Kunden em pfehlungen
Rezensionen von F.H.:
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Geschichte entfaltet sich schön
Es handelt sich hier um ein ganz besonderes Buch. Anfangs lernt man Helen und ihren recht überschaubaren Alltag kennen. Sie erwartet sich nicht mehr viel von ihrem Leben. Sehr gerne hätte ich als Leserin mehr über ihren Mann und ihren Sohn erfahren. Zwar wird schon das eine oder andere Detail preisgegeben und Helen erinnert sich auch an einige Situationen zurück.
Aber mir haben trotzdem noch mehr Infos gefehlt, um ein rundes Gesamtbild der Familie zu haben. Die Geschichte entfaltet sich sehr schön und Merlin hilft Helen dabei, neue Menschen kennen zu lernen. Die Personen sind alle toll beschrieben, man lernt sie gleich gut kennen und sie wachsen einem auch ans Herz: Cecil, Dr. Jamal, die Bibliothekarin und ihr Sohn. Das letzte Drittel des Buches hat mir eindeutig besser gefallen und dass am Ende sogar noch der Nachbar auftaucht, hat mich wirklich überrascht.
Rezensionen von nanu?!:
Lady Grace Mysteries: Giftmord von Grace Cavendish
Mord am Hofe der Königin
Der Königin liegt Lady Grace' Wohlergehen besonders am Herzen und sie findet, es sei nun langsam Zeit, dass die Lady sich verlobt.
Zu diesem Zwecke wird extra ein Fest abgehalten, wobei Lady Grace sich die drei in Frage kommenden Heiratskandidaten anschauen soll. Am Schluss soll sie der Königin ihre Entscheidung verkünden.
Doch bevor Grace dies tun kann, wird einer der Kandidaten ermordet aufgefunden. Ein Täter ist schnell gefunden, doch Grace ist überhaupt nicht von dessen Schuld überzeugt und beginnt Ermittlungen anzustellen.
Es gibt Nachwuchs am Junge-Detektivinnen-Himmel, wobei mir hier diesmal besonders das Setting gefällt.
Lady Grace ist Königin Elisabeth I liebste Hofjungfer. Aus Gründen, die noch näher beleuchtet werden, fühlt sich die Königin für Grace besonders verantwortlich.
So lernt der Leser das Leben am Hofe und die Pflichten einer Hofjungfer kennen. Womit Grace sich die Zeit vertreibt, was ihre Aufgaben als enge Vertraute der Königin sind und überhaupt.
Aber eigentlich ist Lady Grace keine sehr gehorsame Hofjungfer und gerne stiehlt sie sich davon, um interessantere Dinge zu tun.
Schnell begreift Lady Grace, dass irgendwas mit dem Toten nicht stimmen kann. Auf die Hilfe ihrer besten Freunde, dem Dienstmädchen Ellie und dem Akrobaten Masou, kann sie sich verlassen. Die beiden haben Zugang zu den Diensträumen des Hofes und sind sowieso zu jeder Schandtat bereit.
Zusammen werden sie so manches Geheimnis lüften.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Wie auf den Buchdeckeln unschwer zu erkennen ist, hat Lady Grace höchstpersönlich das Buch geschrieben. Hierbei handelt es sich nämlich um ihr Tagebuch, welches sie heimlich unter der Bettdecke schreibt.
Es wird also immer aus Grace Sicht geschrieben, und das oft brühwarm und atemlos, denn sie befürchtet sonst, wichtige Details zu vergessen, wenn sie sie nicht sofort aufschreibt.
Manchmal spricht sie den Leser direkt an und überhaupt, schreibt sie sehr frei und wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Dabei zeigt sich auch ein gewisser Sinn für Humor.
Das Buch wird allen Kindern ab 12 empfohlen.
Ob Lady Grace nun einen dieser schrecklichen Kerle heiraten muss oder nicht, muss jeder selbst herausfinden. Abenteuerlich wird es aber auf jeden Fall und ich freue mich schon, im Sommer, den nächsten Band zu lesen.
