war schon Schauplatz ihrer ersten beiden Romane, die ich sehr gerne gelesen habe. Nun dreht sich wieder eine kleine Familienchronik um das ehemalige Regime – um Flucht, aber auch sehr um Loslassen und um jene Plätze, die eine Heimat bedeuten können – für ein gutes Leben. Für viele ist das schon eine Arbeit und ein Dach über den Kopf ...
Die Erzählweise ist zweigeteilt, mal kommt Anni zu Wort, dann wieder Christine; die Übergänge sind manchmal fließend und nicht zu hundert Prozent eindeutig definierbar – was stilistisch auch auf eine enge Verstrickung der beiden Frauen hindeutet.
Die Worte kommen ruhig daher, die Geschichte plätschert leise dahin. Für meinen Geschmack manchmal zu sanft, da hätte ich mir vielleicht manchmal mehr „Knalleffekte“ gewünscht. Dennoch, der Roman lädt zum Nachdenken ein.

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Das gute Leben

Rezensionen von LeserinLu :

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Berliner Bohème von Egon Erwin Kisch

Interessante Zusammenhänge

Im Band „Berliner Bohème“ finden sich über dreißig Texte des Journalisten und Schriftstellers Egon Erwin Kisch, der als „rasender Reporter“ in Reportagen seine Eindrücke aus dem chaotischen und rauen Berlin der 1920er-Jahre und seinen politischen Standpunkt schildert.

Kisch begleitet dabei eine Polizeistreife, besucht Cafés und Tanzlokale und schaut im Theater ebenso vorbei wie beim Sechstagerennen.

Auch ungewöhnlichere Orte geraten in seinen Blick: ein Alteisenlager, das städtische Leichenschauhaus oder eine Vorlesung in der Volkshochschule. Seine Beobachtungen sind lebendig, oft pointiert und vermutlich - laut Nachwort - auch teilweise dazugedichtet. Dadurch entsteht ein vielfältiges Bild des Berlins der Moderne.

Die Auswahl der Texte in diesem Band fand ich sehr gelungen, weil sie viele unterschiedliche Seiten dieser Zeit sichtbar macht. Auch die Gestaltung des Buches ist sehr wertig, passt gut zu diesem Klassiker des literarischen Journalismus und macht sich gut neben dem anderen Band der Reihe von Klaus Mann, den ich besitze.

Einzig im Nachwort hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht, etwa zur Entstehung einzelner Texte oder zu ihrem historischen Kontext. Insgesamt ist „Berliner Bohème“ jedoch eine sehr lesenswerte Sammlung, die einen lebendigen Einblick in das Berlin der 1920er-Jahre und in Kischs Werk als Journalist und Autor gibt.

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Berliner Bohème

Rezensionen von Sternzauber:

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Der Gesang der See von Trude Teige

Trude Teiges erstes Buch – einfach wunderbar!

Das Cover von Trude Teiges neuem Buch „Der Gesang der See“ gefällt mir sehr gut, denn ich liebe das maritime Bild darauf sehr und in Kombination mit dem Titel und den anderen Angaben ergibt sich eine wunderbare Einladung, um das Buch lesen zu wollen.

Erzählt wird die Geschichte von der jungen Kristiane, die mit ihrer Familie auf einer kleinen Fischer-Insel an der norwegischen Westküste lebt und die ihrem Vater verspricht, den Lotsenposten, der seit Generationen in der Familie gehalten wird, auch weiterhin zu erfüllen.

Doch als ihr Mann stirbt und sie als Frau keine Schiffe geleiten darf, gerät ihr Versprechen in Gefahr und sie muss für ihre Zukunft schwerwiegende Entscheidungen treffen…

Eigentlich ist es nicht richtig, dass ich zu Beginn über Trude Teiges „neues“ Buch gesprochen habe, denn bei „Der Gesang der See“ handelt es sich eigentlich um ihr erstes Buch, das bisher allerdings nicht in Deutschland veröffentlicht worden war. Qualitativ steht diese Geschichte der „Großmutter-Reihe“ meiner Meinung nach jedoch in nichts nach, denn auch hier gelingt es der Autorin meisterhaft eine unglaubliche Tiefe und einen Sog in der Geschichte zu verorten, die mich regelrecht in das Geschehen hinein zieht. Ich durfte sehr intensiv mit den ProtagonistInnen fühlen (vor allem mit Kristiane) und finde sie authentisch sowie stimmig individuell gezeichnet. Das Inselgefüge mit all seinen Eigenheiten und bunten Charakteren wird wunderbar lebendig beschrieben und auch die Landschaft konnte ich mir beim Lesen sehr gut vorstellen. Zudem fand ich sehr interessant in eine ganz andere Zeit und mir unbekannte Welt eintauchen zu dürfen, die so eindringlich beschrieben und zum Leben erweckt wurde.

