Lena Walder empfiehlt:
Was wir dachten, was wir taten

„Was wir dachten, was wir taten“ von Lea-Lina Oppermann
Dieses Jugendbuch ist schon ab der ersten Seite absolut spannend und mitreißend. Es beginnt in einem Klassenraum wo eben eine Mathearbeit geschrieben wird. Und dann ertönt eine Durchsage: Amokalarm. Eine maskierte Person dringt ins Klassenzimmer ein und diktiert mit geladener Pistole Aufgaben, die erbarmungslos die Geheimnisse aller an die Oberfläche zerren. Arroganz, Diebstähle, Mitläufertum, Lügen – hinter sorgsam gepflegten Fassaden tun sich persönliche Abgründe auf. Fiona ringt fassungslos mit ihrer Handlungsunfähigkeit, Mark verspürt Genugtuung und Herr Filler schwankt zwischen Aggression und Passivität. Als sie den Angreifer enttarnen, sind die Grenzen der Normalität so weit überschritten, dass es für niemanden mehr ein Zurück gibt.

Erzählt aus der Sicht der beiden Schüler Fiona und Mark und dem Mathematiklehrer Herr Filler. Ein authentisches, packendes und berührendes Jugendbuch, welches man schnell weggelesen hat.