Rezensionen von Rebecca:
Lightfall 1: Das verlorene Licht von Tim Probert
Neuer Lieblingscomic
Ein wundervolles, fesselndes Fantasy-Abenteuer in Comic-Form. Der Zeichenstil hat mich sofort angesprochen. Besonders gut gefällt mir, wie der Zeichner das Gefühl Angst bei Bea umgesetzt hat. Ich mag die Charaktere - insbesondere unsere Hauptfiguren Bea und Cad - und bin richtig froh, dass der zweite Band schon im Sommer erscheint.
Für Fans von DnD-ähnlichen Abenteuern.
Rezensionen von Tara:
Ultramarin von Ann-Christin Kumm
Atmosphärisch & düster – sehr intensiv
„Ultramarin“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Ann-Christin Kumm.
Wäre da nicht der dramatische Prolog könnte man meinen, dass es sich um einen sommerlichen Urlaubsroman handelt. Aber durch den düsteren Einstieg hatte ich von Beginn an ein ungutes Gefühl.
Die Ereignisse werden aus der Perspektive von Lou geschildert.
Lou, Raf und Nora sind auf dem Weg nach Dänemark. Sie wollen dort ein paar Tage in einem Ferienhaus in den Dünen verbringen. Geplant war ein Urlaub zu viert, aber Sophie sagt kurzfristig ab.
Die Atmosphäre ist angespannt. Während Lou alles versucht um Raf zu gefallen, sich ihm regelrecht unterwirft, geht Raf auf Abstand, verhält sich regelrecht grausam und dass Nora Gefühle für Lou hat, macht die Situation noch komplizierter.
Ann-Christin Kumm beschreibt ihre Charaktere vielschichtig, das ändert aber nichts daran, dass ich sie für mich nicht einfach zu greifen waren. Lous unterwürfiges Verhalten gegenüber Raf war für mich nur schwer nachvollziehbar und Rafs Verhalten - seine Anspruchshaltung und Neigung zur Gewalt gegenüber Lou - habe ich schon beim Lesen als unangenehm und abstoßend empfunden.
Die sommerliche Atmosphäre, das wundervolle Setting am Meer in Dänemark und die damit verbundene Leichtigkeit stehen in einem starken Kontrast zu der anspannten Atmosphäre zwischen den Charakteren. Vieles wird nur angedeutet, wodurch sich die Spannung erhöht.
Obwohl mir einiges nicht aus erzählt erschien und es Brüche in der Handlung gab, hat mich die Mischung aus Melancholie, Manipulation, Begehren und subtiler Spannung überrascht und gefesselt, so dass ich gespannt auf weitere Bücher der Autorin bin.
Rezensionen von Emmmbeee:
Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen
Schlimmes Urlaubsende
Was Erika am letzten Abend ihres Urlaubs von ihrem Ehemann erfährt, ist eigentlich eine alte Geschichte, x-fach praktiziert, gerade am Ende eines gemeinsamen Urlaubs. Und da sie schon seit langem seine Zärtlichkeiten und seine Leidenschaft vermisst, sollte seine Eröffnung, er habe schon seit vielen Monaten ein Verhältnis, sie nicht gar so überraschen.
Und doch ist frau von einer derartigen Eröffnung immer wie erschlagen. Wir Frauen sollten eigentlich mit dieser Möglichkeit gewissermaßen rechnen und im Geist schon einmal durchgehen, was danach kommen könnte.