Irgendetwas an der Stimme dieser Geschichte empfinde ich trotzdem als ganz anders, als in den Geschichten der Großmutter-Reihe, ich kann jedoch leider nicht benennen, was das ist und dieses Empfinden nehme ich auch überhaupt nicht negativ war – „Der Gesang der See“ ist einfach eine ganz andere Geschichte, die aber absolut genau so lesenswert und wunderbar ist, wie die anderen Bücher von Trude Teige und ich freue mich sehr darauf, dass es ab August 2026 ein weiteres Buch geben soll, das die Geschichte rund um Kristina weiter erzählen wird.

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Der Gesang der See

Rezensionen von rainbowly:

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Red as Royal Blood von Elizabeth Hart

Genau meins!

Inhalt
Ruby wurde als Kind am Königshof aufgenommen und ist sehr dankbar, dass sie als Dienstmagd dort arbeiten kann. Als plötzlich der König verstirbt, herrscht Trauer im Schloss. Doch diese wird schnell von einer überraschenden Wendung vertrieben: Der König hat Ruby als seine Nachfolgerin bestimmt.

Ruby soll Königin werden!

Sprache
Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Das Setting an einem Königshof mit eher mittelalterlichem Flair ist genau meins! Das habe ich länger nicht gelesen und direkt wieder geliebt. Dann kommt noch ein Rätsel dazu, das es zu lösen gilt und ich war absolut begeistert! Ich bin gemeinsam mit Ruby gerne den Hinweisen gefolgt. Die Geschichte ist nur so dahingeflogen und war keine Sekunde langweilig.

Charaktere
Ruby ist eine tolle Protagonistin. Sie ist klug und lässt sich nicht unterkriegen. Als angehende Königin stolpert sie in eine Welt, die sie nur von der anderen Seite kennt. Sie weiß wie die Dienstmägde arbeiten, wie unsichtbar sie sind und wie schnell Klatsch sich verbreitet. Aber von Regentschaft und höfischen Intrigen hat sie keine Ahnung. Und dann ist da ja noch die Frage, warum der König ausgerechnet sie zur Königin haben wollte!?
Am Hof gibt es viele schwer zu durchschauende Figuren um sie herum. Wem kann sie vertrauen? Wer ist ein guter Ratgeber? Und wer will nur selbst auf den Thron steigen? Das hat es richtig spannend gemacht.
Auch die Tension zwischen Ruby und den Prinzen (die ganz ohne Spice auskommt!) hat mir sehr gut gefallen.

Fazit
Für Fans von royalen Geschichten, eine absolute Empfehlung!

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Red as Royal Blood

Rezensionen von Anno:

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Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer

Für Neulinge

Svenja Breuer bringt mit diesem Buch eine Idee an den Gärtner, die so simpel wie genial ist. Sie kombiniert bewusst ausgesuchte Blumen mit Nutzpflanzen. Und das nicht nur aus rein optischen Gründen. Die blühenden Vertreter sollen Insekten anlocken und dadurch auch den Umsatz von Gemüse und Obst steigern.

Ob eine solche Idee zum allgemeinen Wissen eines Gärtners gehört, weiß ich nicht. Mir war sie neu und sie hat mir förmlich die Augen geöffnet.

Dieses Buch ist für Gartenneulinge konzipiert. Es stellt daher auch jede Menge Grundlagen von und zeigt auch ausführlich auf, wann welche Pflanzen ausgesät werden oder welche Mischkulturen möglich. Man stößt darin aber auch auf ein paar schöne Beetideen (z.B. Salatbeet, Naschgarten oder Suppenkräuter) und allgemeine Gestaltungsmöglichkeiten für den Garten (Nutzinseln, geschwungene Kanten, etc.), sowie Pflanzenportraits.

Für den Anfang mag das ausreichen, möchte man aber tiefer in die Materie einsteigen, z.B. die Bodenbeschaffenheit genauer berücksichtigen oder einen Garten von Grund auf neu anlegen, wird mit diesem Buch rasch an seine Grenzen stoßen. Für den jährlichen kleinen Hobbygarten ist es aber ausreichend, auch in Bezug auf Schädlinge und Nützlinge. Nur auf weiterere mögliche Erkrankungen und wie man diese erkennt und behandelt, wurde leider nicht näher eingegangen.

Ansonsten ist dies aber ein durchaus solides Buch, schön gestaltet und auch alltagstauglich.

