Evelyn Unterfrauner empfiehlt: Dazwischen: Ich von Julya Rabinowich

Auch ich stehe ein bisschen zwischen den Stühlen was meine Meinung zum Roman betrifft. Einerseits erzählt Julya Rabinowitsch die sehr berührende Geschichte von Madina, die gemeinsam mit ihrer Familie geflüchtet ist, sich in Deutschland bereits gut eingelebt hat und Laura ihre beste Freundin nennen darf. Zudem wird die Geschichte aus der Perspektive der jungen Madina …

Evelyn Unterfrauner empfiehlt: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums – Benjamin Alire Sáenz

Zugegeben, der Titel hatte es mir sehr angetan – Aristoteles, Dante, ich liebe den griechischen Philosophen und den italienischen Schriftsteller, doch damit hat das Buch leider nichts zu tun. Denn die beiden Namen gehören den zwei jungen Protagonisten des Romans. Aristoteles (alle nennen ihn Ari) ist ein introvertierter Junge, der am liebsten alleine ist und …

Evelyn Unterfrauner empfiehlt: Die relative Unberechenbarkeit des Glücks von Antonia Hayes

Alles wird von der Physik beherrscht lautet die Devise bei Hayes Debütroman! Er liest sich wie eine Einführung (für leicht Fortgeschrittene) in die Grundlagen der Physik. Jede Menge Fachbegriffe und Definitionen werden in Bezug zu dem ergreifenden und spannenden Familiendrama gesetzt. Da wäre Ethan, ein hochintelligentes Kind, seine übervorsorgliche Mutter Claire und sein vorbestrafter Vater …

Evelyn Unterfrauner empfiehlt: Ryan Stradal: Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens

Das Lesen war purer Genuss und Frustration zugleich. J. Ryan Stradal hat in seinem Roman unglaublich viel Fachwissen kumuliert und eine Protagonistin geschaffen, die nichts als Rätsel aufwirft. Eva Thorwalds „Ding“ war das Kochen. Mit elf hatte sie bereits Chilischoten gezüchtet und Mitte zwanzig war sie die Starköchin, die 5.000 $ für ein 5-Gänge-Menü verlangen …

Evelyn Unterfrauner empfiehlt: Glück ist, wenn man trotzdem liebt von Petra Hülsmann

Der Roman von Petra Hülsmann ist kein literarischer Hochkaräter, muss er aber auch nicht sein, denn er hat seinen Zweck absolut erfüllt: Das Lesen war ein wunderbarer Glücksmoment! Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass der Roman in den Olymp meiner diesjährigen Lesehighlights aufsteigt (*lol*), auch wenn es mir schwer fällt das Buch …