Aber das ist worst case einer Ehe, wenn auch sehr häufig vorkommend, und eine lebenserfahrene Seniorin wie ich sollte nicht so gescheit daherschreiben. In Erikas Kopf beginnt nämlich jetzt ein wahres Gedankenkarussell: Was für Möglichkeiten bleiben ihr denn noch mit ihren 65 Jahren? Sind Männer in dieser Lage besser dran? Oder eröffnen sich ihr jetzt nicht nur eine neue Freiheit, sondern auch eine immense Einsamkeit und Verlorenheit? Was war die Ursache dieser neuen Bindung? Am Äußeren der beiden Frauen (Erika kennt die Nebenbuhlerin) kann es wohl kaum liegen. Widersprüche und Selbstzweifel erschweren zusätzlich das Verstehen einer solch neuen Situation im Leben einer Frau am Beginn des Rentenalters.
Teils sind es lange Passagen im Text, ein kaum gegliedertes Schriftbild, welches das Lesen mühsam machte und mich zum Querlesen verführte. Mir gefällt aber, was die Autorin Wencke Mühleisen zum Thema alles überlegt hat und nun uns zu vermitteln weiß. Ab und zu blitzt Humor auf, das ist bei diesem Thema wohltuend. Insgesamt ist die Grundstimmung in der Story durchaus nicht negativ, aber manchmal wirkt sie schon sehr bedrückend.
Insgesamt bin ich froh, dass ich dieses Thema hinter mir habe. Den Roman werde ich vermutlich kein zweites Mal mehr lesen. Das heitere und etwas naiv wirkende Cover hat mir eine etwas andere Geschichte vorgegaukelt. Wer aus den Überlegungen der Autorin etwas für sich selbst lernen will, dem sei das Buch empfohlen.
Rezensionen von youngreaders:
Aftermyth - Penelope und die Prüfung der Götter von Tracy Wolff
Mythologie trifft Hogwart
Tracy Wolff kann auch für jüngere Leser.....dieser Fantasyroman ist absolut lesenswert. Ihr Schreibstil ist auf jeden Fall eingängig und flüssig zu lesen. Ich bin ja großer Fan ihrer Katmere-Academy, aber auch die Anaximander gefällt mir gut. Ich hätte gerne gehabt, dass "Aftermyth" einige Seiten mehr gehabt hätte, damit man noch tiefer in die Geschichte eintauchen kann, denn ich hätte gerne mehr über den Unterricht dort erfahren, mehr über die Musen und gerne auch mehr über die Gebäude, die Lehrer, die Schüler.
Dennoch sind die Charaktere toll - ich mag PT und ich bin im gleichen Moment wie Penelope auf sein "Geheimnis" gekommen und auch was mit dem "ewigen Feuer" los ist, war mir sehr schnell klar (weit vor Penelope). Wer sich ein bisschen mit der griechischen Mythologie auskennt, versteht ein bisschen mehr von den Geschichten, von den Legenden, den Göttern,...aber man lernt sie hier auch auf eine andere Weise kennen!
Freue mich auf jeden Fall über Band 2!
Rezensionen von Vicky:
Falling in too deep von Isabell Linn
Willkommen im Paradies
'Falling in too deep' ist ein Roman der Autorin Isabell Linn. Es ist eine Kombination aus Romance und Thrill.
Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Iva und das Influencer*innen-Camp an der Küste Portugals holen.
Das wunderschöne Cover ist mir ins Auge gestochen und hat mich sofort angesprochen.
Erwischt - ich gestehe, ich bin ein Cover-Käufer.
Die Triggerwarnung fand ich sehr gut und wertvoll. So kann man selbst beurteilen, ob man aktuell in der Lage ist, mit dem Inhalt des Buches umzugehen.
Die Autorin Isabell Linn entführt uns hier an die Küste Portugals. Jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt habe ich die Geschehnisse durchblickt, werde ich von der Wendung überrascht. Wow, was für ein Buch. Bei den Figuren war es ehrlich gesagt eine Hass-Liebe von Anfang bis zum Ende. Die Handlung an sich fand ich gut, aber die Entscheidungen der Figuren konnte ich nicht immer vollständig nachvollziehen, weshalb ich auch einen Stern abziehe. Der Schreibstil war sehr angenehm und dadurch flogen die Seiten nur so dahin.