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Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

Von Liebe keine Spur

Christien Brinkgreve hat lange Jahre als Soziologieprofessorin an niederländischen Unis geforscht und gelehrt und ist nun in Rente. Wie jeder nach 3 Sekunden googeln herausfinden kann, war ihr verstorbener Mann Arend Jan Heerma van Voss. Da nützt es auch nichts, dass sie diesen in diesem autobiografischen Rückblick mit A.

abkürzt, anonym wird so eine wahre Geschichte über ein öffentlich bekanntes Paar nicht sein.

Nun ist A. also verstorben und Christien blickt auf ihr Leben und auf die Beziehung mit ihm zurück. Leider lässt sie dabei kaum ein gutes Haar an ihm: durch ihre Augen erleben wir einen ziemlich unsympathischen Mann, der von ihr gefordert hatte, ihr eigenes Haus zu verkaufen, der für die unangenehme Atmosphäre in dem neuen gemeinsamen Haus von ihr als hauptverantwortlich angesehen wird und der sie auch in ihrem Selbstwert eher schwächt und sie beruflich nicht unterstützt. Warum das Buch "Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen" heißt, ist mir ein Rätsel, denn von Liebe war für mich zumindest von Seiten der Autorin im Rückblick auf ihren verstorbenen Mann für mich wenig zu spüren.

Sich selbst betrachtet die Autorin weit weniger kritisch und man hat fast den Eindruck, als ob ihr ihre bemerkenswerte Karriere als Soziologieprofessorin mit Schwerpunkt auf Geschlechterbeziehungen gegen alle Widerstände gelungen wäre. Am interessantesten waren für mich noch die Einblicke in die frühe Zeit der Frauenberufungen auf Professuren und darauf, wie wenig Platz für die Verbindung von Mutterschaft und Karriere war, damals wohl noch ein Stück mehr als heute:

"Musste man sich als arbeitende Frau aller Kinderspuren entledigen, zerstörte mna mit Brei auf der neuen Bluse das sorgfältig aufgebaute Image innerhalb der männlichen ARbeitswelt? Sollte man bei der Frage nach einem Kinderwunsch, die bei Bewerbungsgesprächen unverfroren gestellt wurde, lügen? Man konnte beides kombinieren, Kinder und Arbeit, das war ein Gewinn, aber es waren die Frauen, die sich verbiegen und ihre wichtigsten Eigenschaften zurückstellen mussten, um das zu bewerkstelligen." (S. 59)

Zu diesem Thema gibt es einige durchaus interessante Reflexionen und historische Einblicke. Den Großteil nimmt allerdings der Rückblick auf die Beziehung zu ihrem verstorbenen Mann ein, und dieser ist, wie gesagt, in vielem sehr gnadenlos. Wie der Verstorbene wirklich war, können wir Lesenden nicht beurteilen. Ich wünsche aber keinem, das auf so eine Art öffentlich auf ihn zurückgeblickt wird. Fast schon fühlt sich das Buch für mich wie eine späte Rache einer verbitterten Frau an, wofür auch immer.

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Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen

Rezensionen von Lesemama:

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Firewatch von Colin Hadler

Spannend und überraschend

Zum Buch:

Fast ein Jahr ist das Verschwinden von Aaron jetzt her. Sein bester Freund Robin kann nicht damit leben, dass der Tod von Aaron ungesühnt bleiben soll, denn Robin ist sicher, Kian, der zusammen mit Aaron im kalifornischen Nationalpark auf einem Firewatch gearbeitet hat, ist ein Mörder.

Also nimmt er Kontakt zu Kian auf um ihn zu überführen.



Meine Meinung:

Ich habe Firewatch als ungekürztes Hörbuch gehört. Gut eingesprochen von Nicolàs Arjato.

Erzählt wird hauptsächlich aus Sicht von Robin, wir er.versucht Kian näher zu kommen, wie er alles gibt um den Mörder von Aaron zu finden und zu Beginn gibt es immer wieder damals Episoden, in denen Aaron erzählt was er erlebt hat. Das erste Drittel fand ich nicht ganz so spannend, es wurde erst spannender als Robin sich mit Kian gedatet hat, die Zerrissenheit. Auch wenn alles auf Kian als Täter hindeudete, kam es mir fast zu einfach vor, mir war schnell klar, so kann es nicht sein. Die letzten zehk Prozent des Buches hatten dann einen derartlgen Wechsel, ich war total überrascht und fand es einfach genial.

Aber, und hier kommt meine größte Kritik an diesem THRILLER, was hatten die ganzen Spicy Szenen damit zu tun? In einem Thriller brauche ich es nicjt so detailiert, da hätten Andeutungen durchaus gereicht, ea hat mich ein wenig verwirrt. Dennoch fand ich die Story spannend erzählt und, wie schon erwähnt, hat mich das Ende total überrascht.

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Firewatch