Fazit: ein gutes und fesselndes Buch. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten und mir weitere Bücher von ihr zulegen.
Rezensionen von Claudia R.:
Years and Passions von Marleen Winter
Lebenswege
Klappentext / Inhalt:
Gerli Falkenstein will die Welt erobern. Stattdessen gerät sie in eine toxische Liaison, die sie in die dunkelsten Abgründe der internationalen Finanzwelt und ihrer eigenen Leidenschaften zieht.
Von der ersten Begegnung an ist die Verbindung zwischen der ehrgeizigen Gerli und dem dominanten Unternehmersohn Hubertus explosiv.
Gemeinsam gründen sie ein internationales Imperium und steigen zur Elite der Frankfurter Investmentkonzerne auf. Doch ihr Erfolg ist auf Lügen, riskanten Deals und moralischer Korruption gebaut.
Gleichzeitig entwickelt sich ihre private Beziehung zu einem gefährlichen Spiel der Kontrolle. Während Gerli beruflich Hubertus überbietet, gibt sie sich ihm privat in einer romantischen Liaison mit BDSM-Elementen vollkommen hin.
Dieser psychologische Thriller über Corporate Crime taucht tief in die Abhängigkeit zwischen den Partnern ein. Die Regeln der Moral werden außer Kraft gesetzt, während die Liebe zur Firma und die körperliche Obsession miteinander verschmelzen. Doch das Spiel wird tödlich ernst, als die dunklen Geschäfte ihrer Firma in Osteuropa einen Umweltskandal auslösen, der nicht nur ihre Karrieren, sondern auch Menschenleben gefährdet.
Wer rettet Gerli aus dem Strudel aus Sucht und Abhängigkeit, in den sie geraten ist?
Was geschah wirklich mit den anderen Frauen in Hubertus’ Leben?
Kann ihre Beziehung, die auf Sex, Macht und finanziellen Risiken basiert, die Wahrheit über einen drohenden Skandal überleben?
Wie lange lässt sich die Wahrheit über radioaktive Gefahren in einem Wohnblock in Sankt Petersburg verbergen?
Ein Netz aus Verrat, Eifersucht und Drogensucht zieht sich immer enger um das Paar. Als Gerli die Kontrolle verliert und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sie bis an den Rand ihrer Existenz bringen, muss sie wählen: Hubertus und das Imperium retten oder ihr eigenes Leben.
Marleen Winter liefert mit dieser literarischen Gegenwartserzählung über Macht und Abhängigkeit einen fesselnden Roman für Leser, die die Intensität von »Darker« von E.L. James« schätzen, aber auch die komplexen Plots und die moralische Zerrüttung eines Wirtschaftsthrillers wie »Gier« von Marc Elsberg suchen. Spannend, süchtig machend und zutiefst verstörend.
Cover:
Das Cover und somit eher der Hintergrund bleibt schwarz-weiß und eher die Schatten und Strukturen sprechen für sich. Der Titel ist knallig in rot-orange-pink Tönen hervorgehoben und zieht so das Augenmerk auf sich.
Meinung:
Eine mitreißende Geschichte zwischen gefährlicher Liaison und Abgründen der Finanzwelt. Einblicke die einen zerreißen und zugleich so genau betrachtet werden, dass man die Tiefe gar nicht gleich begreift. Gerli nimmt uns mit auf ihren Etappen des Lebens und dem Wirrwarr zwischen Geliebte, dunklen Geschäften, Macht und Korruption und der Hoffnung nach Liebe.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten, da ich nicht Spoilern und keineswegs zu viel verraten möchte.
Der Schreibstil ist angenehm, detailreich und bildlich beschreibend. Man findet sich schnell in Handlungen und Geschehnisse hinein. Man kommt direkt in die Handlung hinein und begleitet Gerlinde Falkenstein bei ihrer Lebensreise, die ziemlich turbulent zu geht. Als Geliebte an der Seite eines Machers ergeht es ihr nicht schlecht. Zudem ist sie eine intelligente und kluge Frau, jedoch verstricken sich die dunklen Geschäfte, die Machtverhältnisse und das Drumherum immer mehr, so dass eine Rettung kaum mehr möglich war. Man merkt ihre Emotionen und Gefühlsschwankungen, sowie die Zerrissenheit. Man kann sich sehr gut in sie und auch die wechselnden Situationen und Verhältnisse hineinempfinden und nachvollziehen.
Jeder der Charaktere ist sehr stark und vielschichtig dargestellt. Die Geschichte wird zu keiner Zeit trocken oder langweilig, man ist stets auf den Verlauf gespannt.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Das Cover wird als Symbolik am Beginn jedes Kapitels auch ersichtlich und so heben sich diese sehr gut hervor. Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Es wird aus Sicht von Gerli aus der Ich-Perspektive erzählt, so findet man sich besonders in sie sehr schnell und gut hinein und kann das Ganze sehr gut nachempfinden. Die Erzählungen sind bildlich und beschreibend. Man bekommt ganz besondere Einblicke, die einen auch nachdenken lassen, wie weit man geht und in was man erst alles hineingeraten muss. es hat eine sehr direkte Art, aber zugleich stimmt es auch sehr nachdenklich und ist bewegend zugleich.
Fazit:
Eine mitreißende Geschichte über den Lebensweg zwischen gefährlicher Liaison und Abgründen der Finanzwelt.
Rezensionen von Gundi57:
Zugwind von Iryna Fingerova
Wut und Verzweiflung
In der Geschichte geht es um Mira Zehmann geboren in Odesa.
Sie ist 28 Jare alt , Ehefrau , Mutter und Hausärztin und lebt in Deutschland.
Vor vielen Jahren hat sie mit ihrem Ehemann ihre alte Heimat in der Ukraine verlassen um sich mit ihm und ihrer Tochter ein neues Leben aufzubauen.
Als der Krieg im alten heimatland beginnt ist sie voller Sorge und Verzweiflung.
Ihre Arztpraxis wird zur Anlaufstelle vieler ukrainischer pPatienten die alle ihre Hilfe benötigen.
Alle wollen wieder zurück in ihre gewohnte Umgebung um wieder Normalität in ihr Leben zu bringen.
Viele leiden unter Traumata und Heimweh .
Auch die Protagonistin ist von Selbstzweifel und Unzufriedenheit zerrisen.
Immer wieder flackert ihre Sehnsucht nach der alten Heimat in ihr auf.
Sie spielt mit dem gedanken nach Odesa zu reisen um ihre alte Großmutter und auch das Meer wieder zusehen.
Rezensionen von peppi:
Ultramarin von Ann-Christin Kumm
Toxische Beziehung
Im Zentrum des Buches stehen Lou, Raf und Nora.
Lou, aus dessen Perspektive wir die Ereignisse erleben ist verletzlich, suchend und Raf gegenüber unterwürfig.
Raf hat eine große Anziehungskraft und eine starke manipulative Seite. Beide führen eine jahrelange komplizierte Beziehung.
In einem gemeinsamen Urlaub mit Nora, die sich zu Lou hingezogen fühlt, kippt die Stimmung.
Langsam baut sich eine psychologische Spannung auf. beim Lesen ahnt man, dass etwas passieren wird. Trotzdem war ich überrascht wie es geschieht.
Es gibt im Buch Rückblenden zur Vorgeschichte. Hier sieht man Lous Zerrissenheit deutlich. Auch wie die Beziehung von beiden von Abhängigkeit und Manipulation geprägt ist.
Die Entwicklung der Handlung war sehr langsam und manche Konflikte blieben sehr schemenhaft. Die Zeitsprünge empfand ich manchmal störend, sie haben den Lesefluss unterbrochen.
Trotz allem, ein lesenswertes Buch.










